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Buffy the Vampire-Slayer 1: Schule ist die Hölle

Rezension von Christel Scheja

 

Gegen Ende der 1990er Jahre schuf Joss Whedon mit Buffy the Vampire Slayer eine Serie, die sowohl männliche wie auch weibliche Zuschauer ansprach, denn er wusste wie kein anderer, typische Teenie-Highschool-Probleme mit einer actionreichen Handlung und Horror zu verbinden. Außerdem präsentierte er gerade die weiblichen Charaktere vollkommen selbstbewusst und durchbrach mit den Staffeln immer mehr Tabus und Klischees. Vieles davon ist heute immer noch zeitlos, so hat sich ein neues Team daran gemacht, die Geschichten noch einmal neu zu erzählen. Jordie Bellaire und Dan Mora sind in Schule ist die Hölle federführend, dem ersten Band der neuen in die Jetztzeit transportieren Serie.

 

Buffy Summers gerade erst aus Los Angeles nach Sunnydale gekommen und scheint ein ganz normaler Teenager zu sein. Sie jobbt in einem Fast-Food-Restaurant und geht brav zur Schule, aber sie hat bisher noch keinen Anschluss gefunden, sieht mal einmal vom ebenfalls neuen Schulbibliothekar ab. Deshalb versuchen Willow und Xander, denen sie schon mehrfach aufgefallen ist, ihr Vertrauen zu gewinnen.

Was die Jugendlichen noch nicht wissen ist, dass ihre neue Freundin ein Doppelleben führt. Denn in den Nächten schläft sie nur wenig, ist in einer ganz eigenen Mission unterwegs. In der Tradition einer ganzen Linie von Vampirjägerinnen ist sie auch hier unterwegs und erledigt die Blutsauger, die in dem verschlafenen Kleinstädchen in Massen auftreten. Bisher war es für sie kein Problem, doch nun begegnet sie einem Untoten, der ein seltsames Amulett um den Hals trägt.

 

Fans der Serie merken sehr genau, dass sich Jordie Bellaire an den Inhalten der alten Fernsehserie anlehnt und schon eine ganze Reihe von Figuren auftauchen lässt, die später zum engen Kreis der Heldin gehören werden, jetzt aber zum Teil noch nur Mitschüler und teilweise sogar Feinde sind. Ihre Rollen und Charaktere sind sich ähnlich – aber vermutlich darf man bei dem ein oder anderen noch Überraschungen erwarten.

Der erste Band dient dazu, um Buffy und ihre Welt einzuführen, dabei haben die Macher schon einige Konstellationen als etabliert vorausgesetzt so wie die zwischen der Vampirjägerin und ihrem Wächter. Das Kennenlernen der Freunde findet erst noch statt, erlaubt es doch, sich noch einmal durch die Schule zu bewegen und andere Charaktere einzuführen.

Noch merkt man nicht so ganz, dass die Geschichte in der Gegenwart angekommen ist – vieles scheint sich in den zwanzig Jahren nämlich nicht verändert zu haben, sieht man einmal von der Weiterentwicklung der Technik ab.

Dan Mora benutzt interessanterweise die vertrauten Gesichter der alten Schauspieler und nicht die der kurzlebigen Neuauflage, so dass ein Wiedererkennungswert garantiert ist. Die Geschichte selbst ist jetzt noch bis zu einem gewissen Grad vorhersehbar – die Figurenentwicklung scheint aber interessant zu werden, denn vor allem Buffy zeigt sehr viele ungewohnte Gefühle. Und sie bleibt nicht die einzige, gerade Xander.

Man darf also gespannt sein, wie es weiter geht.

 

Fazit:

Alles in allem macht es durchaus Spaß, die Neuauflage weiter zu verfolgen, denn trotz vieler vertrauter Elemente gibt es auch für altgediente Fans viel neues in »Buffy the Vampire-Slayer 1: Schule ist die Hölle« zu entdecken.

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Eure Meinung:

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Comic:

Buffy the Vampire-Slayer 1: Schule ist die Hölle

Original: Buffy the Vampire-Slayer, Vol 1, USA 2019

Autor: Jordie Bellaire

Zeichnungen: Dan Mora

Farbe: Raul Angulo

Übersetzung: Claudia Kern

Panini Verlag, Januar 2020

Vollfarbiges Softcover, 112 Seiten

 

ISBN-10: 3741617210

ISBN-13: 978-3741617218

 

Erhältlich bei: Amazon


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Erstellt: 17.02.2020, zuletzt aktualisiert: 22.09.2020 20:09