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Werkstatt-Preview: Hunt: Showdown

von Cronn

 

Normalerweise wird beim Fantasyguide über finale Games berichtet, aber diesmal soll das anders sein. Für den Bericht über Hunt: Showdown wurde daher eine andere Form gewählt. In der Art eines Werkstatt-Previews wird anschließend über die Erfahrungen aus der closed Alpha-Phase berichtet.

 

»Hunt: Showdown« befindet sich in einem spielbaren Zustand, aber die Bezeichnung »Alpha Status« zeigt schon, dass das Game sich noch in einem recht frühen Entwicklungszustand befindet. Ende Januar haben die Entwickler allerdings zu einer closed Alpha-Testphase eingeladen, um herauszufinden, welche Balancing-Probleme und ähnliches existieren. Zudem wollte man klären, wie der Netcode unter Belastung funktioniert und anderes mehr.

Momentan gibt es noch hier und da Abstürze und Glitches, Framedrops und urplötzlich spawnende Feinde. Doch das Prinzip hinter »Hunt: Showdown« ist erkennbar, die Gameplay-Mechanik funktioniert und daher kann man einen ersten Eindruck wagen.

 

Hintergrund:

Bei »Hunt: Showdown« spielt man einen sogenannten »Hunter«, der in einem Sumpfgebiet Louisianas zu Beginn des 20ten Jahrhunderts Jagd auf Monster macht. Dabei ist man entweder solo unterwegs, oder man spielt zusammen mit einem anderen Hunter. Das ist sogar die bevorzugte Spielweise.

 

Gameplay:

»Hunt: Showdown« bietet in der Alpha-Phase eine Map in zwei Varianten – Tag und Nacht – und dazu zwei Bossgegner: Spider und Butcher.

Bis zu vier Teams sind auf der Map unterwegs, um den Bossgegner zu finden. Dazu benutzt man die sogenannte »Darksight«, ein Sichtmodus, bei dem man Hotspots in der Map als leuchtende Auras wahrnehmen kann. Drei Clues sind zu finden, Hinweise, die den Aufenthaltsort des Bossgegners von Mal zu Mal enger auf der Map eingrenzen und schließlich anzeigen.

 

Auf dem Weg durch die Map begegnet man diversen Zombiefiguren, die man entweder umgeht oder bekämpft. Krähenschwärme am Boden steigen auf, wenn man sich ihnen zu sehr nähert und verraten den Standort des Teams. Ebenso verhält es sich mit anderen Audio-Markern wie sterbenden Pferden, eingepferchten Hunden, Hühnern, Glassplittern am Boden und anderem mehr.

 

Ist man schließlich beim Endgegner angekommen, ist die Runde noch lange nicht vorbei. Diesen Boss gilt es anschließend zu töten und in die Hölle zu verbannen.

Während dieser Phase bekommen alle Hunter den Ort des Banishing-Rituals angezeigt und dementsprechend werden die Jäger nun zu Gejagten. Falls sie das überleben, können sie sich die Beute schnappen und durch einen der Exit-Standorte das Level verlassen.

Dann streicht man Erfahrungspunkte ein und kann seinen Hunter hochleveln. Dadurch erhält er neue Perks und Ausrüstungsgegenstände.

Spielt man alleine, ist »Hunt: Showdown« eine völlig andere Erfahrung. Hier ist man als einsamer Wolf unterwegs und versucht, noch heimlicher vorzugehen als sonst.

 

Erfahrungsbericht:

Seit Februar ist die closed Alpha-Phase in der Erprobung und nach vielen Sessions kann ich berichten, dass »Hunt: Showdown« eine der intensivsten Multiplayer-Erfahrungen bietet, die es derzeit gibt.

 

»Hunt: Showdown« bietet nicht ein Run-And-Gun-Gameplay wie Call Of Duty, sondern spielt sich sehr taktisch, vorsichtig. Der Zwang zum Zusammenspiel mit anderen Gamern im Zweierteam ist sehr reizvoll. Dazu trägt auch die gelungene Audio-Umsetzung mit bei: Der Teamspeak ist in die Spielwelt integriert, d. h. der Sound des anderen Spieler wird exakt so wiedergegeben, wie der Spieler in der Spielwelt sich zum eigenen Standort positioniert. Je weiter weg, desto leiser; steht der Spieler links kommt auch der Sound von links, usw.

Das sorgt für ein immersives Spielgefühl und sorgt dafür, dass man sich als Team nicht zu weit voneinander entfernt. Auch ist es notwendig, sich abzusprechen um verschiedene Taktiken auszuprobieren.

Immer wieder kommt es noch zu Problemen wie Verbindungsabbrüchen oder Bugs. Auch Framedrops des eigentlich sehr guten Grafikgerüsts (Cryengine) sind zu verzeichnen. Doch das ist nichts, was man nicht noch herauspatchen könnte.

 

Vorläufiges Fazit:

»Hunt: Showdown« bietet einen Sandkasten an Möglichkeiten, den die Spieler nutzen können. Es wird interessant sein zu sehen, wie die Gamer in der anschließenden Early-Access-Phase auf Steam damit umgehen.

Ein Datum hierfür wird noch bekanntgegeben und auch das finale Release ist noch weit entfernt. Es wird nicht vor Ende 2018 sein und das ist gut so, denn die Macher können auf diese Weise die Erfahrungen der Community einbauen. Schon jetzt gibt es fleißige Updates und wenn Crytek so weitermacht, steht hier eine innovative und hochgradig qualitative Spielerfahrung ins Haus.

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Erstellt: 20.02.2018, zuletzt aktualisiert: 20.02.2018 10:45