Für ihre Scheidung musste Hannah ein paar Tage freinehmen. Als in die Redaktion zurückkehrt, herrscht dort Chaos – noch mehr Chaos, als es bei der »Stranger Times« normal ist. Anscheinend sollte Stella entführt werden. Gerade jetzt scheinen auch noch Vampire in Manchester ihr Unwesen zu treiben. Dabei sind sich selbst die magischen Wesen, zu denen die Zeitung Kontakte pflegt, einig, dass es keine Vampire gibt.
Der 1. Band von C.K. McDonnells humorvoll-satirischer Urban Fantasy mit deutlichen Krimi-Tendenzen war offensichtlich so erfolgreich, dass aus The Stranger Times eine ganze Reihe The Stranger Times ermittelt wurde.
Bei diesem Band bin ich mir allerdings nicht ganz sicher, auf wen sich der Titel des Bandes This Charming Man bezieht. Für diesen ›Ehrentitel‹ bieten sich nämlich gleich mehrere der beteiligten Charaktere an. »Stranger-Times«-Chefredakteur Vincent Banecroft wäre einer der Kandidaten, doch kämen auch einer der ›Vampire‹ oder der Hintermann der Vorkommnisse in Betracht.
Natürlich gibt es ein Wiedersehen mit vielen aus Band 1 bekannten Charakteren, doch kommen auch einige (mehr oder weniger liebenswerte) neue hinzu. Die Handlung teilt sich dabei in mehrere Teilstränge auf. Während einerseits der vereitelten Entführung Stellas nachgegangen wird, laufen parallel die Ermittlungen zu den Vampiren. Die Reibereien innerhalb der Redaktion ziehen sich dabei als ständiger Hintergrund durch die Geschichte. Alles in allem wird es wieder so verrückt und lustig wie beim Vorgänger. Da darf sich der Leser schon auf Band 3 freuen!
Der Autor erzählt wieder mit wechselndem Fokus aus den Perspektiven unterschiedlicher Charaktere. Wie bereits beim Vorgänger empfinde ich die Sprechweise der Erzählerin des Hörbuchs als etwas langsam.