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A Plague Tale: Requiem

Rezension von Max Oheim

 

 

Produktbeschreibung:

Begib dich auf eine emotionale Reise in eine barbarische Welt und erfahre, was es kostet, deine Liebsten zu retten. Schlag aus dem Schatten zu oder entfessle die Hölle mithilfe verschiedener Waffen, Werkzeuge und überirdischer Kräfte.

 

Story:

Die Geschichte von A Plague Tale: Requiem schließt etwa sechs Monate nach dem Ender von A Plague Tale: Innocence an. Ähnlich wie im Vorgänger dreht sich auch in Requiem alles darum, in der Rolle von Amicia ihren kleinen Bruder Hugo zu retten. Die Prima Macula, ein geheimnisvoller Blutfluch, der in dem kleinen Jungen wütet, ist weiterhin eine Gefahr für alle. Er kann mit ihr die Ratten zwar zeitweise kontrollieren, allerdings stecken sie hinter der Pest und Zerstörung. Amicia und Hugo machen sich daher zusammen mit ihrer Mutter und Alchemisten-Lehrling Lucas auf den Weg, eine Heilung zu finden, wenn es nach Hugo geht, auf einer Insel, die ihm im Traum erschien.

 

 

Gameplay:

Amicia kann sich nun allerdings deutlich effektiver und vielfältiger gegen ihre Feinde zur Wehr setzen. Im Rahmen des Alchemie-Systems bastelt ihr zum Beispiel Feuertöpfe, mit denen ihr Teerpfützen am Boden entzündet, um eure Gegner zu grillen. Verbessert ihr eure Alchemie-Künste an der Werkbank, werden eure Mittelchen gar noch wirkungsvoller, sodass besagte Feuertöpfe allein ausreichen, um im optimalen Fall sogar gleich mehrere Widersacher auf einmal zu verbrennen. Es gibt aber auch reguläre Waffen. So verfügt Amicia weiterhin über ihre aus dem Vorgänger bekannte Steinschleuder, deren Munition ebenfalls durch alchemistische Beigaben angepasst werden kann.

 

So verschießt ihr damit in Feuer getränkte Steine, um etwa Fackeln zu entzünden, deren Lichtkegel die Ratten vertreiben. Genauso gut könnt ihr auch ein anderes Mittelchen mit den Steinen verwenden, das Flammen erstickt, womit ihr Gegnern in von Ratten gesäumten Gebieten den Schutz nehmt - wie ihr es sehr oft im ersten Teil machen musstet. Ihr braucht es aber auch bei Feinden mit Schilden, um ihren Blick kurzzeitig zu vernebeln, da sie mit dem Schild ansonsten eure Steine oder Wurftöpfe einfach abwehren. Und eure Bolzen, denn in "Requiem" erhaltet ihr später zudem eine Armbrust.

 

Bei späteren Rätseln müssen wir sogar gleich mehreren Begleiter bestimmte Aufgaben zuweisen oder im richtigen Moment die Anweisung geben, einen Schalter wieder loszulassen. Nur so gelingt es den Spielern in einem Hafenabschnitt beispielsweise, mehrere Becken zunächst mit Teer zu füllen und schließlich anzuzünden, damit euch in diesem Fall euer Begleiter Lukas an den Ratten vorbei zum Ausgang folgen kann.Lukas ist nur einer der Begleiter und verfügt wie jeder davon auch über mindestens eine spezielle Fähigkeit, die ihr im Kampf nutzen könnt. Einen hier nicht namentlich genannten Krieger könnt ihr in den Schwertkampf mit Feinden schicken.

 

Eine Piratin verfügt wiederum über ein Kristallprisma, das Licht bündeln kann. Damit lasst ihr die Freibeuterin in einem Spielabschnitt, in dem ausnahmsweise Schleichen vorgeschrieben und Kills verboten sind, Gräser aus der Distanz entzünden, um Gegner abzulenken. In Passagen mit Ratten wiederum kann sie mit dem Prisma das Licht entzündeter Fackeln und andere Feuerstellen einfangen und so einen schützenden Lichtkegel um euch herum aufbauen.

 

Fazit:

Schleichen, Kämpfen und Rätsel. All diese Elemente wurden für Requiem erweitert und bringen nun viel mehr Abwechslung und Spielspaß. Die wohl größte Stärke von A Plague Tale: Requiem ist neben der wunderschönen Optik, die Story. Die Geschichte rund um Amicia und Hugo wird einfach nur toll erzählt und lädt die Spieler zum Mitfiebern ein.

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PC

A Plague Tale: Requiem

Entwickler: Asobo Studio

Publisher: Focus Entertainment

Veröffentlichung:

 

Erhältlich bei: Steam


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Erstellt: 24.10.2022, zuletzt aktualisiert: 16.11.2022 17:38