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Verrat in Paris von Tess Gerritsen

Rezension von Andreas Hammerschmidt

 

Ein atemberaubendes Verwirrspiel um eine internationale Spionageaffäre beginnt, als Beryl nach Paris kommt. Sie will Nachforschungen über den mysteriösen Tod ihrer Eltern anstellen, zwei Mitarbeiter des Geheimdienstes, die bei ungeklärten Umständen ums Leben kamen. Doch statt Licht in das Dunkel zu bringen, geraten sie und der Amerikaner Richard Wolf, zu dem sie sich trotz seiner undurchsichtigen Rolle in diesem Szenario hingezogen fühlt, selbst in Lebensgefahr.

 

Inhalt:

Das erste Buch der hoffentlich noch spannenden Tavistock-Serie von Tess Gerritsen beginnt mit einem aufregenden Prolog, bei dem der Mord an zwei Geheimagenten 1973 in Paris geschildert wird. Die eigentliche Geschichte startet zwanzig Jahre später in England, als Beryl Tavistock die wahren Gegebenheiten des Todes ihrer Eltern in Paris erfährt: Ihr Vater soll ein Maulwurf beim MI 6 gewesen sein, der zuerst seine Frau, Beryls Mutter, und dann sich selbst umgebracht haben soll. Mit ihrem Bruder Jordan macht sich Beryl sofort auf den Weg nach Paris, wo sie auf Richard Wolf, einem undurchsichtigen und unklaren Bekannten, stößt. Mit seiner Mithilfe machen sie sich auf die Suche nach den Tätern des Todes der Eltern von Beryl und Jordan. Verfolgungen, der Mord an eine beauftragte „Beschützerin“ und die unrechtmäßige Verhaftung von Jordan sind erst der Anfang einer verzwickten und hoffnungslosen Suche nach der echten Wahrheit. Der Verdacht, dass es mehr als nur zwei Morde an den Eltern waren, verfestigt sich immer weiter...

 

Kritik:

Besonders durch die kurzen Einschübe von Textpassagen, die die gegnerische Seite von Beryl bilden, bekommt das Buch einen sehr interessanten und abenteuerlichen Schliff. Doch wer auf Hochspannung, wie es normalerweise von Gerritsen zu erwarten ist, hofft, hat sich deutlich geschnitten. Die durchschnittliche Spannungskurve liegt unter dem normalen Status von Gerritsen. Das Buch bekommt daher nicht die richtige Durchschlagskraft, die man sich gerne für eine neue Serie gewünscht hätte. Trotzdem ist auf 300 Seiten ein leichtes prickeln garantiert und durchaus Spaß am Krimi, der auch nicht Langeweile aufkommen lässt.

Das Buch lässt dich durchaus flüssig lesen, keine störenden Zwischenspielchen oder unnötige Umschreibungen. Die Beschreibung der Personen reicht ebenfalls vollkommen aus, um sich ein umfassendes Bild der Personen zu machen.

Das Ende des Buches kommt zum richtigen Zeitpunkt, und Happy-End-Liebhaber werden dieses Buch lieben.

 

Fazit:

Ein gutes Buch für alle Krimiliebhaber, die nicht gerade von extremer Spannung verwöhnt sind und eine easy-going Lektüre für zwischendurch suchen.

 

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Verrat in Paris

Autor: Tess Gerritsen

Broschiert: 300 Seiten

Verlag: Mira Taschenbuch im Cora Verlag; Auflage: 1 (Juni 2005)

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3899411749

ISBN-13: 978-3899411744

Erhältlich bei: Amazon

 

weitere Infos:


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Erstellt: 07.03.2007, zuletzt aktualisiert: 05.08.2019 19:15