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Das Fantasy Filmfest 2019

Artikel von Jonathan und Ralf Steinberg

 

2019 fand das Fantasy Filmfest bereits zum 33. Mal statt und stand unter dem Motto Fear Good Movies.

 

Wir wagten uns in einige der Berliner Vorstellungen:

 

Das Fantasy Filmfest 2019 in Berlin
Das Fantasy Filmfest 2019 in Berlin

Come to Daddy

Come to Daddy
Come to Daddy

Produktionsländer: Kanada, Neuseeland, Irland und USA

Erscheinungsjahr: 2019

Länge: 93 Minuten

Regie: Ant Timpson

DarstellerInnen: Elijah Wood,Stephen McHattie, Martin Donovan, Michael Smiley, Madeleine Sami und Simon Chin

Drehbuch: Toby Harvard

Musik: Karl Steven

Kamera: Daniel Katz

Schnitt: Dan Kircher

 

Come to Daddy ist ein großartiges Beispiel für »subvert expectation«. So schafft es der Film, das Publikum immer wieder zu überraschen, ohne dabei zu enttäuschen. Ein atmosphärischer Soundtrack, lange und ruhige Kamerafahrten sowie »voice-over«-Szenen verleihen dem Film das Feeling eines Standard Drama-Films. Doch dass der Film so viel mehr ist als nur ein weiteres Vater-Sohn-Drama, wird dem Zuschauer schnell klar. Die Tatsache des minimalistischen Casts vergisst man bald aufgrund der wunderbaren Leistung der Schauspieler, vor allem die von Elijah Wood – die Rolle ist einfach für ihn gemacht!

 

Bliss

Bliss
Bliss

Produktionsland: USA

Erscheinungsjahr: 2019

Laufzeit: 80 Minuten

Regie und Drehbuch: Joe Begos

DarstellerInnen: Dora Madison, Tru Collins,Rhys Wakefield, Jeremy Gardner, Graham Skipper und George Wendt

 

Bliss ist eine Erfahrung, die man gemacht haben muss – aber vielleicht nicht um 23:00 Uhr. Des Filmes Stil strahlt seine ganz eigene psychedelische Retro-Ästhetik aus, die einen nicht nur in den Bann, sondern einen auch selbst in diesen »Bad-Trip« der neuen Droge zieht. Durch die Verwendung von »practical effects« sorgen die Splatterorgien für viele Schoker, aber auch einige unangebrachte Lacher. Die Künstlerproblematik wird hier auf eine skurrile Weise in die Moderne interpretiert.

 

 

Freaks

Freaks
Freaks

Produktionsländer: USA und Kanada

Jahr: 2018

Laufzeit: 104 Minuten

Regie und Drehbuch: Adam B. Stein und Zach Lipovsky

DarstellerInnen: Emile Hirsch, Bruce Dern, Grace Park, Amanda Crew und Lexy Kolker

Musik: Timothy Michael Wynn

 

Habt ihr euch jemals gefragt, wie es wohl wäre, einen Film aus der Sicht des Kindes der Protagonisten zu sehen? Keine Ahnung zu haben, was in der Welt passiert ist, warum die eigenen Eltern so berühmt sind oder weshalb man ständig beschützt werden muss?

Nun, dann werdet ihr Freaks lieben. Mit Lexy Kolker als Chloe wurde eine geniale Kinderschauspielerin gecastet, deren Spiel den Zuschauer jede Sekunde lang fesselt.

Chloe ist zehn und lebt mit ihrem Vater in einem komplett abgeschirmten Haus. Er kümmert sich lieb um sie, jedoch darf sie nicht raus, weil die Leute draußen sie töten wollen, erzählt er ihr. Doch sie reizt der Eisverkauf, den sie durch ein Loch draußen auf der Straße sieht. Dann sieht sie eine mit Handschellen gefesselte und misshandelte Frau in ihrem Klo …

Ohne zu spoilern kann man wenig weiter sagen. Der Film ist dicht an eine erfolgreiche Grusel-Serie angelehnt, bietet aber eine ganz andere Ausrichtung.

Der Film erzielt seine große Wirkung aus der Erzählperspektive, die fast komplett dem Mädchen folgt. Lexy Kolker spielt großartig. Es gibt ein paar Frontalaufnahmen von ihr, in denen sie durch bloßes und eher minimalistisches Minenspiel ungeheuer viel ausdrückt.

