The strength of the few (Autor: James Islington; Hierarchie 2)
 
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The strength of the few von James Islington

Reihe: Hierarchie Buch 2

 

Rezension von Christel Scheja

 

Wenn der australische Autor James Islington eines kann ist es, dass er seine Leser herausfordert und dazu zwingt, seine Texte genau zu lesen. Gerade bei The Strength of the Few, dem zweiten Band seiner Hierarchy-Trilogie ist das deutlich zu spüren.

 

Vis alias Diago hat es geschafft. Er hat nicht nur seine Ausbildung abgeschlossen, sondern auch das Iudicium gewonnen, um mehr Macht zu bekommen. Allerdings zu einem nicht unerheblichen Preis, denn er ist in drei Teile zerfallen, die an unterschiedliche Orte transportiert wurden.

Hier muss er nun nicht nur zusehen, dass er irgendwie die Intrigen und Feindseligkeiten überlebt, sondern auch Informationen sammelt, denn ihm wird immer mehr bewusst, dass er vielleicht der einzige ist, der die Zivilisation und das Machtgefüge, so wie es jetzt ist, vor dem Untergang retten kann. Und vielleicht zum Besseren verändern.

 

Ein hohes Ziel für einen jungen Mann, der zwar gerissen, klug und mutig ist, aber noch lange nicht genug weiß, um wirklich alle Verbindungen zu verstehen und diese auch neu zu verknüpfen. Vielleicht hat sich Islington deshalb erlaubt, ihn gleich in drei Teile aufzuspalten, die alle ihre eigenen Abenteuer erleben.

Während sich ein Splitter durch eine Stadt bewegt, die inmitten der nördlichen Wüsten liegt und mit tödlichen Gefahren durch eine dunkle Macht aufwartet, dabei aber auch sehr schön an das alte Ägypten und seine mythische Welt erinnert, landet ein anderer mehr oder weniger in einem keltisch angehauchten Land, das er nur zu gut kennt und in dem gerade ein Machtvakuum entsteht.

Und nicht zuletzt bleibt auch noch ein Teil von ihm zurück und muss sich weiterhin mit den Intrigen in dem Land herumschlagen, dass er zu seiner Heimat gemacht hat und an das römische Reich erinnert.

 

Was interessant daran ist, ist auch, dass der Autor diese Ebenen nicht besonders voneinander trennt und den Leser erst einmal verwirrt. Der Hintergrund wird dadurch um einiges komplexer und verwirrender, so dass genaues Lesen zwingend notwendig ist. Zudem nimmt er sich Zeit für jede Handlungsebene, so dass die Geschichte eher träge voran kommt und die Spannung darunter leidet. Erst zum Ende hin legt das Tempo wieder zu.

 

Alles in allem muss man sich schon auf die komplexe Welt und den Roman einlassen können, um wirklich Spaß an dem Geschehen zu haben. Wer leichtgängige Geschichten mit viel Action zur Entspannung sucht, der könnte eher bitter enttäuscht werden.

Fazit

Wenn jemand intensives Worldbuilding, wenn auch ohne Karte und eine komplexe Handlung sucht, bereit ist, konzentriert zu lesen, der kann bei »The Strength of the Few« durchaus seinen Spaß haben. Zwingend erforderlich ist allerdings, auch den ersten Band der »Hierarchie«-Saga zu kennen. Wer aber eher leichtfüßige und actionreiche Entspannung sucht, der ist hier fehl am Platz.

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Buch:

The strength of the few

Reihe: Hierarchy Buch 2

Original: The Strength of the FewNovember. Hierarchy Book 2, November 2025

Autor: James Islington

Übersetzung: Gerda M. Pum

gebundene Ausgabe, ‎ 640 Seiten

Adrian & Wimmelbuchverlag, 5. Dezember 2025

 

ISBN-10: 3985852480

ISBN-13: 9783985852482

 

Erhältlich bei: Amazon


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Erstellt: 30.08.2026, zuletzt aktualisiert: 22.09.2026 16:10, 26775