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Dämonika - Zeichen des Krieges

Rezension von Björn Backes

 

Inhalt:

Dämonika und Mork sehen in den jüngsten Kriegsgewirren eine Chance, ihr bislang angesammeltes Waffenarsenal zu verkaufen. Verkleidet reisen in die Stadt der Menschen und Elfen, um dort ihre Geschäfte zu treiben und treffen dort auf den hinterhältigen Tyrannen Wolfgang von Leichem. Noch bevor das Duo seine Waren anpreisen kann, kommt es zum erneuten Getümmel, in dem Mork und Dämonika ordentlich mitmischen – uns bis hierhin noch nicht wissen, wer sich tatsächlich hinter ihrem neuen Widersacher verbirgt…

 

 

Rezension:

Mit der 17. Ausgabe von „Weissblechs Weltbeste Comics“ feiert auch die Elfdämonin Dämonika eine ziemlich witzige Rückkehr, dieses Mal sogar direkt in Farbe! Damit hat sich das generelle Erscheinungsbild im Vergleich zur ersten Episode wirklich deutlich verändert, zumal die fiese Protagonistin in der durchaus freundlicheren Darstellung auch nicht mehr ganz so räudig wirkt wie noch im ersten Abschnitt der neuen WWC-Serie. Allerdings ist damit auch ein bisschen der Charme des Ganzen verloren gegangen, zumal die Skizzen nicht mehr ganz so detailreich sind wie noch im Debüt der leicht bekleideten Dämonin.

Inhaltlich hingegen hat Peter Schaaff deutlich zulegen können: Die Geschichte birgt zwar erneut keinen wirklichen Tiefgang, dafür aber einen noch deutlicher überspitzten Humor mit vielen witzigen, teils sogar albernen Szenen, in denen die Lachmuskeln angespannt werden dürfen. Die Passage, in der Mork sich ein Rattenkostüm überstülpt, um nicht als Ork erkannt zu werden, aber auch Dämonikas radikaler Affront gegen die Leibwache von Wolfgang von Leichem sind wirklich klasse und nur ein kurzer Ausschnitt aus der ironisch-bissigen, humorvoll sinnentleerten Nerd-Welt, in der sich unsere beiden Lieblinge herumtreiben. Und die macht in der zweiten Ausgabe noch einmal ein ganzes bisschen mehr Spaß als noch beim etwas verqueren, wenn auch kaum weniger unterhaltsamen Vorgänger.

Zudem hat sich der Autor noch eine kleine Bonus-Geschichte gegönnt, die auf eigenartige Art und Weise erklärt, warum Liebe auch bei Dämonika durch den Magen geht. Und dazu nur soviel: Gerade ddieser Ausschnitt alleine macht dieses Heftchen schon extrem lohnenswert!

 

 

Fazit:

Auch im Hochglanz gibt Dämonika eine prima Figur ab. Mit gesteigertem Witz, einer vielleicht noch merkwürdigeren Story und einem Mork in Topform meistert die finstere Heldin auch ihr zweites Abenteuer richtig ordentlich und zeigt den Comic-Nerds, wo es langgeht!

 

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Dämonika - Zeichen des Krieges

Autor u. Zeichner: Peter Schaaff

Nico Simon, David Koslowski (Farben)

36 Seiten voll in Farbe, Heftformat

Erhältlich bei: Weissblech Comics


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Erstellt: 15.01.2009, zuletzt aktualisiert: 07.04.2019 17:49