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Barbie als Prinzessin der Tierinsel (Nintendo DS)

Rezension von Cronn

 

Seit vielen Jahrzehnten begleitet die Figur der „Barbie“ zahllose junge Mädchen im Alter ab ungefähr 5 Jahren. War es zunächst eine Anziehpuppe in den 50er Jahren, die in den fünfziger Jahren in Coburg als „Bild-Lilli“ erfunden wurde, ehe die Firma Mattel auf die aufmerksam wurde und die Rechte daran erwarb.

Seither ist Barbie nicht mehr aus der westlichen Puppenwelt wegzudenken. Kritikern gilt sie als Anpreisung eines unnatürlichen Schönheitsideals, vielen Bewunderern hingegen als reine Form kindlicher Unterhaltung ohne Hintergedanken.

Wem auch immer man sich anschließen möge, um Barbie als Phänomen kommt niemand herum. Jedes Jahr erscheinen nicht nur neue Versionen von Barbie sondern es werden auch regelmäßig im November neue animierte Filme ausgestrahlt.

Einer davon war „Barbie als Prinzessin der Tierinsel“, wozu die Software-Schmiede Activision ein DS-Spiel herausgebracht hat.

 

Spielhintergrund:

Barbie ist als Prinzessin Rosella auf einer Tropeninsel gestrandet, wo sie nun mit ihren Tierfreunden lebt. Ein Panda und ein Elefantenbaby haben Rosella großgezogen. Sie ahnt nicht, wer sie in Wahrheit ist - bis der abenteuerlustige Prinz Antonio ihre Insel entdeckt und Rosella ins Märchenschloss mitnehmen möchte.

 

Spielsteuerung:

Aufgabe des Spielers ist es nun, verschiedene Mini-Spiele zu meistern. Es gibt davon insgesamt zwölf Stück. Sie sind unterteilt in je vier Episoden zu je drei Spielen. In der ersten Episode, die auf der Insel spielt, muss man beispielsweise Korallen und Muscheln angeln, Kokosnüsse sammeln und vorgesetzte Zeichnungen nachpausen.

Die zweite Episode spielt auf dem Schiff des Prinzen. Hier gilt es beispielsweise eine Melodie nachzuspielen, die auf Glocken gespielt wird und sich nach und nach zusammensetzt. Ein anderes Spiel ist das Aufsammeln von Früchten, die in Fässer abgelegt werden sollen. Dabei stören aber immer wieder die Vögel und wollen Früchte stehlen.

Auf diese Weise beschäftigt man sich mit den Mini-Spielen, bis man pro Episode neun Sterne gesammelt hat. Sterne erhält man für das gute Abschneiden der Spiele.

Zusätzlich bekommt man nach den Spielen neue Accessoires freigeschaltet, die man im Ankleidezimmer ausprobieren kann. Hier kann Rosella alias Barbie nach Herzenslust neue Schuhe, Kleider und Schmuck anziehen, was den kleinen PC-Spielerinnen großen Spaß machen dürfte.

Insgesamt ist die Spielzeit aber von Kind zu Kind unterschiedlich einzuordnen. Was für die einen sehr einfach ist, mag für den anderen schwer sein. Hier ist ein Urteil schwerlich möglich.

Die Zwischensequenzen werden in Film-Grafik gezeigt, was sehr gut aussieht. Leider sind diese nicht synchronisiert und werden in Englisch angeboten, was auch für die Kommentare der Spielfiguren während der Mini-Games gilt. Die Menüs sind aber auf Deutsch.

 

Grafik und Sound:

Die Grafik kann sich sehen lassen! Auf dem kleinen Nintendo DS zaubert „Barbie als Prinzessin der Tierinsel“ ansehnliche Wassereffekte und bunte Hintergründe. Hier zeigt sich, dass der kleine DS immer noch große Effekte darzustellen vermag.

Auch im Bereich des Sounds ist Gutes zu vermelden. Das Spiel bietet eine durchgängige Musikuntermalung, die recht lange dauert, ehe sie sich wiederholt und somit den „Nerv-Faktor“ niedrig hält.

 

Fazit:

„Barbie als Prinzessin der Tierinsel“ ist ein Nintendo DS Modul für die kleinen Prinzessinnen und Barbie-Fans, an dem sie ihren Spaß haben werden. Das Freischalten neuer Accessoires macht Laune und auch die Mini-Games sind ob ihrer Eingängigkeit leicht erlernbar.

Aber ob das Spiel langfristig motiviert, mag von Kind zu Kind variieren.

 

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Eure Meinung:


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Barbie als Prinzessin der Tierinsel

System: Nintendo DS

Publisher: Software Pyramide/ak tronic

USK-Einstufung: Freigegeben ohne Altersbeschränkung gem. 14. JuSchG

ASIN: B001F2Q236

Erhältlich bei: Amazon


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Erstellt: 06.11.2008, zuletzt aktualisiert: 16.02.2017 13:47