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Warcraft: The Beginning

Warcraft

In Azeroth, dem Reich der Menschen, herrscht seit vielen Jahren Frieden. Doch urplötzlich sieht sich seine Zivilisation von einer furchteinflößenden Rasse bedroht: Ork-Krieger haben ihre, dem Untergang geweihte, Heimat Draenor verlassen, um sich andernorts eine neue aufzubauen. Als sich ein Portal öffnet, um die beiden Welten miteinander zu verbinden, bricht ein unbarmherziger und erbitterter Krieg um die Vorherrschaft in Azeroth los, der auf beiden Seiten große Opfer fordert. Die vermeintlichen Gegner ahnen jedoch nicht, dass bald schon eine weitere Bedrohung auftaucht, die beide Völker vernichten könnte. Statt sich zu bekämpfen, müssen sie nun zusammenhalten. Ein Bündnis wird geschlossen und zwei Helden, ein Mensch und ein Ork, machen sich gemeinsam auf den Weg, dem Bösen im Kampf entgegenzutreten – für ihre Familien, ihre Völker und ihre Heimat.

Zwei Welten. Eine Heimat.

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Eure Meinung:

ralf, 26.07.2016, 18:05:
Als Warcraft-Fan war ich vom Film begeistert.
Natürlich heißt die Verderbnis im Deutschen nicht Fell, aber daran sind bestimmt Elfen Schuld.
Armin, 21.07.2016, 11:58:
Gute Verfilmungen von Videospielen sind Mangelware: ob in „Resident Evil“, „Tomb Raider“ oder „Need for Speed“ – meist ist die Optik ganz nett, aber die Handlung eher dürftig und die Charaktere bleiben schablonenhaft und austauschbar. Mit „Warcraft“ nach dem gleichnamigen, seit 1994 erfolgreich laufenden Fantasy-Spiel macht jetzt Regisseur Duncan Jones (2009 für sein Debüt „Moon“ gefeiert) einen Schritt in die richtige Richtung. Sein Film ist spannend und bietet eine Menge Schauwerte, restlos zufriedenstellend ist er allerdings auch nicht; leider merkt man dem Streifen nämlich allzu deutlich an, dass er der Auftakt zu einer ganzen Filmreihe sein soll, statt dass er wirklich eine abgeschlossene Geschichte erzählt.

Da die Heimatwelt der Orks kurz vor der Zerstörung steht, muss eine neue her. Hexenmeister Gul’dan (Daniel Wu) öffnet ein aus der Lebenskraft gefangener Feinde gespeistes Portal nach Azeroth, das von den Ork-Kriegern unter ihrem Anführer Schwarzfaust (Clancy Brown) erobert werden soll. Mit einem weiteren Portal will man den Rest der Orks nachholen. Nur Durotan (Toby Kebbell), Anführer des Frostwolf-Clans, wendet sich gegen den Schamanen und seine teuflische Magie, das sogenannte „Fel“.

In Azeroth herrschte bisher Frieden unter Menschen, Zwergen und Elfen. Doch nun erreichen den menschlichen König Llane (Dominic Cooper) immer mehr Nachrichten von verwüsteten Dörfern. Sein bester Krieger Anduin Lothar (Travis Fimmel) und der junge Magier Khadgar (Ben Schnetzer) stellen sich den Angreifern entgegen und nehmen die Halb-Ork Garona (Paula Patton) gefangen, die einiges über die Pläne Gul’dans erzählen kann. Währenddessen erhoffen sich die Menschen vor allem von dem mächtigen Wächter Medivh (Ben Foster) Rettung.

An der optischen Seite gibt es nichts auszusetzen. Speziell die Orks, per Motion-Capturing am Computer entstanden, muskelbepackt und mit viel Liebe zum Detail gestaltet, sind wirklich eindrucksvoll gelungen. Der Inhalt kann da nicht mithalten, dafür ist die Geschichte zu sehr Fantasy-Standardware. Unnötig kompliziert wird das Ganze für die Nicht-Kenner des Spiels durch die Vielzahl von Schauplätzen und Figuren, von denen längst nicht alle wirklich wichtig für die Geschichte sind, sondern einige offensichtlich schon mal für die Fortsetzungen in Stellung gebracht werden. Das wirkt dann unterm Strich leider ein wenig unrund und ist deshalb letztlich trotz vieler guter Ansätze auch nicht vollständig überzeugend.

(6 Sternchen)
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Warcraft: The Beginning

Jahr: 2016

Regie: Duncan Jones

Fantasy

 

Erhältlich bei: Amazon

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Warcraft: The Beginning


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Erstellt: 21.07.2016, zuletzt aktualisiert: 27.04.2017 13:46