The Ballad of Falling Dragons (Autorin: Sarah A. Parker)
 
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The Ballad of Falling Dragons von Sarah A. Parker

Die Verdammten

 

Rezension von Christel Scheja

 

Vom Umfang her ist das Sequel zu When the Moon Hatched mit über 1100 Seiten regelrecht episch. The Ballad of Falling Dragons macht jedenfalls da weiter, wo der letzte Band aufhörte und führt nun einige offene Fäden zusammen, enthüllt Geheimnisse, die im ersten Teil nur angedeutet wurden und macht deutlich, dass die beiden Helden enger miteinander verbunden sind, als sie zunächst glaubten.

 

Raeve lebte einst mit der vollen Überzeugung, als angehörige und treibende Kraft das Richtige zu tun. Bis sie selbst im Kerker landete und in der Arena sterben sollte. Aber dort rettete sie Kaan, einer der verhassten Könige. Und durch ihn erfuhr sie nicht nur, dass die Probleme viel komplexer sind als gedacht und die Welt bedrohen …

Denn sie sind in einem Netz aus Intrigen, alten Prophezeiungen und direkten Machtkämpfen verbunden, die das fragile Gefüge der Welt immer wieder erschüttern und von der wahren Gefahr ablenken, dem drohenden Mondfall. Und während Kaan versucht, sein Reich zu retten, muss Raeve sich den Schatten ihrer eigenen Vergangenheit stellen.

 

Schon im ersten Band fiel die Autorin dadurch auf, dass sie ihre romantische Geschichte zwar mit zunächst sehr klassischen Elementen erzählte, waren die beiden Helden doch zunächst Feinde, aber auch sehr viel Wert auf den Ausbau des Hintergrunds legte. Denn ihre Saga weist ein ausgesprochen dichtes Worldbuilding vor, ein komplexes Gefüge und den konsequenten Einsatz eigener Bezeichnungen. Und damit scheint sie auch noch nicht fertig zu sein, da immer wieder neue Aspekte der Welt an die Oberfläche kommen.

Zusammengehalten wird das ganze durch die Intrigen in den herrschenden Familien, die miteinander verwobenen Beziehungen der Figuren und letztendlich auch den Geheimnissen, die manche mit sich herum tragen, ohne es zu wissen. Das trifft gerade auch auf Raeve zu, die mehr als eine einfache Rebellin ist.

Die Autorin nimmt sich viel Zeit, das Geschehen in Szene zu setzen, so dass die Handlung etwas behäbig daher kommt. Allerdings fordert das Lesen auch eine gewisse Aufmerksamkeit durch den exotischen Hintergrund, der doch etwas ungewohnter ist als das übliche Mittelalterszenario.

 

Um der Romantasy Genüge zu tun, gibt es natürlich auch einige leidenschaftliche Szenen, allerdings bekommen die Figuren an sich viel mehr Raum und entwickeln sich weiter, sind doch gerade auch Raeve, Kaan und ihr direkteres Umfeld Wesen mit Narben und Schwächen, die gelegentlich auch erkennen, was für schwerwiegende Fehler sie gemacht haben, was ihnen etwas mehr Menschlichkeit verleiht.

 

Alles in allem ragt auch dieser Roman etwas aus der Masse gleichartiger Geschichten heraus, weil er tatsächlich dem Abenteuer und dem Drama mehr Raum gibt als der eigentlichen Liebesgeschichte.

Fazit

»The Ballad of Falling Dragons« setzt »When the Moon hatched« gelungen fort und bietet so auch Fans epischer Abenteuer und dunkler Intrigen vor einem so komplexen wie exotischen Hintergrund einiges an Lesefutter. Romantische Gefühle werden zwar auch berücksichtigt, spielen aber nicht unbedingt die Hauptrolle in dem dramatischen Szenario.

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Buch:

The Ballad of Falling Dragons

Die Verdammten

Original: The Ballad of Falling Dragons, 2026

Autorin: Sarah A. Parker

Übersetzung: Franca Fritz, Heinrich Koop, Kerstin Fricke, Jara Dressler-Rohilla und Marijke Kirchner

gebundene Ausgabe, 1136 Seiten

Penguin Verlag, 27. Mai 2026

Cover: Aubrey Troutman

 

ISBN-10: 3328603999

ISBN-13: 978-3328603993

 

Erhältlich bei: Amazon

 

Kindle-ASIN: B0FDGL4GVT

 

Erhältlich bei: Amazon Kindle-ASIN


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Erstellt: 17.08.2026, zuletzt aktualisiert: 07.09.2026 14:23, 26722