Spaziergänger finden im Wald Leichenteile. Ohne Kopf erweist sich die Identifizierung allerdings als kompliziert. Einzig dass es eine Frau war, wird relativ schnell klar. Nur in welche Richtung soll Maike ermitteln, wenn nicht mal klar ist, wer das Opfer war? Und dann sind da noch die üblichen Probleme.
Der mittlerweile bereits 4. Fall von Polizistin Maike Pech und Gerichtsmedizinerin Zoe Schwäfel unterscheidet sich von den bisherigen vor allem dadurch, dass das Hauptproblem in der Identifizierung des Opfers besteht. Die eigentliche Aufklärung verläuft dagegen geradliniger und weniger verwickelt als bei den bisherigen Fällen der Bände 1 bis 3. Die größte Überraschung für den Leser ist vielleicht, dass es zu einer romantischen Annäherung zwischen Maike und Staatsanwalt Sandro Grasso kommt. Mittlerweile weist Frau Pech eine beachtliche Zahl an Verehrern auf.
Interessant ist die Entwicklung im Fall der in ihrer Jugend verschwundenen Freundin, der in den vergangenen Bänden immer wieder beiläufig erwähnt wurde. Am Ende dieses Bandes findet sich überraschend ein Hinweis, der darauf hindeutet, dass sich hier in den kommenden Bänden etwas entwickeln könnte. Und da das Lesen dieser Reihe nach wie vor Spaß macht, hilft wohl nur, schnell weiterzulesen.
Am grundlegenden Stil der Reihe ändert sich natürlich nichts.