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Bomberman 2 (DS)

Rezension von Joanna Lenc

 

Schon zu Amiga-Zeiten war „Bomberman“ ein beliebtes Spiel. Nun ist der Klassiker in seiner zweiten Runde für den Nintendo DS erschienen. Natürlich kann man als Fan nicht die Finger von diesem Spiel lassen, immerhin ist ein ein Kult-Game ähnlich wie Pacman. Doch kann es die Erwartungen erfüllen und besitzt es immer noch den Charme, den man von Früher gewohnt ist?

 

Jedem Zocker, der schon seit mehr als zehn Jahren in der Szene unterwegs ist, ist „Bomberman“ ein Begriff, zumindest sollte es so sein. Das Spielprinzip ist recht einfach. Der Bomberman rennt durch die Gegend, platziert Bomben und bahnt sich so seinen Weg durch die Level. Dabei kann er sich nur horizontal und vertikal bewegen, sofern keine Klötze seinen Weg versperren. Nicht alle von ihnen lassen sich sprengen, aber zumindest genug, um voran zu kommen. Hin und wieder tauchen auch Gegner auf, die unterschiedliche Fähigkeiten haben und auch Gegenstände besitzen, an die man nur ran kommt, wenn man sie besiegt. In den Klötzen, die sich vernichten lassen, sind ebenfalls Gegenstände versteckt. Sie machen den Spieler entweder schneller, geben ihm mehr Bomben dazu oder erhöhen die Feuerkraft, wodurch die Bomben eine größere Reichweite haben.

So muss er nun von Level zu Level laufen. Am Anfang ist nur eine Basis freigeschaltet, die aus zehn ebenen besteht. Jede Ebene hat andere Anforderungen. Mal muss man in der Zeit durchkommen, mal alle Gegner besiegen, mal Schlüssel sprengen oder auch einfach nur mit einer begrenzten Zahl an Bomben auskommen. In der Mitte der Basis wird es besonders brenzlig, denn dann bekommt Bomberman Konkurrenz und muss gegen gleichgesinnte kämpfen. Die letzte Ebene besteht dabei immer aus einem Zwischenboss, der ebenfalls in die Luft fliegen muss.

Sobald die Basis durchgespielt wurde kommen zwei neue Bereiche hinzu. Der Spieler darf nun wählen, in welche Richtung er weiter spielen möchte. Allerdings kommt er am Ende nicht drum herum alle Bereiche durchzuspielen, um ans Ende zu kommen.

Neben den üblichen Verbesserungen für die Gegenstände (zusätzliche Bomben, schnellere Lauffähigkeit und vieles mehr) gibt es in den meisten Leveln auch Rüstungsteile, die versteckt sind. Diese kann man vor jeder Runde anlegen und tauschen. Sie alle haben verschiedene Fähigkeiten und Vorteile. Neben Schutzanzügen, Kick-Stiefeln, mit denen man Bomben auch wegtreten kann und Wurfhandschuhen, gibt es auch einen Helm, durch den man die Klötze erkennen kann, hinter denen sich ein Booster oder Gegenstand befindet. Doch so einfach, wie das alles bisher klingt, ist „Bomberman 2“ nicht. Natürlich können alle Gegner Schaden zufügen und Nachteil der Bomben ist, dass man selbst nicht dran vorbei kommt. Entweder man platziert sie schlau, oder man nimmt schaden. Das kann besonders bei hoher Feuerkraft sehr gefährlich werden und so wird jede Ebene alles andere als ein Kinderspiel. Glücklicherweise gibt es kein „Game Over“, denn sobald man ein Level nicht geschafft hat, kann man es erneut starten ohne die vorherigen Erfolge wiederholen zu müssen.

 

„Bomberman 2“ für den Nintendo DS erinnert an gute alte Zeiten, wo man noch viel Spaß an einfacher Grafik und einem ausgeklügelten System hatte. Sicherlich kann die Version für die handheld-Konsole grafisch nicht mit anderen Spielen mithalten, dennoch ist sie recht zeitgemäß und lässt kaum zu wünschen übrig. Die Steuerung ist sehr einfach gehalten. Man spielt hier nicht mit den Touchpen, sondern mit dem Steuerkreuz. Als einzige Tasten werden die A- und B-Taste verwendet. Letztere ist jedoch nur im Menü wichtig, einzig mit dem A-Knopf legt man Bomben.

Das Menü ist sehr übersichtlich gestaltet. Es gibt mehrere Punkte, die man ansteuern kann. Neben dem normalen Modus kann man noch eine Übung durchführen und natürlich auch im Duell gegen andere Spiele antreten. Sobald man auf Mission geht, also dem eigentlichen Spiel, bekommt man je nach Fortschritt die Ebenen angezeigt. Es ist auch möglich ältere Level erneut zu starten, falls man einen Rüstungsgegenstand nicht gefunden hat. Sobald man eine Ebene angewählt hat, kann man sich auch ausrüsten. Bomberman ist in vier Ausrüstungsteile unterteilt, Helm, Körper, Hände und Füße. Wie weiter oben schon erwähnt haben alle Gegenstände unterschiedliche Fertigkeiten, die man je nach Spielweise einsetzen kann. Wird gerade mehr Leben benötigt, sollte man die Schutz-Sachen tragen, braucht man mehr Feuerkraft, gibt es auch dafür die Passenden Rüstungen.

Der Touchscreen ist der eigentliche Spielbereich. Im oberen Bildschirm bekommt man besondere Punkte zu sehen, mal sind das die Gegner, mal die Blöcke, die man zerstören muss. Dort findet man auch die Anweisung, was in diesem Level erreicht werden muss um weiter zu kommen. Je weiter man voran kommt wird es aber immer schwieriger. Zumindest gibt es auch passenden Sound und man erkennt bereits beim Betreten des Levels, was zu tun ist. Tickt nämlich die Uhr, dann weiß der Spieler, dass es hier auf Geschwindigkeit ankommt. Spätestens, wenn man scheitert, weiß man, welche Mission hier zu erfüllen war, denn dann hat man die Zeit sich auf dem oberen Bildschirm durch die Anweisung zu lesen.

 

Insgesamt ist „Bomberman 2“ recht gut gelungen und versetzt an die Anfänge der Games zurück. Es macht unheimlich Spaß und ist vor allem für ältere Zocker eine Anschaffung wert. Aber auch diejenigen, welche die Klassiker nicht kennen, werden hier ihren Spaß haben, sofern sie nicht an den höheren Leveln verzweifeln, die teilweise wirklich sehr schwer sind und viel Übung erfordern.

 

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Erstellt: 28.05.2009, zuletzt aktualisiert: 16.02.2017 13:47