Ein junger Mann segelt in einer stürmischen Nacht aufs Meer hinaus. Später wird das leere Boot aufgefunden. Ein Unfall? Doch gibt es einige Punkte, die gegen diese Theorie sprechen. Als Lord und Lady Mortimer der Sache auf den Grund gehen, finden sie heraus, dass dieser Ewan Mackay zwar allgemein als freundlich galt, es aber doch mehrere Leute gab, die ihn aus verschiedenen Gründen nicht unbedingt mochten.
Nach dem Amerika-Ausflug in Band 10 (Auf Ganovenjagd in New York City) kehren Matthew Costello und Neil Richards im 11. Band ihrer historischen Cosy-Crime-Reihe wieder in die Heimat ihrer beiden Protagonisten, das titelgebende Mydworth, zurück.
Dabei fällt auf, dass es im Ort plötzlich einen Meeres-Hafen gibt. Bei den bisherigen Bänden hatte ich immer den Eindruck gehabt, Mydworth würde eher im näheren Umkreis Londons liegen. Für einen Ort der beschriebenen Größe hat das Städtchen erstaunlich viele Aspekte zu bieten. Hier müssen die Autoren wohl aufpassen, den Handlungsort in kommenden Bänden nicht unrealistisch erscheinen zu lassen. Dass es auch diesmal wieder einige falsche Fährten gibt und die wahre Lösung ganz anderer Natur ist, ist der Gewohnheits-Leser dieser Reihe ja bereits gewohnt. Insgesamt kann auch das 11. Abenteuer des adligen Ex-Agenten-Paars wieder überzeugen.
Stilistisch bleibt natürlich alles beim Alten.