Zurück zur Startseite


  Platzhalter

Der Judas-Kuss von Julian Osgood Field

Reihe: Gruselkabinett 141

Hörspiel

 

Rezension von Cronn

 

Die Reihe Gruselkabinett aus dem Hause Titania Medien hat schon so manchen seltenen Text aus der Versenkung geholt. Mit dem Titel Der Judas-Kuss ist dies wiederum gelungen. Verfasst wurde »Der Judas Kuss« von Julian Osgood Field wurde im Jahr 1893 im Pall Mall Magazine veröffentlicht. Osgood Field ist nicht allzu bekannt geworden, obgleich er einige sehr interessante Werke der Decadence-Literatur verfasst hat.

Größtenteils in England unterrichtet, führte Julian Osgood Field ein Leben in Amerika, das von Ausschweifungen und Geldnot geprägt war. Ob es sich lohnt, einen Text von ihm wiederzuentdecken und als Hörspiel zu bearbeiten, das soll die nachfolgende Kritik klären.

 

Verlagsinfo:

Im Jahr 1900 erfährt der englische Colonel Richard Ulick Verner Rowan, genannt »Hippy« Rowan, während seines Aufenthalts im Palast des türkischen Millionärs Djavil Pacha von einer außergewöhnlichen Vampir-Legende aus Moldawien …

 

Der offizielle Klappentext ist etwas zu gering vom Informationswert her ausgefallen, daher sollen kleine Ergänzungen noch geliefert werden.

Hippy Rowan ist ein Mann, der keine Angst verspürt. Er nimmt daher eine Wette an, wo ihm in Moldawien das Fürchten gelehrt werden soll. Eine besondere Rolle nimmt hierbei ein Mann ein, den Hippy auf seiner Donaureise kennen gelernt hatte. Hinzu kommt die Legende von den Kindern des Judas. Beides ergibt eine grauenerregende Mischung …

 

Kritik:

»Der Judas-Kuss« ist eine gelungene Verbindung des Vampir-Motivs mit biblischen Elementen. Die Story spitzt sich am Ende dramatisch auf dem Schloss in Moldawien zu, ganz klassisch auf das Ende hin konzipiert, was sehr gefällt.

Auch die Umsetzung ist hervorragend. Mit den bekannten Stimmen von Rolf Berg, Tom Raczko, Peter Weis, Jean Paul Baeck, Bert Stevens, Claus Thull-Emden, Annina Braunmiller-Jest und Sascha von Zambelly angereichert ist »Der Judas-Kuss« ein Hörgenuss.

Besonders die effektvolle Inszenierung des Vampirs durch Jean Paul Baeck kann überzeugen. Was hier mit der Stimme an gruseligen Geräuschen erzeugt wird, ist wahrlich grauenvoll – im besten Sinn!

 

Fazit:

»Der Judas-Kuss« gehört in die erste Riege der Hörspiele aus der Reihe »Gruselkabinett«. Sowohl die Story, als auch die Umsetzung können auf ganzer Linie überzeugen. Gerne mehr davon!

Zum Seitenanfang

Eure Meinung:

Keine Kommentare
Zum Schutz vor Spam werden der Vorname, die eMail-Adresse und die IP eines jeden Kommentars gespeichert! Wer mit dieser Speicherung nicht einverstanden ist, sollte das Kommentieren unterlassen.
Hier findet ihr unsere Datenschutzbestimmungen!
Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld

*
*
*
Platzhalter

Hörspiel:

Der Judas-Kuss

Reihe: Gruselkabinett Folge 141

Original: A Kiss of Judas, 1893

Autor: Julian Osgood Field

Dauer: 45.50 Minuten

Umfang: 1 CD

Buch: Marc Gruppe

Produktion und Regie: Stephan Bosenius und Marc Gruppe

Gemischt von Kazuya c/o Bionic Beats

Mastering: Michael Schwabe, Monoposto

Cover-Illustration: Ertugrul Edirne

Layout: Doreen Enderlein

Titania Medien, 28.09.2018

 

ASIN: 3785757212

 

Erhältlich bei: Amazon

SprecherInnen:

  • Erzähler: Peter Weis
  • Colonel »Hippy« Rowan: Rolf Berg
  • Butler Adams: Tom Raczko
  • Kapitän Pellegrini: Bert Stevens
  • Isaac Lebedenko: Jean Paul Baeck
  • Leopold Maryx: Claus Thull-Emden
  • Prinz Valerian Eldourdza: Sascha von Zambelly
  • Zigeunerin: Annina Braunmiller-Jest

Serienguide:

Alles zur Reihe Gruselkabinett

Weitere Infos:


Platzhalter
Platzhalter
Erstellt: 20.11.2018, zuletzt aktualisiert: 06.12.2018 14:51