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Crazy Machines 2 (NDS)

Rezension von David Grashoff

 

Es gibt Spielideen, die haben zwar schon ein paar Jahre auf dem Buckel, doch sind sie so spannend, dass sie jede paar Jahre wieder aufgewärmt werden. Einer dieser Spielprinzipien liegt Crazy Machines zugrunde, das es in dieser Form schon vor 10 Jahren auf dem PC gab.

Doch eine gute Idee altert nicht so schnell, und so kommen jetzt die Nintendo-DS-Spieler auf den Genuss des zweiten Teils des Spiels, bei dem es wieder harte Maschinen-Nüsse zu knacken gibt.

 

Das Spielprinzip ist an sich ganz einfach. Man muss einen schrulligen Professor helfen seine unglaublichen Maschinen fertig zu bauen. Dafür müssen, natürlich physikalisch korrekt, einzelne Bauteile, wie Mauern, Scharniere oder auch Rollbänder angebracht werden, damit eine kleine Kugel dahin rollt, wo sie hinsoll. Hört sich erst einmal einfach an, ist aber wesentlich schwieriger als gedacht. Die Kettenreaktion so auszulösen, dass man zum Erfolg kommt, kann – gerade auf höheren Schwierigkeitsstufen – wirklich herausfordernd sein.

Glücklicherweise ist der Einstieg sehr einfach ausgefallen, so dass man erst nach und nach an die schwierigen Rätsel herangeführt wird. Auch Tipps gibt es mal immer wieder, um zu vermeiden, dass man sich vor Frust die Haare rauft.

 

Neben dem Puzzle-Modus, bei dem es massenhaft Maschinen zu „reparieren“ gibt, können sich hartgesottene Rätselknacker am Action-Modus versuchen, bei denen die Experimente bereits laufen und die Spieler schnell die richtige Lösung finden müssen. Das klingt stressig, ist es auch, aber auf eine sehr herausfordernder Art und Weise, so dass man immer wieder versucht ist, das Experiment zu einem guten Ende zu bringen.

Auch kreative Köpfe kommen mit „Crazy Machines 2“ auf ihre Kosten, dank eines ausführlichen Baukastens, mit dem man seine eigenen Maschinen entwerfen kann.

 

Natürlich kann man von einem Rätselreigen wie „Crazy Machines 2“ kein grafisches Feuerwerk erwarten. Die Grafik ist zweckmäßig und die Animationen des verwirrten Professors lassen sich gut anschauen. Wichtig ist vor allem, dass man die einzelnen Bauteile gut erkennen kann und sie dank des Sticks Millimeter genau platzieren kann.

 

„Crazy Machines 2“ ist eine sehr spaßige Knobelei, die Rätselfreunden für einige Stunden vor der Nintento-DS fesseln wird. Durch die vielen Spielmodi und dem coolen Maschinen-Baukasten, kann das Spiel auch auf lange Zeit motivieren. Die technische Seite von „Crazy Maschines 2“ ist zwar nicht ganz auf der Höhe der Zeit, doch das ist bei einem solchen Spiel nicht entscheidend. Wichtig ist, dass die Rätsel herausfordernd sind und Spaß machen, das tun sie bei „Crazy Machines 2“ auf jeden Fall.

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MEDIUM:

Crazy Machines 2

von dtp Entertainment AG

Plattform: Nintendo DS

USK-Einstufung: USK ab 0 freigegeben

Erscheinungsdatum: 16. Oktober 2009

Erhältlich bei: Amazon


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Erstellt: 11.02.2010, zuletzt aktualisiert: 16.02.2017 13:47