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Verliebt in einen fremden Gott von Aybiline I. Dahlson

Reihe: Laim-Saga Band 1

 

Rezension von Christel Scheja

 

Aybiline I. Dahlson hat vielleicht eine technische Ausbildung, aber sie schreibt schon seit der Schulzeit Geschichten und hat damit angefangen, sie inzwischen auch zu veröffentlichen, Heute lebt sie mit ihrer Familie und ihren Katzen in Frankreich. Verliebt in einen fremden Gott ist der erste Teil der Laim-Saga

 

Zusammen mit ihrer Schwester wird Alisia zusammen mit ihrer Schwester von Aliens entführt und gehandelt. Die neuen Besitzer wollen sie dazu benutzen, eine feindliche Rasse zu infiltrieren, aber irgendetwas läuft schief, denn anstatt kontrolliert zu werden erhält sie eine KI, die sie von nun an unterstützt.

Und das treibt die Heldin zu Höchstleistungen. Gemeinsam mit Adonis, einem Mann der Rasse, die sie eigentlich ausspionieren sollte, ihrer Schwester und eigenständigen KIs gelingt es ihr das Schiff zu erobern und dessen Geheimnisse zu ergründen – und so liegt eine Galaxie voller Abenteuer vor ihr.

 

Der Titel ist nur bis zu einem gewissen Grad ernst zu nehmen. Und auch wenn die Autorin die SF-Elemente etwas herunter spielt, sie bringt doch einige freche Ideen ein, die man im Zusammenspiel von materiellen Wesen und künstlichen Intelligenzen noch nicht gesehen hat. Das Setting ist einfach gestrickt, das Abenteuer auch, da den Heldinnen jede Menge gelingt, was das Buch aber ausmacht ist das Zusammenspiel der beiden Seiten. Denn so wie Alisia und ihre Schwester durch die künstliche Intelligenz Eric einiges lernen und auch in Kontakt mit Maria kommen, die das Schiff steuert, so beeinflussen sie auch die beiden künstlichen Seelen und wachsen zu einem unschlagbaren Team zusammen.

Adonis, der junge Kämpfer aus der Reihe der menschenähnlichen Sem’pari fügt ein paar interessante Elemente hinzu, entstammt er doch einer Kultur, in der die Frauen die Clans führen und große Wertschätzen erhalten, weil sie mehr oder weniger in der Minderzahl sind. Und natürlich gibt es auch einige fiese Gegenspieler, von denen natürlich eine ein böses Doppelspiel treibt.

Das ganze endet leider mit einem Cliffhanger, so dass die Geschichte noch recht offen bleibt und man sich überraschen lassen kann, in welche Richtung das ganze noch gehen wird.

Die Geschichte ist flott geschrieben und nimmt sich selbst nicht immer besonders ernst, was darüber hinweg tröstet, dass die Heldinnen oft ungeschoren aus Gefahren kommen und das Leben lockerer nehmen als sie sollten.

 

Fazit:

»Verliebt in einen fremden Gott« ist glücklicherweise nicht die Romanze, die der Titel vermuten lassen könnte, sondern ein amüsantes und augenzwinkerndes Spiel mit Aliens, künstlichen Intelligenzen und zwei munteren jungen Frauen. Bekannte und vertraute SF-Elemente werden so einmal ganz anders interpretiert, als man es gewohnt ist.

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Eure Meinung:

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eBook:

Verliebt in einen fremden Gott

Reihe: Laim-Saga Band 1

Autorin: Aybiline I. Dahlson

Ebook, 354 Seiten

Samo Verlag, Januar 2020

Cover: Elaisa Duke

 

Kindle-ASIN: B0828YC2LD

 

Erhältlich bei: Amazon Kindle-Edition

Weitere Infos:


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Erstellt: 17.10.2020, zuletzt aktualisiert: 18.10.2020 14:04