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Terminator Genisys

He is back. Die Erde im Jahr 2029: John Connor (Jason Clarke), Anführer der Rebellion des menschlichen Widerstands,

führt einen erbitterten Krieg gegen das übermächtige Maschinen-Imperium von Skynet. Um seine Mutter Sarah Connor (Emilia Clarke) vor einem Killer-Cyborg zu schützen

und damit seine eigene Existenz sowie die Zukunft der Menschheit zu retten, schickt John seinen loyalen Freund und Mitstreiter Kyle Reese (Jai Courtney) zurück ins Jahr 1984.

Auf das, was ihn im Los Angeles der Vergangenheit erwartet, ist dieser jedoch nicht im Geringsten vorbereitet: Ein unvorhergesehenes Ereignis hat alles verändert und die Zeit, in die er von Connor zurückgeschickt wurde, existiert nicht mehr.

Der Kampf zwischen Mensch und Maschine, Gut und Böse steht unaufhaltsam bevor – kann er mithilfe eines unverhofften Verbündeten (Arnold Schwarzenegger) den Tag der Abrechnung verhindern?

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Eure Meinung:

Armin, 22.07.2016, 11:31:
»Da wird man ja krank im Kopf«, sagt der zehnjährige John Connor in „Terminator 2 – Tag der Abrechnung“ (1991), als es um die Komplikationen geht, die durch Zeitreisen ausgelöst werden. Denn John selbst hat als Erwachsener im Jahr 2029 im ersten Film der Reihe (1984) seinen besten Soldaten in die Vergangenheit geschickt, um seine Mutter vor einer Killermaschine aus eben dieser Zukunft zu retten. Kyle Reese, der Soldat, und Sarah Connor, die Mutter, zeugen ein Kind: John, dessen oben zitierten Worten man nicht widersprechen möchte.

Es geht aber noch komplizierter, wie jetzt der inzwischen fünfte Terminator-Film, „Terminator Genisys“, beweist. Denn zu den beiden bisherigen Zeitebenen gesellen sich hier noch eine dritte und eine vierte. Am Anfang kommt einem vieles bekannt vor, Regisseur Alan Taylor („Thor 2“) spielt mit Bildern, die dem Zuschauer aus den ersten beiden Streifen noch gut in Erinnerung sind. Doch etwas hat sich verändert: Als Kyle Reese (Jai Courtney) im Jahr 1984 ankommt, weiß Sarah Connor (Emilia Clarke) bereits über die finstere Zukunft Bescheid. Gewarnt hat sie ein umprogrammierter Terminator T-800 (Arnold Schwarzenegger), den sie „Paps“ nennt und der bereits zehn Jahre vorher aufgetaucht ist. Gemeinsam kämpft man erst gegen den T-1000 (Lee Byung-hun), um dann festzustellen, dass sich durch die diversen Manipulationen die Zeitlinie verändert hat: Der Tag der Abrechnung, die Auslöschung großer Teile der Menschheit, droht nun nicht mehr 1997, sondern erst 2017. Auch das will das Trio verhindern: Doch 2017 wartet nicht nur ein Computerprogramm namens Genisys, sondern auch ein John Connor (Jason Clarke), der nicht mehr der Messias-ähnliche Retter der Menschen ist.

Der Kniff, die Zeitlinie zu ändern, ist sicher nicht die dümmste Idee. Damit lassen sich die ungeliebten Teile drei (2003) und vier (2009) problemlos ignorieren, für die Fernsehserie „Terminator: The Sarah Connor Chronicles“ (2008/09) war ohnehin schon eine weitere Zeitlinie geschaffen worden. Was aus dieser Idee in „Terminator Genisys“ gemacht wird, ist allerdings sehr enttäuschend. Dem noch ordentlichen Auftakt, der vor allem durch die Zitate aus den ersten beiden Filmen lebt, folgt eine katastrophal schwache zweite Hälfte, in der sich die Figuren hauptsächlich in Erklärungen ergehen, wer denn nun wann warum was gemacht hat. John Connors „Da wird man ja krank im Kopf“ hätte auch hier wieder ganz gut gepasst. Aus der Darsteller-Riege ragt am ehesten noch Arnold Schwarzenegger heraus: Zum einen wegen der nostalgischen Freude, ihn bei der Rückkehr in eine seiner Paraderollen beobachten zu dürfen, zum anderen gibt er nun einmal einen Roboter, da passt sein hölzernes Spiel bestens. Emilia Clarke dagegen, in der TV-Serie „Game of Thrones“ als Drachenkönigin Daenerys sehr überzeugend, fehlt noch einiges, um an Linda Hamiltons amazonenhafte Sarah Connor aus „Terminator 2“ heranzukommen.

Angeblich soll der Film Auftakt einer neuen Trilogie sein. Das war allerdings bereits bei Teil vier geplant, nach dem eher mauen Ergebnis wurde davon glücklicherweise abgesehen. Das wäre auch jetzt ganz sicher die beste Lösung.

(4 Sternchen)
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Terminator Genisys

Jahr: 2015

Regie: Alan Taylor

SF-Film

 

Erhältlich bei: Amazon

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Terminator: Genisys

Die Terminator-Filme:


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Erstellt: 22.07.2016, zuletzt aktualisiert: 18.08.2017 15:44