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X-Men: Apocalypse

Seit Anbeginn der Menschheit wurde er als Gott verehrt: Apocalypse, der erste und mächtigste Mutant des Marvel X-Men Universums, vereint die Kräfte vieler verschiedener Mutanten und ist dadurch unsterblich und unbesiegbar.

Nachdem Apocalypse nach tausenden von Jahren erwacht, ist er desillusioniert von der Entwicklung der Welt und rekrutiert ein Team von mächtigen Mutanten – unter ihnen der entmutigte Magneto (Michael Fassbender) – um die Menschheit zu reinigen, eine neue Weltordnung zu erschaffen und über alles zu herrschen.

Als das Schicksal der Erde in der Schwebe ist, muss Raven (Jennifer Lawrence) mit Hilfe von Prof. X (James McAvoy) ein Team junger Mutanten anführen, um ihren größten Erzfeind aufzuhalten und die Auslöschung der Menschheit zu verhindern.

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Eure Meinung:

Armin, 24.05.2016, 08:02:
Die Reise in die Vergangenheit der X-Men geht weiter: Nachdem mit den ersten drei Filmen eigentlich schon alles gesagt zu sein schien, folgte erst ein rückwärts gerichteter Blick auf die Comic-Helden in den sechziger (»Erste Entscheidung«), dann in den siebziger Jahren (»Zukunft ist Vergangenheit«). Wenig überraschend sind nun die Achtziger an der Reihe und nachdem es beim letzten Mal um eine mögliche Auslöschung aller Mutanten ging, droht nun logischerweise gleich der ganzen Welt die Vernichtung. Regisseur Bryan Singer, bereits zum vierten Mal für die X-Men verantwortlich, schafft mit dem neusten Film eine ebenso plausible wie gelungene Fortführung der beiden Vorgänger, die Lücke zu den anderen drei Filmen, die zeitlich danach angesiedelt sind, muss aber auch nach dem Abschluss der zweiten Trilogie noch gefüllt werden. Es wird also sicher auch nach der »Apocalypse« weitergehen.

En Sabah Nur (Oscar Isaac), später Apocalypse genannt, ist der erste und offenkundig auch mächtigste Mutant der Welt. Trotzdem war er, nachdem er einst im alten Ägypten geherrscht hat, Jahrtausende lang gefangen. Kaum in Freiheit, schart er seine vier neuen »Reiter« um sich, die vier stärksten Mutanten, die er zunächst finden kann: Magneto (Michael Fassbender), Storm (Alexandra Shipp), Psylocke (Olivia Munn) und Angel (Ben Hardy). Apocalypse will die Welt der Menschen vernichten und ein neues Reich schaffen. Dafür benötigt er die besonderen Gaben von Professor Charles Xavier (James McAvoy). Doch der, inzwischen Leiter einer Schule für junge Mutanten, hat ebenfalls mächtige Helfer an seiner Seite, darunter die Newcomer Jean Grey (Sophie Turner), Cyclops (Tye Sheridan) und Nightcrawler (Kodi Smit-McPhee), die erst noch lernen müssen, mit ihren Kräften umzugehen, sowie die alten Bekannten Mystique (Jennifer Lawrence), Beast (Nicholas Hoult) und Quicksilver (Evan Peters).

Letzterem gehört, wie schon in »Zukunft ist Vergangenheit«, die beste Szene des Films, wenn er dank seiner überragenden Schnelligkeit sämtliche Mutanten aus der explodierenden Schule rettet und dabei auch noch Zeit für einige Späßchen findet, während alles um ihn herum wie in Zeitlupe erstarrt ist. Aber auch die anderen X-Men haben ihre kleineren und für die Gesamthandlung sinnvollen, teils auch großen Auftritte, wie etwa Sophie Turner (»Game of Thrones«), die im Finale ihre Vorgängerin als Jean Grey, Famke Janssen, glatt vergessen macht; eine großartige Leistung liefert auch Michael Fassbender ab, dessen Magneto immer vielschichtiger wird – Regisseur Singer beweist insgesamt ein gutes Händchen dafür, sein großes Figurenarsenal passend einzusetzen. Und auch der Humor wird gut dosiert.

Auf der optischen Seite können vor allem die Bilder aus Ägypten überzeugen, sowohl gleich zu Beginn als auch beim großen Showdown. Dazwischen hätte es (wie schon bei »Erste Entscheidung« bemängelt) ruhig ein wenig mehr an Zeitkolorit sein dürfen: Das eine oder andere Achtziger-Jahre-Lied, Quicksilvers Rush-T-Shirt (im letzten Film huldigte er noch Pink Floyd) und ein despektierlicher Spruch über den dritten Star-Wars-Film (den man sicher auch auf den dritten X-Men-Film beziehen darf, bei dem Bryan Singer erstmals nicht Regie führte) sind vielleicht eine etwas dürftige Ausbeute in dieser Hinsicht. Übertrieben blutig gerät leider der obligatorische, wenn auch kurze Auftritt von Wolverine (Hugh Jackman) – das passt zwar zur Figur und ihrem Werdegang, aber nicht so recht in diesen Film. Trotzdem ist auch »X-Men: Apocalypse« insgesamt wieder unterhaltsam und spannend zugleich, ein weiterer gelungener Beitrag zur Reihe.
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X-Men: Apocalypse

Jahr: 2016

Regie: Bryan Singer

Superhelden-Comicverfilmung

 

Erhältlich bei: Amazon

 

DarstellerInnen:

  • James McAvoy
  • Michael Fassbender
  • Jennifer Lawrence
  • Oscar Isaac
  • Alexandra Shipp
  • Olivia Munn
  • Ben Hardy
  • Sophie Turner
  • Tye Sheridan
  • Kodi Smit-McPhee
  • Nicholas Hoult
  • Evan Peters

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Erstellt: 23.05.2016, zuletzt aktualisiert: 27.04.2017 10:10