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Avalon Code (DS)

Rezension von Julia

 

Handlung

Die Handlung beginnt an einem schönen Sommertag, ein laues Lüftchen weht durch die Gipfel der Bäume und der Spieler (Junge oder Mädchen) liegt auf einer grünen Wiese. Das Faulenzen endet jäh, als eine Fee erscheint, die einem mitteilt, dass der Tag des Jüngsten Gerichts gekommen ist und man selbst eine Rolle dabei spielt. Das Ende der Welt lässt sich nicht aufhalten, doch eine neue wird beginnen und das, was man selbst einsammelt, wird in dieser weiter bestehen. Das ist möglich, indem man mit dem Buch der Prophezeiung, das man direkt zu Beginn des Spiels erhält, einfach auf alles draufschlägt, das man dabei haben möchte. Diese Dinge und Wesen werden eingelesen, gespeichert und verwertet. Ständiger Begleiter ist dabei die Feuerfee Kempo die mit ihrem leicht aufbrausenden Gemüt und ihren ständigen Wutanfällen alles abfackelt, was sich ihr in den Weg stellt. Mit der Zeit gesellen sich weitere Elemente dazu, doch bis dahin muss man das feurige Geschöpf ertragen und versuchen das Schlimmste zu verhindern.

Die eingelesenen Daten können auch für den Spieler von Vorteil sein, da hier alle Waffen, Wundermittel und Fähigkeiten abgespeichert und genutzt werden können. Somit erhält man keine weitere Ausrüstung, da alles in einem Buch vereint ist. Das ist praktisch, da sich verschiedene Eigenschaften auch vereinen lassen. So können Waffen bestimmte Eigenschaften und Werte zugeordnet werden, sodass diese stärker werden.

 

Technik

Die Handhabung des Spiels ist stellenweise etwas kompliziert. Gesteuert wird mit dem Steuerkreuz, was recht simpel ist, aber gekämpft wird mit den Tasten X und Y. Dazu benötigt man beide Hände. Auch das Blättern in den Seiten des Buches, also den Kategorien frisst viel Zeit, beziehungsweise Geduld. Es dauert ewig, bis man das gefunden hat, das man braucht, obwohl man immer öfter in den langen Listen suchen muss. Der ständige Wechsel zwischen Stylos, Konsole und Knöpfen ist etwas unpraktisch und unnötig.

Die Graphik ist gelungen, alles sieht hübsch, adrett und bunt aus. Auch die Monster wechseln sich äußerlich ab. Man stößt auf verschiedene Dungeons, Umgebungen und Wege, die graphisch auf jeden Fall überzeugen können.

Die begleitende Musik ist nett anzuhören, nervt mit der Zeit aber ein wenig.

 

Spielspaß

Dieses Spiel ist typisch japanisch, sodass es zwar durchaus Spaß macht, es dem durchschnittlichen europäischen Spieler aber schwer fallen wird sich richtig in das Spiel einzufinden. Nicht einmal wird das Ende der Welt in Frage gestellt, die Hintergründe erforscht oder dagegen aufbegehrt. Stattdessen lächelt man nett, nimmt den Auftrag freundlich an und beginnt gutgelaunt das große Abenteuer.

Wenn man davon absieht, ist das Spiel aber spannend und gibt dem Spieler viele Freiheiten in die Hand. So kann man ohne Probleme verschiedene Eigenschaften kombinieren und sich immer wieder neu ausprobieren. Auch was man scannen möchte und was nicht, bleibt dem Spieler allein überlassen. Das Spiel schreibt einem nahezu nichts vor, was in diesem Fall einzigartig ist.

Die Aufgaben lassen das Interesse am Spiel selbst wach bleiben, da man gelegentlich auf Zeit spielt und je nach Meisterung der Quest eine gute oder schlechte Punktzahl bekommt. Die Kämpfe laufen mit der Zeit etwas stereotypisch ab, was den Spielspaß aber nicht vollständig zerstört, da man ja innerhalb des Spiels noch genügend Abwechslung hat.

 

Fazit

Hier liegt ein nettes Spiel vor, auf dessen Inhalt man nicht großartig achten darf, da dieser nahezu am Spieler vorbeizieht. Es ist wie es ist, hinterfragen kann man nichts, lediglich spielen und Spaß haben ist erwünscht. Letzteres ist möglich, wobei die Graphik und die verschiedenen Herausforderungen hier durchaus überzeugen können.

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Eure Meinung:


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MEDIUM: DS

Avalon Code

von Koch Media GmbH

Plattform: Nintendo DS

USK-Einstufung: USK ab 6 freigegeben

Erhältlich bei: Amazon


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Erstellt: 15.10.2010, zuletzt aktualisiert: 16.02.2017 13:47