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Asterix bei den Olympischen Spielen (DS)

Rezension von David Grashoff

 

Filmumsetzungen von Videospielen haben eine lange Geschichten. Schon als die Spielkonsolen nicht mehr als ein paar Bytes hatten und heute kaum zur Programmierung einer Mittelklasse-Scheibenwischeranlage reichen würden, gab es schon Videospiele zu Kinoerfolgen.

Doch oftmals waren die Spiele zum Film nicht wirklich gut, was die Vermutung nahe legt, dass man vor allem schnell mit dem bekannten Namen sein Geld verdienen wollte, dabei die Qualität des Spiels aber häufig vernachlässigt wurde. Mit „Asterix bei den Olympischen Spielen“ ist nun ein weiterer dieser Spiele erschienen, das zu beweisen hat, dass es sich nicht um eine lieblose Adaption handelt.

 

Obwohl „Asterix bei den Olympischen Spielen“ die Umsetzung des gleichnamigen Films ist, wurde für den grafischen Stil die Entscheidung getroffen auf die Figuren der Comics/Zeichentrickfilme zurückzugreifen. Das ist auf jeden Fall zu begrüßen und so hat man größtenteils wirklich das Gefühl, mitten in einem Asterix-Zeichentrick zu sein. Die Figuren sind hübsch animiert, so dass einem die etwas eintönigen Arenen, in denen die Wettbewerbe sich abspielen, gar nicht so negativ auffallen.

 

Bei „Asterix bei den Olympischen Spielen“ muss man seine beiden Modellathleten, Asterix und Obelix, durch mehrere Wettbewerbe führen, und wenn möglich gewinnen.

Dabei gibt es klassische Wettbewerbe, wie den 100 Meterlauf, aber auch außergewöhnliche Disziplinen, wie dem Hinkelsteinwurf oder dem Jojo-Wettkampf. Dabei wird natürlich der DS-Stylus wieder zum glühen gebracht, wobei aber die Spiele alle so unterschiedlich gestaltet sind, dass man sich immer wieder auf eine neue Herausforderung freut.

Allerdings tritt man bei „Asterix bei den Olympischen Spielen“ nicht wirklich gegen andere Gegner an, sondern man tritt bei Wettbewerben an (z.B. Griechische oder Römische Wettkämpfe), wo man in mehreren Disziplinen Qualifikationswerte schaffen muss. Hat man in allen Disziplinen diese Werte geschafft, wird der nächste Wettbewerb freigeschaltet. Hier liegt auch das größte Manko von „Asterix bei den Olympischen Spielen“ vor, denn schafft man es bei einer Disziplin nicht, kann man nicht etwa nur diese wiederholen, bis man es schafft, sondern muss wieder alle durchlaufen, was zum Teil echt frustrierend sein kann.

Hat man eine Disziplin erfolgreich abgeschlossen, bekommt man Geld, mit dem man seine Athleten verbessern kann (z.B. geflügelte Stiefel, mit denen man schneller ist).

Als kleinen Bonus bekommt man nach jedem Wettbewerb einen kurzen Clip aus dem gleichnamigen Film zu sehen.

 

Trotz einiger Wehrmutstropfen ist „Asterix bei den Olympischen Spielen“ eine gelungene Umsetzung des Filmstoffes, die es schafft den Spieler zu packen und ihn immer wieder motiviert, den nächsten Wettbewerb zu erreichen oder seine Rekorde zu verbessern. Was ich aber wirklich nicht verstehen kann, ist das man diesem Spiel – gerade bei der Thematik - keinen Mehrspieler-Modus gegönnt hat.

 

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Asterix bei den Olympischen Spielen

von Software Pyramide

Plattform: Nintendo DS

USK-Einstufung: Freigegeben ohne Altersbeschränkung gem. 14 JuSchG

Erhältlich bei: Amazon


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Erstellt: 27.04.2009, zuletzt aktualisiert: 16.02.2017 13:47