Eigentlich sind Maike und Zoe mental noch ganz mit dem Fall ihrer ermordeten Freundin Billie beschäftigt, als schon wieder eine Leiche vom Himmel fällt. Und das beinahe wörtlich. Sie fällt durchs Dach des Gewächshauses von Frau Kuschel, die darin ihren Hanfanbau betreibt. Noch dazu stellt sich die Tote als Lehrerin an der Schule von Maikes Nichte heraus.
In Band 7 der Cosy-Crime-Reihe Pech und Schwäfel variiert das Team Robin Fuchs das Handlungsschema geringfügig. Natürlich gibt es auch hier wieder den Fall des Bandes, doch spielt er diesmal eher eine Nebenrolle.
Nach dem Cliffhanger am Ende von Band 6 (Tot im Eis), bei dem endlich die Leiche der seit vielen Jahren verschwundenen Freundin der beiden Protagonistinnen auftauchte, stehen die Ermittlungen zu diesem Cold Case im aktuellen Band mindestens gleichberechtigt zum aktuellen Fall im Fokus. Obwohl sich Maike Pech wegen ihrer persönlichen Nähe zum Fall nicht offiziell an den wieder aufgenommenen Ermittlungen beteiligen darf, bleibt sie natürlich nicht untätig. Somit spaltet sich dieser Band in 2 parallele Ermittlungen auf.
Auf der Romantik-Schiene deutet sich eine zunehmende Konkurrenz-Situation zwischen dem Staatsanwalt und Maikes Berliner Kollegen an. Wie diese Veränderungen die kommenden Fälle dieser Reihe beeinflussen werden, ist schwer vorherzusehen, zumal die Hintergrund-Story um die vermisste Freundin mit diesem Band weitestgehend abgeschlossen sein dürfte. Für den Leser ist jedenfalls auch der neueste Band wieder sowohl spannend als auch humorvoll unterhaltsam.