 

Ein SciFi-Thriller der durch seine unikate Erzählerweise das Publikum im Dunkeln tappen lässt – zumindest bis zum letzten Drittel. Vor allem weil man zunächst nicht ahnt, was dem Mädchen passieren wird, schwingt der Film zwischen Bedrohung und einem dann doch eher typischen Plot hin und her.

The Gangster, The Cop, The Devil

The Gangster, The Cop, The Devil
The Gangster, The Cop, The Devil

Produktionsland: Südkorea

Jahr: 2019

Laufzeit: 109 Minuten

Originaltitel: Hangul

Regie und Drehbuch: Lee Won-tae

DarstellerInnen: Ma Dong-Seok, Kim Moo-Yul, Kim Sung-Kyu, Kim Yoon-Sung, Oh Hee-Joon und Choi Min-Chul

Musik: Jo Yeong-Wook

 

Der actiongeladener Thriller, in dem ein aufstrebender Polizist und ein knallharter Gangster einen rätselhaften Serienkiller jagen und das Publikum dabei viel zu oft zum Lachen bringen – basiert auf einer wahren Begebenheit. So merkwürdig dieser Satz auch klingen mag, es funktioniert und das sogar sehr gut. Gelungene Kameraführung mit wenigen Schnitten (für Actionfilme) und brutale Kampf-Choreos lassen Spannung und Action nahtlos ineinander fließen. Dabei hilft die Harmonie und die Performance von Ma Dong-Seok und Kim Moo-Yul sowie die verstörende Darbietung des »Devils« von Kim Sung-Kyu.

 

Persönlich hätte ich mir aber noch mehr Einblicke in die Welt des »Devils« und seiner kriminellen Machenschaften gewünscht.

 

Vivarium

Vivarium
Vivarium

Produktionsländer: Irland, Belgien, Dänemark und USA

Jahr: 2019

Laufzeit: 97 Minuten

Regie: Lorcan Finnegan

DarstellerInnen: Imogen Poots, Jesse Eisenberg, Eanna Hardwicke, Jonathan Aris und Senan Jennings

Drehbuch: Lorcan Finnegan und Garret Shanley

 

Kafkaeskes SF-Kammerstück um eine seltsame Vorortsiedlung und ein Ding. Sehr schräg, sehr gut gespielt und irgendwie verstörend. Vivarium ist eine Allegorie auf das Leben in einer typischen amerikanischen Vorortsiedlung. Was passiert, wenn sich ein junges Paar dafür entscheidet, eine Familie zu gründen?

Die Darstellung des Casts ist großartig und trägt ebenso viel zur unheimlichen Stimmung des Films bei wie die Ausstattung.

 

Ready or not

Ready or not
Ready or not

Produktionsland: USA

Jahr: 2019

Laufzeit: 95 Minuten

Regie: Matt Bettinelli-Olpin und Tyler Gillett

DarstellerInnen: Samara Weaving, Adam Brody, Mark O'Brien, Henry Czerny und Andie MacDowell

Drehbuch: Guy Busick und Ryan Murphy

 

Ready or not ist eine Splatter-Komödie um ein seltsames Spiel in der Hochzeitnacht.

 

Wer eine spaßig-blutige Zeit verbringen will, sollte ihn sich ansehen. Leider verrät der Trailer bereits fast alle Wendungen – besser meiden!

Little Joe

Little Joe
Little Joe

Produktionsländer: Großbritannien, Österreich, Deutschland

Jahr: 2019

Laufzeit: 105 Minuten

Regie: Jessica Hausner

DarstellerInnen: Emily Beecham, Ben Whishaw, Kerry Fox, David Wilmot, Leanne Best, Lindsay Duncan, Sebastian Hülk, Goran Kostic und Yana Yanezic

Drehbuch: Géraldine Bajard und Jessica Hausner

 

Genetikerin erschafft Blume, die glücklich machen soll. Doch plötzlich kommt es zu seltsamen Veränderungen durch das Einatmen der Sporen.

 

Little Joe ist ein sehr schön gefilmter Film aus Österreich. Emily Beecham gewann für die Rolle der zweifelnden Mutter die Goldene Palme in Cannes als beste Darstellerin. Und sie spielte wirklich toll. Das ganze Setting ist cool, die Musik der Hammer und in der Tat ist der Film einfach gut gemacht.

