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The Legend of Hercules

1.200 Jahre vor unserer Zeitrechnung im antiken Griechenland: Königin Alkmene sucht verzweifelt nach einem Weg, ihr Volk von der tyrannischen Herrschaft ihres rachsüchtigen Ehemanns zu befreien. Der mächtige Göttervater Zeus erhört ihre Gebete und schenkt ihr einen Sohn, Hercules, zu dessen Bestimmung es wird, König Amphitryon zu stürzen und den Frieden im Land wiederherzustellen. Doch der mit gigantischer Kraft gesegnete Prinz ahnt noch nichts von seiner wahren Herkunft und dem Schicksal, welches ihm prophezeit wurde. Hercules verliebt sich unsterblich in die kretische Prinzessin Hebe und plant eine gemeinsame Flucht, da Hebe bereits seinem Bruder Iphicles versprochen ist. Doch das Vorhaben wird verraten und Hercules ins Exil verbannt, wo er sich in der brutalen Welt der Gladiatoren behaupten muss. Nun endlich entdeckt er seine grenzenlose Stärke und seine wahre Berufung. Wild entschlossen macht er sich auf den Weg, die Herrschaft des Königs Amphitryon zu brechen, seine geliebte Prinzessin Hebe aus Iphicles’ Umklammerung zu befreien und zum größten Helden in der Geschichte seines Heimatlandes aufzusteigen.

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Eure Meinung:

Armin, 25.08.2016, 15:24:
Herkules, als griechischer Halbgott auch unter dem Namen Herakles bekannt, den später die Römer ebenfalls verehrten, hat gemäß der Mythologie allerhand Wundertaten vollbracht: von der Erlegung des Nemëischen Löwen, dessen Fell ihn beinahe unverwundbar machte, über das Einfangen des Kretischen Stiers bis hin zum erfolgreichen Kampf mit Kerberos, dem Wachhund der Unterwelt. Das ist natürlich Stoff für großes Kino und lustigerweise gibt es Herkules in diesem Jahr sogar gleich zweimal auf der Leinwand zu sehen: im September »Hercules« unter der Regie von Brett Ratner mit Dwayne Johnson in der Titelrolle und bereits jetzt »The Legend of Hercules«, ein 3D-Film, für den Regisseur Renny Harlin (unter anderem »Cliffhanger«) verantwortlich zeichnet. Sein Action-Spektakel ist allerdings wenig unterhaltsam geraten.

Es sind die üblichen Zutaten aus der griechischen Sagenwelt: Weil König Amphitryon (Scott Adkins) ein echter Tyrann ist, wendet sich seine verzweifelte Gattin Alcmene (Roxanne McKee) an die Götter. Zeus erbarmt sich und schenkt ihr ein Kind: Alcides (Kellan Lutz), den seine Mutter Hercules nennt. Zwanzig Jahre später eskaliert die schon immer latent angespannte Situation: Weil des Königs ältester Sohn Iphicles (Liam Garrigan) sich mit der kretischen Prinzessin Hebe (Gaia Weiss) verloben soll, in die sich auch Hercules verguckt hat, wird Letzterer auf eine Mission nach Ägypten und in eine Falle geschickt: Hercules landet in der Sklaverei und muss sich als Kämpfer verdingen, verliert aber sein Ziel, noch vor der Hochzeit von Hebe und Iphicles wieder in die Heimat zurückzukehren, nicht aus den Augen.

Das Beste am Film sind noch die Kulissen: Vor allem die Arenen, in denen der Held zum Kampf antreten muss, sehen richtig schick aus. Damit können leider weder Handlung noch Darsteller mithalten. Die Leistungen der Schauspieler sind mit zweitklassig noch höflich umschrieben. Kellan Lutz (»Twilight«) hat nur Muskeln, aber null Charisma, sein Gegenspieler Liam Garrigan kommt sogar noch blasser daher – man kann Prinzessin Hebe schon verstehen, dass sie sich für ihn nicht begeistern kann. Ansonsten setzt der Film auf großes Pathos, angesichts der oft dürftigen Umsetzung immer ganz nah an der Peinlichkeit, und natürlich auf eine Unmenge von Prügeleien, die, sichtlich von Zack Snyders »300« inspiriert, gerne auch mal in Zeitlupe dargeboten werden. Das sind dann noch die halbwegs sehenswerten Momente des Films; insgesamt ist das aber deutlich zu wenig.

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The Legend of Hercules

Jahr: 2014

Regie: Renny Harlin

Fantasy

 

Erhältlich bei: Amazon

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The Legend of Hercules


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Erstellt: 25.08.2016, zuletzt aktualisiert: 25.03.2018 18:55