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Avatar: Die Legende von Korra, Buch 3 – Veränderung, Vol. 2

Rezension von Christel Scheja

 

Mit dem zweiten Volume schließt Paramont die Veröffentlichung der dritten Staffel von „Die Legende von Korra“, die ihren Titel „Veränderung“ nicht zu Unrecht trägt, denn die Ereignisse erweisen sich als bisher größte Herausforderung für den jungen Avatar.

 

Die Öffnung der Geisterwelt während der „Harmonischen Konvergenz“ hat vieles verändert und sorgt für Überraschungen. Tenzin und seine Familie, die bisher als die einzigen verbliebenen Luftbändiger der Welt galten, müssen überrascht feststellen, dass sie nicht mehr alleine sind. In immer mehr Leuten, die bisher keine besonderen Gaben hatten, erwachen plötzlich Bändiger-Kräfte. Grund genug für Korra und Aangs Sohn nach diesen Talenten zu suchen und damit die Nation der Luftnomaden wieder neu aufzubauen.

Da Korra im Moment ohnehin Ärger in Republica hat, nimmt sie die Herausforderung gerne an, nach Luftbändigern zu suchen, legt sich mit der Erdkönigin an, die diese zu ihren eigenen Zwecken verwenden will und erfährt schließlich von den Geheimnissen des Metall-Clans.

Gleichzeitig droht auch noch eine andere Gefahr, denn Zaheer und seine Freunde, mächtige Bändiger aus der Geheimorganisation des „Roten Lotus“ brechen plötzlich aus ihren Hochsicherheitsgefängnissen aus und verfolgen dunkle Pläne. Vor allem der ehemalige Feuerlord Zuko weiß, dass sie es in erster Linie auf eine Person abgesehen haben – Korra. Wie ernst es ihnen ist, sie in ihre Gewalt zu bringen, bekommt die junge Avatar erstmals in der Stadt Shafu zu spüren. Doch Korra ist niemand, der sich jetzt hinter den Freunden versteckt – sie will der Sache auf den Grund gehen – koste es was es wolle.

 

„Die Legende von Korra“ ist längst kein Kinderkram mehr, spätestens in der dritten Staffel bekommt das der Zuschauer zu spüren. Nicht nur, dass die Helden um einiges älter sind als die in „Der Herr der Elemente“, auch die Gefahren und der Ärger, mit denen sie sich herumschlagen müssen, haben es in sich.

In dieser Situation treten die persönlichen Probleme natürlich etwas in den Hintergrund. Die zarte Romanze zwischen Korra und Mako scheint nun im zweiten Teil der Staffel ganz Geschichte zu sein. Tatsächlich rückt Asami immer mehr in den Mittelpunkt und die Nähe Korras, erweist sich als die treuste und beste Freundin, die der junge Avatar haben kann. Kennt man den Rest der Staffel bereits durchs Fernsehen, bemerkt man

Das zweite Volume beginnt eher ruhig. Noch ist den Helden eine ruhige Zeit in Shafu vergönnt – Korra erlernt sogar das Metallbändigen.

Dann aber geht es Schlag auf Schlag. Zaheer wagt einen ersten Vorstoß und zeigt Korra, dass mit ihm und seinen Gefährten nicht zu spaßen ist. Und Korra ist nicht gewillt, sich hinter den Erwachsenen zu verstecken, ahnt sie doch auch, dass der Feind es alleine auf sie abgesehen hat. Daher sind die letzten Episoden sehr actiongeladen – es gibt Verfolgungsjagden und Bändigerkämpfe. Zur Auflockerung dürfen natürlich auch ein paar ruhige oder gar humorvolle Momente auch nicht fehlen. „Team Avatar“ jedenfalls arbeitet so gut zusammen wie noch nie – auch wenn sie nicht auf einem Fleck hocken.

Auch die Nebenfiguren entwickeln sich weiter, gerade die Bei Fong Schwestern beweisen jetzt endlich, dass sie so zueinander stehen können, wie es Geschwister sollten.

Auf jeden Fall kommt das Fantasy-Abenteuer nicht zu kurz – die Geschichte ist bis zum konsequenten Ende gut durchdacht und legt erste Verbindungen für die vierte und letzte Staffel aus.

Der Hintergrund wird weiter ausgebaut, so dass man merkt, wie sehr die Macher alles miteinander verzahnt haben. Auch „Korra“ erzählt eine durchgehende Geschichte, bei der es viel zu entdecken gibt. Die jungen Helden wachsen immer mehr in ihre Verantwortung und bezahlen dafür einen hohen Preis. Und das ist es auch, was die Zuschauer am Ende dieser Staffel mit einem Schock zurücklassen wird.

Nichtsdestoweniger macht das die Serie um so faszinierender und spannender als je zuvor, vor allem für Zuschauer, die bereits der Grundschule entwachsen sind.

Wie immer sind Bild, Ton und Animation auf einem sehr hohen Stand, auch die Geschichte kann sich sehen lassen. Die Extras entsprechen den Inhalten des ersten Volumes.

 

 

Fazit:

 

„Die Legende von Korra“ ist erwachsen geworden, das beweist die zweite Hälfte der dritten Staffel, die ihren Titel „Veränderungen“ nicht ohne Grund trägt. Die junge Avatar und ihre Freunde werden erwachsen, sie müssen sich Herausforderungen stellen, die mehr als Mut fordern und bezahlen einen Preis dafür. Nichtsdestoweniger schaffen es die Episoden, die Atmosphäre des Universums zu bewahren und den Hintergrund noch weiter auszubauen. Zudem wird bereits die vierte Staffel vorbereitet. Daher dürften sich von der Saga mittlerweile auch mehr Teenager und Erwachsene als Kinder angesprochen fühlen.

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Eure Meinung:

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DVD:

Avatar: Die Legende von Korra, Buch 3 – Veränderung, Vol. 2

Crew: Janet Varney ., Dee Bradley Baker, David Faustino, P.J. Byrne, J.K. Simmons

Format: HiFi Sound, PAL, RC 2

Sprache: Niederländisch, Italienisch, Deutsch, Spanisch (Dolby Digital 2.0 Stereo), Englisch (DD 5.1 Surround)

Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1

FSK: Freigegeben ab 12 Jahren

Studio: Paramount Home Entertainment

Erscheinungstermin: 2. Juli 2015

Produktionsjahr: 2014

Spieldauer: 131 Minuten

ASIN: B00XKOEZHM

Erhältlich bei: Amazon

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Erstellt: 17.07.2015, zuletzt aktualisiert: 22.11.2019 07:56