Die Regisseurin Jessica Hausner im Kinosaal und erwies sich als sehr hibbeliges Nerd-Girl.

 

Jessica Haussner (rechts) im Gespräch nach der Vorstellung
Jessica Haussner (rechts) im Gespräch nach der Vorstellung

The Professor and the Madman

The Professor and the Madman
The Professor and the Madman

Produktionsland: Irland

Jahr: 2018

Laufzeit: 124 Minuten

Regie: Farhad Safinia (als P. B. Sherman)

DarstellerInnen: Mel Gibson, Sean Penn, Natalie Dormer, Eddie Marsan, Jennifer Ehle, Jeremy Irvine und David O'Hara

Drehbuch: Todd Komarnicki, Farhad Safinia und Simon Winchester (Buchvorlage)

 

Mel Gibson hat sich ja eigentlich ins Abseits geblubbert, aber hier spielt er an der Seite von Sean Penn den Macher hinter dem Oxford Dictionary und obwohl der Film gar nix mit Phantastik zu tun hat, ist er einer der großen Filme des diesjährigen FFF.

Das ist ein A-Movie. Penns Leistung als irrer Mörder ist in jeder Sekunde beeindruckend, natürlich hat Natalie Dormer als Witwe seines Opfers einen großen Anteil daran.

In zwei Stunden erleben wir das Chaos einer schizophrenen Persönlichkeit, die als rechtloser Verbrecher zwar die Gelegenheit bekommt, am Wörterbuch mitzumachen, aber eben auch Spielball des Asylum-Arztes wird.

Mel Gibson steht auch nicht alleine da, die Frau an seiner Seite wird großartig gespielt von Jennifer Ehle. Hier bekommt nicht nur das Leid einer Frau sein würdevolles Gesicht, auch Liebe, Vergebung und Intelligenz.

Ich habe leider nicht alles verstanden. Gibson haut ein rollendes Scots heraus und es wird ständig genuschelt und geflüstert. Weil der Film in ein um 40 Minuten gekürzten Fassung vertrieben wird, haben sich Gibson, dessen Herzensprojekt der Film seit Jahren war und Regisseur Farhad Safinia offiziell vom Endprodukt distanziert.

Der Film ist aber auch so ein Erlebnis!

 

Some Time Later

Some Time Later
Some Time Later

Original: Tiempo Después

Produktionsländer: Spanien und Portugal

Jahr: 2018

Laufzeit: 95 Minuten

Regie und Drehbuch: José Luis Cuerda

DarstellerInnen: Blanca Suárez, Roberto Álamo, Antonio de la Torre, Carlos Areces, Nerea Camacho, Miguel Herrán, Secun de la Rosa und Manolo Solo

 

Some Time Later ist eine spanische SF-Komödie mit englischen Untertiteln. Leider redeten die Spanier so schnell, dass die Untertitel kaum hinterherkamen, die komplexen Gespräche darzustellen. Den Film muss ich in einer Synchronisation sehen, denn er vermittelte den Eindruck, schräg und auch lustig zu sein.

 

Irgendwann in der Zukunft, in Spanien. Die Armen leben in einem Hippie-Dorf, die Reichen in einem Wohnsilo. Allerdings gibt es von allen Berufen nicht mehr viele Leute. Etwa zwei Soldaten, zwei von der Marine etc. Dennoch lebt der Kapitalismus. Oder so.

Einer der Armen will bei den Reichen Limonade verkaufen, stößt aber auf bürokratische Hürden. Gleichzeitig beschließt einer der drei Barbiere im Reichen-Turm, die Konkurrenz auszuschalten. Aus Staatsräsongründen ordnet der König an, den Limo-Verkäufer des Mordes zu beschuldigen. Das führt zu einem »Krieg«.

Völlig abgefahren in den Figuren, Szenen, Dialogen. Ein großer Spaß, wenn ich es halbwegs verstanden habe.

Kingdom

Kingdom
Kingdom

Produktionsland: Japan

Jahr: 2019

Laufzeit: 134 Minuten

Regie: Shinsuke Sato

DarstellerInnen: Kento Yamazaki, Ryo Yoshizawa, Masami Nagasawa, Kanna Hashimoto, Kanata Hong und Shinnosuke Mitsushima

Drehbuch: Yasuhisa Hara (Manga), Tsutomu Kuroiwa und Shinsuke Sato

 

Kingdom ist eine japanische Manga-Verfilmung über die Anfänge der chinesischen Staatsgründung.

