Toy Story 3
 
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Toy Story 3

Reihe: Toy Story 3

Rezension von Bine Endruteit

 

Spaceranger Buzz Lightyear und Cowboy Woody haben in Andys Zimmers schon lange nichts mehr zu sagen. Es ist ewig her, dass der Junge mit ihnen gespielt hat. Die Spielzeuge liegen in einer gro├čen Kiste und w├╝nschen sich nichts sehnlicher, als endlich wieder Abenteuer mit ihrem Besitzer Andy zu erleben. Der ist jedoch inzwischen siebzehn und hat f├╝r Kinderspiele nur noch wenig ├╝brig.

 

Die eigentlich Katastrophe passiert jedoch, als er aufs College soll. Er sortiert seine Spielzeuge aus und packt sie in eine riesige M├╝llt├╝te. Wegschmei├čen wollte er sie eigentlich nicht, sondern auf dem Dachboden lagern, aber das wei├č seine Mutter nicht und stellt sie zu dem anderen Abfall vor das Haus. Zwar k├Ânnen die kleinen Freunde aus Plastik und Pl├╝sch ihrem Schicksal entkommen, doch glauben sie sich nun unwillkommen und fl├╝chten deswegen in die Kita Sunnyside. Woody ahnt bereits, dass dort etwas nicht stimmt, doch seine Freunde sind voller Begeisterung, als sie herzlich aufgenommen werden, sehen, wie gut es all die Spielzeuge dort haben und wie gut sie sich umeinander k├╝mmern. Doch der kleine Cowboy soll recht behalten, denn das Grauen erreicht die quirlige Bande in Form des Raupenraums.

 

Hier spielen die ganz kleinen Kinder, die jedoch einfach nur auf dem Spielzeug rumhauen, sich Teile in Nase und Mund stecken oder sonder irgendwelche gruseligen Sachen mit ihren machen. Und dann sind da noch die anderen Spielzeuge, die vielleicht doch nicht so nett sind, wie man zu Anfang h├Ątte glauben k├Ânnen...

 

Rezension:

Ende der neunziger Jahre entstanden die erfolgreichen Filme Toy Story und Toy Story 2. Jetzt, also elf Jahre sp├Ąter, treten die quirligen kleinen Spielzeuge erneut in Aktion. Und auch im Film selbst ist eine gro├če Spanne an Zeit verflogen. Was trotzdem sofort auff├Ąllt ist, dass der Look der Figuren und der Welt nicht ver├Ąndert wurde, was einen tats├Ąchlich wieder in Toy Story-Welt fallen l├Ąsst, wie man sie kennt. Langweilig wird es dabei aber nicht, denn es wird nicht nur eine spannende Geschichte erz├Ąhlt, sondern man trifft auch auf viele neue Spielzeuge. Man muss die Vorg├Ąnger nicht kennen, um den aktuellen Film zu verstehen, hat allerdings mehr freunde an dem Film, wenn man die zahlreichen Anspielungen versteht. Fragw├╝rdig ist, ob sich die 3D-Technik f├╝r diesen Film gelohnt hat. Richtig zur Geltung kommt sie eigentlich nur in den ersten Minuten, in denen ein typisches Spielzimmer-Szenario auf abenteuerliche Weise dargestellt wird. Danach h├Ątte man auf dieses Feature auch verzichten k├Ânnen.

 

Ein besonderes Highlight ist mit Sicherheit die entz├╝ckende Beziehung zwischen Barbie und Ken. Es ist einfach zu k├Âstlich, welche Klischees hier aufgegriffen und auf humorvolle Weise verarbeitet werden. Gerade Barbie zeigt dabei einige Facetten ihres Wesen, die man so gar nicht erwartet h├Ątte. Ken leidet vor allen Dingen darunter, dass er nur ein M├Ądchenspielzeug, ja viel schlimmer, nur ein Accessoire ist. Auch alle anderen Charaktere haben ihre ganz eigene Pers├Ânlichkeit, auch wenn sie nur kurz auftauchen. Dadurch f├╝hlt man sich ihnen schnell nahe. Jedes der Spielzeuge hat sein ganz eigenes Schicksal. Gerade die Pl├╝schies, die der Kita gespendet wurden, haben bevor sie hier landeten, viel erlebt.

 

Gegen├╝ber seinen Vorg├Ąngern ist dieser Teil deutlich d├╝sterer geraten. Es gibt Szenen, in denen die Helden kurz vor dem Ende ihrer pl├╝schigen Existenz stehen, gerade die ganz jungen Zuschauer halten hier merklich die Luft an. An Dramatik l├Ąsst der Film wahrlich nichts zu w├╝nschen ├╝brig. Es gibt sogar Spielzeuge, mit einem gewissen Gruselfaktor. Leute, denen es nicht ganz geheuer ist, von einer Babypuppe angeschaut zu werden, werden nach dem Genuss des Films wissen, was ich meine. Und auch was Buzz, Woody und ihre Freunde erleben, l├Ąsst einen schaudern. Doch besonders spannende Szenen werden kindgerecht immer mit einer ebenso lustigen Abgeschlossen, so dass der Film trotz Spannung auch schon von jungen Zuschauern gut geguckt werden kann, ohne dass sie sich zu sehr gruseln m├╝ssen.

 

Fazit:

Insgesamt ist Toy Story 3 eine gelungene Fortsetzung, die einfach nur Spa├č macht und gut unterh├Ąlt.

 

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Oje, das hat nicht geklappt, Elfenwerk! 202306061534392ad6fa81
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Kino:

Toy Story 3

USA 2010

Regie: Lee Unkrich

Drehbuch: Michael Arndt

Produktion: John Lasseter, Darla K. Anderson

Musik: Randy Newman

Mit den Stimmen von: Michael "Bully" Herbig, Walter von Hauff, Hartmut Neugebauer, Rick Kavanian

Pixar Animation Studios

Kinostart: 29. Juli 2010


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Erstellt: 12.07.2010, zuletzt aktualisiert: 24.06.2022 17:16