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The Zero Theorem

Das Computergenie Qohen Leth sucht in einer dystopischen Zukunft nach dem »Zero Theorem», einer mathematischen Formel, welche die Frage nach dem Sinn des Lebens beantworten soll. Zu seiner großen Verärgerung wird er dabei immer wieder massiv gestört. Doch trotz aller Steine, die man ihm in den Weg legt, lässt er sich nicht von seinem Ziel abbringen und geht – unbeirrt von realen und virtuellen Versuchungen – seinen Weg bis zum überraschenden Ende.

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Eure Meinung:

Armin, 21.07.2016, 12:48:
Als die legendäre Komikertruppe Monty Python ihre Wiedervereinigung für zehn Shows in der Londoner O2-Arena bekannt gab, war der erste Abend in 45 Sekunden ausverkauft. Von ähnlichen Erfolgen kann Python-Mitglied Terry Gilliam mit seinen Solo-Projekten nur noch träumen. Die Blockbuster-Zeiten (man denke an „Twelve Monkeys“, 1995) sind Geschichte, in den letzten Jahren waren Gilliams Projekte vor allem von vielen Problemen überschattet. So geht nun sein neuster Film mit einem Mini-Budget von kolportierten zehn Millionen Euro an den Start.

„The Zero Theorem“ ist die moderne Variante von Gilliams grandioser Dystopie „Brazil“ (1985). Aus dem Orwellschen Überwachungsstaat ist der Mega-Konzern geworden, der alles und jeden kontrolliert, und sei es nur durch die sinnlos erscheinende Beschäftigung, am Bildschirm Klötzchen wild hin und her zu schieben. Dieser Aufgabe geht der verschrobene Computerspezialist Qohen Leth (Christoph Waltz) im Auftrag seines Chefs (Matt Damon) nach, um eine angeblich sehr wichtige mathematische Formel zu finden. Dafür hat sich der von zahlreichen Neurosen geplagte Leth in die Einsamkeit seines Domizils, einer verfallenen Kirche, zurückgezogen. Dort ist er allerdings keinesfalls ungestört: Bainsley (Mélanie Thierry) möchte ihn zum Cybersex überreden, Psychotherapeutin Dr. Shrink-Rom (Tilda Swinton) will ihn für seine Arbeit motivieren.

Vieles kommt einem aus „Brazil“ und anderen Gilliam-Werken bekannt vor, das schmale Budget sieht man dem Film vor allem in Sachen Kulissen und eher kammerspielähnlichen Szenen aber leider an. Mit bissiger Gesellschaftskritik, schrägen Charakteren und allerlei schrulligen Einfällen ist aber dennoch für zahlreiche sehr gelungene Momente gesorgt.

(7 Sternchen)
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The Zero Theorem

Jahr: 2013

Regie: Terry Gilliam

SF-Film

 

Erhältlich bei: Amazon

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The Zero Theorem


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Erstellt: 21.07.2016, zuletzt aktualisiert: 20.10.2017 11:43