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Vampire sind die beste Medizin von Lynsay Sands

Reihe: Argeneau-Saga Band 9

 

Rezension von Christel Scheja

 

Nachdem inzwischen all ihre Kinder unter der Haube sind, ist nun schließlich auch Marguerite Argenau an der Reihe. Aber noch ahnt sie davon nichts. In „Vampire sind die beste Medizin“ versucht sie nämlich gerade einen Sinn im Leben zu finden, nachdem sie nun niemanden mehr zu verkuppeln braucht. Sie hat sich dazu entschlossen Privatdetektivin zu werden, was ihren Kindern und anderen Verwandten so gar nicht passt.

 

Gleich ihr erster Fall führt sie nach Europa, an die Orte, an denen sie selbst einmal gelebt hat. Dort soll sie für den Unsterblichen Christian Notte seine Mutter wieder finden, denn sein Vater Julius verwehrt ihm seit Jahrhunderten die Kenntnis über die Frau, die ihn geboren hat. Da Marguerite genügend Spuren hinterlässt, hakt auch Julius Notte kurzerhand nach und muss feststellen, dass die Vampirin ganz offensichtlich seine auserwählte Lebensgefährtin ist, denn er kann ihre Gedanken nicht lesen.

Auch Margerite ist verwirrt, denn nach den Erfahrungen mit ihrem Ehemann Jean-Claude hat sie sich erst einmal nicht binden lassen wollen. So versuchen die beiden Abstand zueinander zu halten, was aber nicht recht gelingen will. Denn neben den freundlichen Hinweisen Christians, dem Drang doch nachzugeben, schweißt sie noch etwas anderes zusammen – jemand versucht immer wieder Marguerite umzubringen. Auch wenn er bisher damit nicht erfolgreich war, so gibt er seine Attacken doch nicht auf.

So bleibt den beiden gar nichts anderes mehr übrig, als nach den Täter zu suchen. Schon bald erweist sich, dass Marguerites Fall und die Angreifer mehr miteinander zu tun haben, als sie dachten. Und am Ende gibt es eine sehr große Überraschung für alle.

 

Diesmal geht es nicht darum, dass eine sterbliche Frau an einen der Vampire gebunden wird, sondern zwei ältere Unsterblichen zusammenfinden, die nicht erst ein Coming-Out und eine Wandlung hinter sich bringen müssen. Statt dessen umkreisen sich die beiden eine ganze Weile, weil ihre schlechten Erinnerungen ihnen im Weg stehen und Bindungsängste im Weg stehen.

Das ganze ist recht unterhaltsam geschrieben und flüssig zu lesen, aber man merkt schon, dass dem Zyklus langsam die Luft ausgeht. Denn vieles liest sich vertraut und die Klischees sind die üblichen. Einzig die Auflösung fällt ein wenig aus dem Rahmen und liefert den Grund für die Attacken – aber wirklich bahnbrechend ist auch sie nicht.

Dennoch werden Fans der Reihe weiterhin ihren Spaß haben, da die Figuren sich treu geblieben sind und sogar eine gewisse Entwicklung durchgemacht haben. Dennoch wird man als Neueinsteiger mehrfach Schwierigkeiten haben, da einige Beziehungen und Ereignisse schon als bekannt vorausgesetzt werden.

 

Fazit:

»Vampire sind die beste Medizin« ist eine augenzwinkernd erzählte Vampir-Romanze, die sich gut lesen lässt, allerdings kann die Geschichte nicht ganz so fesseln wie sie sollte, da vieles schon zu bekannt und vertraut ist. Dennoch ist der Roman grundsolide Unterhaltungsliteratur zum Entspannen.

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Eure Meinung:

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Anzeige: 1 - 1 von 1.

iceangel
Freitag, 14. September 2012 22:33 Uhr
Ich habe leider nur dieses Buch,aber das ist herrlich...habs nur leider noch nicht ganz durch
nur wer ist nun der, der die Maguerite kontrolliert? Die Schwester von Julius? Oder wer?

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Buch:

Vampire sind die beste Medizin

Reihe: Argeneau-Saga Band 9

Original: Vampire Interrupted. März 2008

Autorin: Lynsay Sands

Taschenbuch, 364 Seiten

LYX/Egmont, Oktober 2010

Übersetzung: Ralph Sander

 

ISBN-10: 3802583736

ISBN-13: 978-3802583735

 

Erhältlich bei: Amazon

weitere Infos:


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Erstellt: 16.11.2010, zuletzt aktualisiert: 05.08.2019 19:15