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The Medium

Rezension von Max Oheim

 

Verlagsinfp:

Entdecke ein dunkles Geheimnis, das nur ein Medium lösen kann. Erforsche gleichzeitig die reale und die Geisterwelt. Setze deine medialen Fähigkeiten ein, um Rätsel zu lösen, die beide Welten umspannen, tief verstörende Geheimnisse aufzudecken und Begegnungen mit dem Höllenschlund zu überleben – einem aus einer unaussprechlichen Tragödie geborenen Monster.

 

Story:

 

The Medium entführt die Spieler·innen nach Polen Ende der Neunzigerjahre. Wir schlüpfen in die Rolle von Marianna, die von wiederkehrenden Albträumen geplagt ist. Darin sieht sie ein fliehendes Mädchen sowie einen Mann mit einer Pistole, der das Kind an einem See niederschießt.

 

Mit dieser Sequenz startet das Spiel und kurz darauf finden wir uns in der Wohnung des kürzlich verstorbenen Ziehvaters wieder, denn schnell wird klar: Marianna ist adoptiert und kann sich nicht mehr an ihre richtige Familie erinnern.

 

Gameplay:

 

In »The Medium« gibt es kleinere Stealth- und Flucht-Passagen, größtenteils bewegt sich Marianne komplett waffenlos im beschaulichen Tempo durch die Spielwelt, sucht die stimmungsvollen Schauplätze nach Hinweisen ab und löst auf ihren Weg durch den Hotelkomplex und die angrenzenden Wälder natürlich auch einige Rätsel.

 

In ihnen müssen wir meistens Gegenstände finden oder auch miteinander kombinieren. Das können wir dann direkt nachdem wir die Objekte aufgehoben haben, im Inventar machen.

 

Mariannas Fähigkeiten als Medium lassen jedoch auch die Gegenstände für sich selbst sprechen, da emotional geladene Gegenstände vergangene Konversationen mit sich bringen.

 

 

Die wohl größte Stärke von »The Medium« ist das Dual-Reality-System: Marianne besitzt die Fähigkeit, nicht nur mit der spirituellen Welt zu kommunizieren, sondern sich als eine Art spirituelles Alter Ego auch durch sie zu bewegen.

In Kernmomenten des Spiels schaltet »The Medium« deshalb in einen Splitscreen-Modus, in denen wir Marianne einmal durch die reale Welt und zeitgleich auch als Abbild mit silbernen Haaren durch die spirituelle Welt steuern.

 

 

Natürlich ist das Dual-Reality-System nicht nur ein optischer Hingucker, sondern wirkt sich auch auf das Spielprinzip aus: Manchmal findet Marianne Hinweise in der spirituellen Ebene, die die Geschichte im Hier und Jetzt beeinflussen.

 

Teilweise muss Marianne durch Energiequellen in der spirituellen Welt auch mechanische Dinge in der realen Welt wieder in Gang bekommen, wie beispielweise einen Generator.

 

Fazit:

 

Sich gleichzeitig in beiden Dimensionen durch die Flure des Hotels zu bewegen und zwei Versionen zu sehen, ist ein spannendes Erlebnis, das man so noch in keinem Spiel hatte. Während wir uns in der realen Welt nur an einer Wand am Loch hinunter ins nächste Stockwerk vorbeipressen, drücken wir uns in der Geisterwelt an die gruseligen Knochenstrukturen und unter uns lauert nichts, als ein endloser Abgrund.

»The Medium« ist ein einzigartiges Spiel, das sich definitiv lohnt.

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PC-Game:

The Medium

Entwickler: Bloober Team

Veröffentlichung: 28. Januar 2021

 

Erhältlich bei: Steam


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Erstellt: 01.03.2021, zuletzt aktualisiert: 16.11.2022 17:38