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Vollmondfieber von Amanda Carlson

Reihe: Jessica McClain, Bd. 1

Rezension von Christel Scheja

 

Die in Minnesota geborene Amanda Carlson entdeckte bereits in der Highschool das Schreiben für sich, die Fantasy wurde ihr durch Kresley Cole schmackhaft gemacht. So wandelt die dreifache Mutter in ihrem Debüt „Vollmondfieber“ auch ein wenig auf den Spuren ihres großen Vorbilds.

 

Jessica McClain weiß, dass neben den Menschen auch noch andere Wesen existieren und dafür sorgen, dass sie unentdeckt bleiben, ist sie doch selbst in einer Familie von Werwölfen aufgewachsen. Nun zeigt sich, dass sie selbst eine andere Gestalt annehmen kann – etwas, was nicht nur in ihr Rudel große Aufruhr bringt.

Denn eigentlich gibt es keine weiblichen Werwölfe. Nur Männer konnten den Keim bisher an ihre Söhne weitergeben. Und das ist nur der Anfang, denn seit kurzem gibt es auch eine düstere Prophezeiung über die junge Frau: Eine weibliche Werwölfin wird das große Geheimnis den Sterblichen enthüllen und damit alles verändern?

Während ihr Vater und ihre engsten Freunde treu zu Jessica stehen, kommen selbst im Rudel erste Zweifel auf, werden Ängste wache. Andere Werwölfe versuchen sogar, sie auszuschalten und die junge Frau muss sich ihrer Haut wehren, was ihren menschlichen Detektivpartner stutzig macht.

Und wäre das noch nicht alles, taucht nun auch noch Rourke auf, ein Gestaltwandler, der sie beschützt wo er nur kann, aber ebenfalls seine Geheimnisse vor ihr hat, denn er scheint in jemandes Auftrag zu handeln.

 

Die Idee ist sicherlich nicht neu, auch die Figurenkonstellation kommt einem mehr oder weniger bekannt vor, aber Amanda Carlson gelingt es, der Geschichte doch Pfiff zu verleihen, indem sie die Klischees gelungen variiert und sich nicht nur auf die Liebesgeschichte konzentriert, sondern auch das Abenteuer darüber nicht vergisst.

Jessica ist eine selbstbewusste junge Heldin, die ähnlich wie Mercy Thompson von Patricia Briggs eigene Entscheidungen trifft und dabei immer auf ihren Verstand und ihren Instinkt vertraut. Die Schilderungen ihrer ersten Verwandlung sind sehr eindrucksvoll, auch dem Umgang mit der Veränderung ist glaubwürdig geschildert.

Trotz aller Fähigkeiten sind die Heldin und ihre Freunde nicht unbesiegbare Superhelden, was sie sehr sympathisch macht, gerade weil man nie genau weiß, ob sie die nächste Herausforderung schaffen oder kapitulieren müssen.

Alles in allem ist auch die Spannung sehr hoch, da sich Jessica nun mit vielen Feinden konfrontiert sieht, die erst nach und nach ihr Gesicht zeigen und schon gar nicht ihre Motive enthüllen, so dass man sich immer wieder überraschen lassen kann.

 

Alles in allem dürften sich vor allem die Fans der Romane von Patricia Briggs auch von „Vollmondfieber“ angesprochen fühlen, da Amanda Carlson in ihrem ersten „Jessica McClain“ Roman auf eine gute und relativ ausgewogene Mischung aus Action und Romantik setzt, in dem das Abenteuer doch die erste Geige spielt.

 

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Eure Meinung:

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Buch:

Vollmondfieber

Autorin: Amanda Carlson

Reihe: Jessica McClain, Bd. 1

Original: Full Blooded, USA 2012

Taschenbuch, 383 Seiten

Bastei Lübbe, erschienen April 2013

Übersetzung aus dem Englischen von Frauke Meyer

Titelbild von Birgit Gitschler

ISBN-10: 3404206843

ISBN-13: 978-3404206841

Erhältlich bei: Amazon

Kindle-Editon

ASIN: B008NYXX6S

Erhältlich bei: Amazon

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Erstellt: 20.05.2013, zuletzt aktualisiert: 05.08.2019 19:15