Aufwändig verfilmt, tolle Kampfszenen, mit typischen lustigen Sidekicks, viel Blut, kein Sex.

 

Der Film wird zum Schluss immer pathetischer und die Anhimmelung des tollen Königs geht zunehmend auf den Keks.

White Snake

White Snake
White Snake

Produktionsländer: China und USA

Jahr: 2019

Laufzeit: 99 Minuten

Regie: Amp Wong und Ji Zhao

Stimmen: Zhe Zhang, Tianxiang Yang und Xiaoxi Tang

Drehbuch: Damao

 

White Snake ist eine US-chinesische Koproduktion. Ein Märchen-Trickfilm, der eine sehr beliebte und schon oft bearbeitete chinesische Legende zum Inhalt hat.

Im Kampf Gut gegen Böse herrscht gerade das Böse und will noch mächtiger werden. Dafür lässt sein General von Menschen Schlangen fangen, die in Wirklichkeit Dämonen sind. Durch die Lebensessenz der Dämonen wird er noch stärker. Die Schlangencheffin beauftragt die weiße Schlange, den Typen zu töten. Die weiße Schlange in Gestalt eines jungen Mädchens wird bei dem Angriff geschlagen und verliert ihr Gedächtnis. Ausgerechnet im Dorf der Schlangenfänger kommt sie wieder zu sich und lernt einen Jungen kennen …

 

Wunderschöne Landschaftsbilder, tolle Kämpfe, miese Menschen-Animationen und sehr viel Kitsch. War ganz nett, aber nicht wirklich mein Ding.

 

Hotel Mumbai

Hotel Mumbai
Hotel Mumbai

Produktionsländer: USA, Australien und Indien

Jahr: 2018

Laufzeit: 123 Minuten

Regie: Anthony Maras

DarstellerInnen: Armie Hammer, Jason Isaacs, Dev Patel, Nazanin Boniadi, Angus McLaren, Zenia Starr, Natasha Liu Bordizzo und Anupam Kher

Drehbuch: John Collee und Anthony Maras

 

Wenn man um 22:45 Uhr gerade seinen dritten Film sieht, man aber noch genauso gebannt ist wie beim ersten, sagt das schon einiges über die Spannung des Filmes aus. Hotel Mumbai versetzt den Zuschauer in einen konsequenten Zustand der Anspannung und Panik. Aufgrund von überzeugenden Schauspielern und gnadenloser Gewalt entwickelt man das Gefühl, selbst den Terroranschlag mit zu erleben. Unterstützend fungieren hier die immer wieder eingeblendeten Fernsehmeldungen. Persönlich habe mich wieder zurück geworfen gefühlt zum Terroranschlag an Charlie Hebdo.

 

Porno

Porno
Porno

Produktionsland: USA

Jahr: 2019

Laufzeit: 98 Minuten

Regie: Keola Racela

DarstellerInnen: Evan Daves, Larry Saperstein, Jillian Mueller, Glenn Stott, Robbie Tann, Bill Phillips, Katelyn Pearce und Peter Reznikoff

Drehbuch: Matt Black und Laurence Vannicelli

 

Porno – der Titel hält was er verspricht – nun vielleicht nicht gerade so, wie man es sich vorstellen mag. Trotzdem schreckt der Film nicht davor zurück, viel nackte Haut zu zeigen, manchmal sogar mehr als einem lieb ist. Diese Splatter–Komödie ist genau das Richtige, um bei einer langweiligen Party das Eis zu brechen.

Es wird zwar eine spannende Geschichte erzählt, doch ich finde, dass der Film viel zu wenig Wert darauf legt und sich eher auf humoristische Szenen fokussiert. Dennoch besitzt der Film die einzige Gore-Szene, bei der ich mir gewünscht hätte, lieber weggeschaut zu haben.

