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Terra Formars (Band 2)

Rezension von Christel Scheja

 

Zeitgleich mit dem ersten erscheint auch der zweite Band von „Terra Formars“, was vielleicht nicht schlecht ist, da so die Komplexität der Geschichte deutlicher wird. Wie im ersten Band ist auch diesmal eine Charakterkarte beigefügt.

 

Zwanzig Jahre nach der fatal endenden Expedition der „Bug 02“ auf den Mars, nehmen die Pläne Gestalt an, eine weiteres Schiff auf den Mars zu schicken, mit einer neuen Crew, die die Fehler ihrer Vorgänger vermeiden soll. Immerhin hat man die Daten auswerten und auch eines der Monster studieren können, denn abseits der Öffentlichkeit sind auch einige Dinge gelaufen, die nicht ganz legal waren.

Davon weiß Akari Hizamaru noch nichts. Er hat andere Sorgen, will er doch das Leben seiner mit ihm im Heim aufgewachsenen Kindheitsfreundin retten. Deshalb lässt er sich auf einen illegalen Kampf ein, wo ihm beim Sieg ein hohes Preisgeld winkt. Allerdings rechnet er nicht damit einem Bären gegenüber zu stehen. Und das entfesselt eine Seite in ihm, die nur selten zum Vorschein kommt – und macht ihn zu einem interessanten Kandidaten für die Mission, die längst hinter den Kulissen geplant wird. Diesmal will man die jungen Männer und Frauen jedoch nicht im Unklaren lassen. Allerdings werden auch diesmal werden hinter den Kulissen der multinationalen Expedition Intrigen gesponnen …

 

Der zweite Band beginnt erst einmal mit Ereignissen, die nicht viel mit dem ersten Band zu tun haben. Der Eindruck ändert sich aber schnell und knüpft Verbindungen, die jetzt, zwanzig Jahre später erste Auswirkungen zeigen.

Diesmal nimmt man sich auch mehr Zeit, die Figuren auszuarbeiten, vor allem Akari Hizamaru erhält genügend Raum, um auch seinen Charakter ein wenig zu entfalten. Man erkennt Parallelen zur ersten Geschichte, aber der Verlauf ist doch ganz anders.

Die Geschichte bereitet die neue Expedition jedenfalls erst einmal nur vor und zeigt, dass die letzten ihre Spuren hinterlassen haben und die Helden vermutlich auch noch einiges wieder mit auf dem Mars zurücknehmen werden.

Das gibt der Geschichte ein wenig mehr Tiefe – auch wenn der Schwerpunkt der Geschichte anfangs wieder mehr auf der Action liegt und die Helden zeigen müssen, was sie können, vor allem Akari. Aber die Entwicklungen lassen hoffen und machen deshalb Lust auf mehr.

 

So legt „Terra Formars“ in der Fortsetzung ordentlich zu, denn nun dreht sich nicht nur alles um dynamische Kämpfe, man merkt auch, dass die Erkenntnisse der früheren Expeditionen durchaus ihre Schatten und Wirkung hinterlassen haben, was auch darauf hoffen lässt, das die Künstler endlich das volle Potential des Szenarios ausschöpfen werden.

 

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Eure Meinung:

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Buch:

Terra Formars (Band 2)

Autor: Yu Sasuga

Künstler: Ken-ichi Tachibana

Terra Formars Vol. 2, Japan, 2011

Aus dem Japanischen von Yuko Keller

Großtaschenbuch, 224 Seiten

Tokyopop, Hamburg, erschienen November 2014

ISBN-10: 384201144X

ISBN-13: 978-3842011441

 

Erhältlich bei: Amazon

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Erstellt: 23.11.2014, zuletzt aktualisiert: 20.04.2019 08:39