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Barotrauma

Rezension von Max Oheim

 

 

Verlagsinfo:

Barotrauma ist ein 2D-Koop-U-Boot-Simulator– im Weltraum, mit Survival-Horror-Elementen. Navigiert euer U-Boot, erteilt Befehle, bekämpft Monster, stopft Lecks, stellt Dinge her und bleibt wachsam: In »Barotrauma« kündigt sich die Gefahr nicht an!

 

»Barotrauma« – Worum geht es?

Wir sind auf dem Mond Europa unterwegs und sollen hier verschiedenste Aufgaben übernehmen. Es haben sich bereits mehrere Städte, Minen und andere Orte gebildet. Einige dieser Orte sind Versorgungspunkte, andere wiederum sind Schauplätze so mancher Mission. Wir tauchen in die Tiefen ab, um verschiedene Missionen wie Artefakte zu sammeln, oder die einen oder anderen Tiefseeungeheuer zu erledigen. Wir können auch Ressourcen farmen, um nötige Gegenstände herzustellen.

 

Sollte man einige Missionen geschafft haben, wächst neben unserem Ansehen auch noch die Geldbörse. So können wir nötige Gegenstände einfach kaufen.

 

Gameplay:

Generell gibt es im Spiel zwei verschiedene Spielmodi. Im Missionsmodus versucht man, ein vorgegebenes Ziel zu erreichen und taucht so durch die Kampagne. Dazu kommt ein schwerer Modus, in dem man sich in einer Art Unterwasser-Labyrinth wiederfindet und sich der Schwierigkeitsgrad laufend erhöht während man darin navigiert. Hier stirbt man Tausende Tode: Mal explodiert der Reaktor, mal wird der Wasserdruck zu hoch.

 

Wer denkt, dass die Unterwasserwelt langweilig und öde ist, liegt bei »Barotrauma« falsch. Wir treffen auf unheimliche Unterwassergefahren wie Aliens und Parasiten, entdecken Ruinen und führen Schlachten gegen riesige Seemonster.

 

Neben dem Singleplayer können wir uns auch ein paar Freunde schnappen und zusammen gegen die unzähligen Kreaturen kämpfen.

 

Der Weg durch das gut geschriebene Tutorial ist mehr oder weniger überlebenswichtig. Schritt für Schritt muss man zunächst einmal erlernen, wie man die einzelnen der insgesamt fünf Klassen in der 2-D-Spielwelt steuert.

 

Ein Mechaniker ist zum Beispiel dafür da, Lecks in der Hülle zu stopfen. Ein Ingenieur weiß, wie man einen Reaktor zu bedienen oder Kabel zu verlegen hat. Sicherheits-Offiziere sind fürs Grobe da und prügeln sich mit Unterseemonstern, ein Kapitän kommandiert das Geschehen (einer muss es ja tun) und nur ein Sanitäter kann Crewmitglieder fachmännisch wieder heilen.

In den Kampagnenmissionen steuern wir als Kapitän die Geschicke der Crew, dürfen aber zu jeder Zeit selbst in die Rollen der Crewmitglieder schlüpfen.

 

Die U-Boote unterscheiden sich größtenteils in Form und Ausstattung und werden in unterschiedlichen Kategorien eingestuft wie Neuling, Fortgeschrittener und Experte. Meist hängt die nötige Mannschaftsstärke, von bis zu 16 Crewmitgliedern, mit den Gadgets des U-Bootes zusammen. Hat man zum Beispiel drei Geschütze, wäre es natürlich ratsam, auch drei Crewmitglieder zu haben, die diese Geschütze steuern können.

 

Die Bewaffnung der U-Boote ist immer dieselbe – sogenannte »Gauß Kanonen« verteidigen das Schiff. Sie benötigen viel Strom und einiges an Munition. Munition kann im Fabriktor hergestellt werden, oder im Depot gekauft werden.

 

Für die persönliche Bewaffnung innerhalb des Schiffes, oder für gefährliche Tauchgänge stehen dem Spieler ein paar Waffen zur Verfügung. Vom Kampfmesser bis hin zum Raketenwerfer haben wir einiges dabei.

 

Fazit:

»Barotrauma« ist ein kniffliges aber sehr schönes Spiel. Wir müssen stets darauf achten, unser U-Boot instandzuhalten. Für den Spieler gibt es hierbei eine Menge zu tun. Das Gameplay ist sehr flüssig und macht Spaß. »Barotrauma« lohnt sich.

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PC-Game:

Barotrauma

Entwickler: Fake Fish, Underlow Games

Publisher: Daedalic Entertainment

Veröffentlichung: 05. Juni 2020

 

Erhältlich bei: Steam


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Erstellt: 22.08.2020, zuletzt aktualisiert: 16.11.2022 17:38