 

Angel of Mine

Angel of Mine
Angel of Mine

Produktionsland: Australien

Jahr: 2019

Laufzeit: 97 Minuten

Regie: Kim Farrant

DarstellerInnen: Noomi Rapace, Luke Evans, Yvonne Strahovski und Richard Roxburgh

Drehbuch: Luke Davies und David Regal

 

Angel of Mine ist ein Psycho-Thriller der dem Substantiv »Unwohlsein« eine ganz neue Bedeutung verleiht. Mit Noomi Rapace als psychisch verletzte Mutter wurde hier die bestmögliche Wahl getroffen. Dieser Film geht einem unter die Haut und in den Kopf. Alles an dem Film, vom Soundtrack über die Kamera bis hin zum Ende, lässt einen so schnell nicht mehr los.

 

Rabid

Rabid
Rabid

Produktionsland: Kanada

Jahr: 2019

Laufzeit: 107 Minuten

Regie: Soska Sisters

DarstellerInnen: Laura Vandervoort, Mackenzie Grey, Ben Hollingsworth und Hanneke Talbot

Drehbuch: John Serge, Jen Soska und Sylvia Soska

 

Das Remake zu dem gleichnamigen Film Rabid aus dem Jahre 1977 ist ein exzellenter Body-Horror-Film der einem ab und zu zum Würgen bringen kann. Die Problematik der Modewelt wird hier in einer sehr obszöne Art und Weise verfilmt – mein neues Der Teufel trägt Prada.

 

Ich muss gestehen, das Original habe ich leider verpasst zu sehen, dennoch macht dieser Film definitiv Lust das nachzuholen.

 

I see you

I see you
I see you

Produktionsland: USA

Jahr: 2019

Laufzeit: 96 Minuten

Regie: Adam Randall

DarstellerInnen: Helen Hunt, Jon Tenney, Judah Lewis, Owen Teague, Libe Barer, Greg Alan Williams, Erika Alexander und Allison King

Drehbuch: Devon Graye

 

I see you ist ein Mystery-Thriller, der durch seine schöne Kamerafahrten, die gut eingesetzten Drohnen-Shots und einem Nerven zermürbenden Soundtrack, die richtige Atmosphäre für einen spannenden Film liefert. Doch egal wie gut die Story erzählt wird oder wie hervorragend die Schauspieler mit einander interagieren – mich persönlich überzeugte der Film nicht. Klar, das behandelte Thema ist sehr gut umgesetzt, dennoch hätte ich mir etwas anderes gewünscht und auch aufgrund der ersten Hälfte des Filmes auch etwas anderes erwartet. Mein Fall war dies eher nicht, nichtsdestotrotz ist »I see you« ein spannender Film den man sich gut anschauen kann. Mein persönliches Highlight waren die kleinen »Overwatch«-Momente.

 

The Furies

The Furies
The Furies

Produktionsland: Australien

Jahr: 2019

Laufzeit: 82 Minuten

Regie: Tony D'Aquino

DarstellerInnen: Airlie Dodds, Danielle Horvat, Linda Ngo und Taylor Ferguson

Drehbuch: Tony D'Aquino

 

The Furies ist ein Power-Women-Film der seinen ganz eigenen Splatter-Tribut gegenüber dem Hunger-Games-Genre zollt. Mit wortwörtlich »mind blowing« handgemachten Splatter-Effekten überrascht und schockt dieser Film das Publikum in ganz großem Stil. Der Film spielt mit sehr vielen klischeehaften Szenen und schafft es, sie ab zu nicht zu erfüllen und auf kreative Weise etwas Neues zu zaubern. Dieser triste Film kreiert aufgrund seiner exzellenten Kamera, Wallpaper-würdige Szenerien. Vom Setting, den Charakteren und der Atmosphäre erinnert dieser Film an das Multiplayer-Spiel Dead by Daylight.

Das Ende lässt mich auf eine Fortsetzung hoffen, die ich mir nicht entgehen lassen werde!

 

Das FFF gehört auf die große Leinwand
Das FFF gehört auf die große Leinwand

Das Festival hat sich gelohnt, die Bandbreite war riesig und vielleicht gibt es ja demnächst auch mal wieder eine phantastische Produktion aus Deutschland zu bewundern.

 

Interessant wird die Zukunft des Spielortes in Berlin, da das Kino im Sony-Center Gerüchten nach vor dem Ende steht.

 

Wo auch immer: Bis zum nächsten Jahr!

 

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Fantasy Filmfest 2019:

33. Fantasyfilmfest
33. Fantasyfilmfest

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Erstellt: 20.09.2019, zuletzt aktualisiert: 20.09.2019 11:21