The strength of the few (Autor: James Islington; Hierarchie 2)
 
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The strength of the few von James Islington

Reihe: Hierarchie Buch 2

 

Rezension von Frank W. Werneburg

Verlagsinfo

Die Hierarchie nennt mich noch immer Vis Telimus. Feiert mich noch immer als Catenicus. Und glaubt noch immer zu wissen, wer ich bin. Doch nach all dem, was geschehen ist – und angesichts dessen, was ich fürchte, das noch kommen wird –, weiß ich nicht, ob es überhaupt noch eine Rolle spielt. Ich bin nicht mehr eins. Ich habe das Iudicium gewonnen und alles verloren – und die uralte Vorrichtung jenseits des Labyrinths hat mich – eigentlich unmöglich – über drei getrennte Welten hinweg vervielfältigt. In Obiteum, Luceum und Res ist nun jeweils eine andere Version meiner selbst. Drei verschiedene Körper, drei verschiedene Leben. Ich muss mich verstecken; kämpfen; politisch taktieren. Ich muss trainieren; vertrauen; lügen. Ich muss töten; heilen; mich beweisen – wieder und wieder und wieder. Ich werde geliebt und gehasst und bin völlig allein. Vor allem aber muss ich Antworten finden, bevor es zu spät ist. Die Natur dessen verstehen, was mit mir geschehen ist – und warum. Ich muss einen Weg finden, den bevorstehenden Kataklysmus aufzuhalten, denn wenn alles, was ich erfahren habe, wahr ist, bin ich vielleicht der Einzige, der das kann.

Rezension

3 Handlungsorte in 3 Welten, 3 Mal ist Vis in Schwierigkeiten, 3 Mal liegt sein Leben am Boden. In 2 dieser Fälle weiß er nicht mal, wie die jeweilige Welt tickt. Trotzdem muss er sich in allen 3 Welten durchboxen, um zu überleben. In keiner ist es einfach für ihn. Seine Vergangenheit steht immer im Hintergrund.

 

James Islingtons Fantasy-Story orientiert sich lose am alten Römischen Reich. Das zeigen schon viele Namen und Begriffe. Allerdings war mir zunächst nicht bewusst, dass es sich um einen 2. Band handelt – und ich den Vorgänger (The will of the many) nicht kenne. Leider handelt es sich bei dieser Dilogie um einen der Mehrteiler, bei denen man ohne Kenntnis vorhergehender Bände nur schwer in die Handlung hineinfindet.

So habe ich auch lange gerätselt, in welcher Reihenfolge die (vermeintlichen) Zeitebenen, zwischen denen ständig gewechselt wird, ablaufen. Kenner des 1. Bandes wissen wahrscheinlich schon, dass der Protagonist dort unbeabsichtigt in 3 Inkarnationen gespalten wurde. Alle 3 Teilhandlungen bilden also keine Zeitebenen, sondern laufen parallel in unterschiedlichen Welten ab. Dafür kann man dem Buch natürlich kaum eine Schuld geben, auch wenn ein kurzes »Was bisher geschah« mit Sicherheit sehr hilfreich gewesen wäre.

Alle 3 Parallelhandlungen entwickeln jedoch ihren eigenen Reiz und erzählen jeweils gelungene und interessante Handlungen um die jeweiligen Vis-Inkarnationen. Manche Hintergründe bleiben ohne Kenntnis des 1. Bandes aber bis zum Ende unverständlich.

 

Der Autor lässt alle Inkarnationen seines Protagonisten jeweils als Ich-Erzähler auftreten.

Fazit

Vor dem Lesen dieser sehr komplexen Parallelwelt-Story sollte man sich unbedingt den 1. Band gönnen.

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Buch:

The strength of the few

Reihe: Hierarchy Buch 2

Original: The Strength of the FewNovember. Hierarchy Book 2, November 2025

Autor: James Islington

Übersetzung: Gerda M. Pum

gebundene Ausgabe, ‎ 640 Seiten

Adrian & Wimmelbuchverlag, 5. Dezember 2025

 

ISBN-10: 3985852480

ISBN-13: 9783985852482

 

Erhältlich bei: Amazon


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Erstellt: 02.04.2026, zuletzt aktualisiert: 02.04.2026 10:56, 26047