Kurara ist zwar die Flucht gelungen, doch mit der Erkenntnis, was sie selbst ist, muss sie sich erst anfreunden. Dass Haru es die ganze Zeit wusste und ihr nichts gesagt hat, nimmt sie ihm übel. Aber wie soll es weitergehen? Kurara beschließt, dafür zu kämpfen, den Shikigami ihre Freiheit zu gewähren. Dabei kommt sie jedoch zu einer weiteren, mindestens ebenso schockierenden Erkenntnis.
Als Abschluss der Rebel Skies-Dilogie lässt Ann Sei Li diesen Teil natürlich eng an den vorhergehenden anschließen.
Das Leben der Protagonistin ist von der Selbsterkenntnis über ihre Natur natürlich auf den Kopf gestellt worden. Dieser Aspekt wird natürlich ausführlich thematisiert, während parallel die Geschichte über die magisch belebten Origami weiter vertieft wird. Das verlorene Wissen über die Erschaffung intelligenzfähiger Shikigami spielt in diesem Band eine große Rolle, zumal sich hier eine weitere Überraschung ergibt, die für die weitere Handlung dieses Bandes von zentraler Bedeutung ist. Die Protagonistin muss sich mit den Taten ihrer eigenen Vergangenheit auseinandersetzen, an die sie gar keine Erinnerungen hat. Gleichzeitig bleibt auch die Auseinandersetzung mit der Prinzessin weiterhin eine Bedrohung. Gibt es eine Lösung? Wie wird die Zukunft Kuraras, ihrer Freunde und der Shikigami aussehen?
Wie schon in Band 1 (Verbotene Papiermagie) streut die Autorin zwischen den Kapiteln um die Protagonistin immer wieder welche aus anderen Blickwinkeln ein. Ein Glossar am Ende des Buches erklärt speziell für europäische Ohren exotisch klingende Begriffe der Handlungswelt.