The Lost Girl King (Autorin: Catherine Doyle)
 
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The Lost Girl King von Catherine Doyle

Rezension von Frank W. Werneburg

Verlagsinfo

Verregnete Ferien bei Oma in Connemara sind nicht so spannend. Darum überzeugt die abenteuerliche Amy ihren ängstlichen älteren Bruder Liam, ihr durch einen geheimnisvollen Wasserfall zu folgen. Plötzlich finden sich die beiden im mythischen Tír na nÓg wieder, dem Reich der ewigen Jugend. Kaum dort angekommen, wird Liam von finsteren, kopflosen Reitern entführt. Denn ein böser Zauberer, der die Sonne und damit alle Bewohner Tír na nÓg gefangen hält, braucht für seinen Fluch ein Menschenkind aus der Welt jenseits des Wasserfalls.

Auf ihrer gefahrvollen Reise durch das verwunschene Land trifft die mutige Amy auf sagenhafte Kreaturen und neue Verbündete. Nun ist es an ihr, die verschiedenen Wesen und Stämme Tír na nÓg zu vereinen, um ihren Bruder zu retten.

Rezension

Statt richtigen Urlaub zu machen, müssen Amy und ihr älterer Bruder Liam ihre Ferien bei ihrer Oma in einer abgelegenen Ecke Connemaras verbringen. An das Verbot ihrer Oma, beim Herumstromern die Sichtweite des Hauses nicht zu verlassen, hält sich die abenteuerlustige Amy natürlich nicht. Selbst ihr eher zur Vorsicht neigender Bruder ist jedoch dabei, als beide versehentlich durch eine Pforte eine magische Parallelwelt betreten.

 

In ihrem Jugend-Urban-Fantasy-Abenteuer schickt Catherine Doyle ihr Protagonisten-Geschwisterpaar in eine magische Parallelwelt. Die Pforte ins Fantasy-Reich Tír na nÓg verortet sie im irischen Connemara. Aufs familiäre Umfeld und das normale Leben ihrer Protagonisten geht sie praktisch überhaupt nicht ein. Nahezu die gesamte Handlung findet in der magischen Welt statt, die nicht unbedingt verlockend dargestellt wird.

Liam wird kurz nach der Ankunft von kopflosen Reitern entführt, während Amy in die Hände von Rebellen fällt, die sie nicht gerade freudig willkommen heißen. Wie schon der Klappentext erkennen lässt, fällt Amy die aktivere Rolle zu. Die Handlung, die sich entwickelt, passt in die Erwartungen, die man mit diesem Genre verbindet. Leider fällt es etwas schwer, die beiden Protagonisten einzuschätzen, denn der Leser erfährt lediglich, dass Liam älter als Amy ist, nicht jedoch beider Alter. Das wäre für die Einschätzung von Charakteren dieses Altersbereichs aber mit Sicherheit wissenswert.

Wieso ein Mädchen, auf das die Geschwister in Tír na nÓg treffen, als König/King bezeichnet wird, erschließt sich mir nicht. Schließlich ist das doch eine der wenigen Berufsbezeichnungen‹ bei der im Englischen zwischen den Geschlechtern unterschieden wird. Trotzdem ist die Geschichte, die sich vor dem Leser abspielt, unterhaltsam und ins Genre passend.

 

Die Autorin folgt erzählerisch abwechselnd den Geschwistern.

Fazit

Kinder oder Jugendliche begeben sich auf eine (unfreiwillige) Weltenreise – dieser Grundidee gewinnt dieser Roman neue Aspekte ab.

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Buch:

The Lost Girl King

Original: The Lost Girl King, 2022

Autorin: Catherine Doyle

Übersetzung: Sarah Heidelberger

gebundene Ausgabe, 320 Seiten

Knesebeck Verlag, 19. Juni 2025

Cover: Isabelle Hirtz

 

ISBN-10: 3957289092

ISBN-13: 9783957289094

 

Erhältlich bei: Amazon

 

Kindle-ASIN: B0FD8RGV9L

 

Erhältlich bei: Amazon Kindle-Edition


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Erstellt: 12.07.2025, zuletzt aktualisiert: 09.03.2026 13:48, 24865