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Twin Mirror

Rezension von Max Oheim

 

Verlagsinfo:

Sam Higgs sieht sich mit seiner Vergangenheit konfrontiert und nutzt seine einzigartigen intellektuellen Fähigkeiten, um die dunklen Geheimnisse seiner Heimatstadt aufzudecken. Doch wie weiß man, wem man trauen soll, wenn man nicht einmal sicher ist, ob man sich selbst vertrauen.

Story:

In Twin Mirror erleben wir diesmal das Leben des 33-jährigen Sam Higgs. Frisch von der Freundin verlassen und dann steht auch noch die Beerdigung des besten Freundes auf dem Plan. Für sie kehrt er in seine Heimatstadt Basswood in West Virginia zurück. Was lediglich ein beschaulicher Besuch werden sollte, endet in einem Absturz. Sam erwacht in einem Hotelzimmer, mit blutigen Händen, ohne jegliche Erinnerung. Nun liegt es an uns herauszufinden, was überhaupt passiert ist.

 

Gameplay:

Bereits zu Beginn des Spiels werden wir mit dem Gedankenpalast vertraut gemacht. Dabei handelt es sich, wie der Name schon sagt, um einen Ort in Sams Gedankenwelt. Der ist ihm in vielerlei Hinsicht von Nutzen. Zum einen dient er Sam dazu, verblasste Erinnerungen neu ansehen und durchleben zu können. Außerdem nutzt Sam den Gedankenpalast, um Szenarien nachzustellen und so vergangenen Geschehnissen auf den Grund zu gehen.

 

Haben wir in der realen Welt genügend Hinweise zu einem Ereignis gesammelt, erscheint der Hinweis, dass wir nun das Geschehen im Gedankenpalast nachstellen können. Dort haben wir verschiedene Optionen zu Wahl, doch nur eine Kombination ist die richtige. So ist es Sam möglich, Rätsel zu lösen und die Wahrheit über seine Heimatstadt herauszufinden

 

In »Twin Mirror« führen wir primär Multiple-Choice-Dialoge mit NPCs und treffen einige Schlüsselentscheidungen sowie etliche weitere mit zumeist kleineren, direkteren Konsequenzen. Unsere Entscheidungen in den Schlüsselmomenten bestehen immer aus einer einfachen Weggabelung in Form vom zwei Optionen. Egal wofür wir uns entscheiden, mehr oder weniger hat alles größeren Einfluss auf das Ende, allerdings nur bedingt auf den Kernverlauf.

 

Doch Sams Fähigkeiten enden nicht bei seinen Gedanken, sondern bescheren ihm auch in solchen Momenten eine ganz besondere Art von Hilfe. Denn hier kommt endlich der namensgebende Zwilling, unser Double ins Spiel. »Er« begleitet Sam dabei immer wieder wie ein imaginärer Schatten auf seiner Reise. Unser Double besitzt dabei jedoch viel mehr Einfühlungsvermögen als Sam selbst und kann andere Personen meist ganz gut einschätzen.

 

Fazit:

»Twin Mirror« ist ein klasse Spiel, die Atmosphäre ist eine große Stärke des Spiels. Alles fühlt sich sehr realistisch an. Die Story wird gut erzählt, die Welt steckt voller kleiner Details, die erkundet werden wollen. »Twin Mirror« lohnt sich.

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PC-Game:

Twin Mirror

DONTNOD Entertainment, 01. Dezember 2020


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Erstellt: 02.01.2021, zuletzt aktualisiert: 16.11.2022 17:38