Der Schatz der Delfine (NDS)
 
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Der Schatz der Delfine (NDS)

Rezension von Wiebke

 

Passend zum Urlaub hat Tivola mit dem Nintendo DS Spiel „Der Schatz der Delfine“ eine Kombination aus Simulation und Adventure herausgebracht, das unsere „Kleinen“ am Strand oder hoch in den Bergen gut unterhalten wird.

 

Mit dem Wasserflugzeug des Piloten Stan geht es zu einer Südseeinsel auf der neben

Dr. Stephanie Tümmler, dem Fischer Eddi und dem etwas schwerhörigen Paul, der Delfintrainer Daniel Ricks mit den zwei Delfinen Tiri und Moa lebt. Ziel des Spiels ist es, sich um die Delfine zu kümmern und einen alten Piratenschatz zu finden, der die Inselbewohner in die Lage versetzen wird, die Delfinstation weiter auszubauen. Zu Beginn eines jeden Tages werden Tiri und Moa versorgt, trainiert und gestreichelt, um sie an ein Leben in der Freiheit zu gewöhnen. Danach ist ein Inselrundgang fällig, um zu schauen, wie es den Bewohnern geht und ihnen bei der Verrichtung der täglichen Arbeiten zur Hand zu gehen. Während der Spieler die notwendigen Aufgaben erledigt und dem einen oder anderen einen Gefallen erweist, erfährt er Einiges über den Piratenschatz und sollte er einmal nicht weiter wissen, stehen ihm die Inselbewohner jederzeit mit einem Rat zu Seite. So lernt er mit Leichtigkeit Fische zu fangen, Trainingsstunden abzuhalten, Wasserproben zu holen oder im Wasser treibende Gegenstände einzusammeln. Sind alle Inselbewohner zufriedengestellt, kann der Tag beendet werden und ein neuer Morgen beginnt.

Während sich der Spieler am Anfang hauptsächlich mit den Delfinen beschäftigt, kommen im Verlaufe des Inselaufenthaltes eine Vielzahl von Tagesaufgaben dazu, bis sich letztendlich die Hinweise über den Verbleib des Schatzes verdichten und mit dem erfolgreichen Abschluss von Minispielen, der Schatz gehoben werden kann. Dazu bewegt sich der Spieler entweder auf der Insel oder mittels Boot auf dem Meer. Während er am Anfang noch alleine mit dem Boot rumschippert, kann er später beide Delfine mitnehmen und im Meer auf Nahrungssuche gehen.

 

„Der Schatz der Delfine“ ist ein recht überschaubar gehaltenes, einfach zu bedienendes Spiel, das mit einer ansprechenden, farbenprächtigen Optik und einer interessant angelegten Schatzsuche punktet. Denn seien wir mal ehrlich, wen reizt es nicht einmal, einen Piratenschatz zu heben. Doch bevor es soweit ist, müssen Tiri und Moa liebevoll versorgt und trainiert werden und das jeden Tag. Zu Beginn des Spiels gewiss eine recht lustige Angelegenheit. Mit etwas Geschick müssen Fische gefangen und darauf geachtet werden, dass mit dem zur Verfügung stehenden Käscher nicht etwa Quallen, Schildkröten und Zitteraale ins Netz geraten. Denn diese Meeresbewohner essen Delfine nicht. Ein Trick nach dem anderen wird geübt und vor lauter Begeisterung klatschen Tiri und Moa mit den Flossen. Mit der Zeit aber, gestaltet sich das Versorgen der Delfine etwas nervig und wäre die Schatzsuche nicht, würde so mancher Spieler beizeiten aufgeben. Doch um das Abenteuer zu erleben und die Neugierde auf den Schatz zu stillen, muss er seinen Pflichten nachkommen. Und so kämpft er jeden Tag mit Käscher und Trainingseinheiten, um danach Gegenstände auf hoher See einzusammeln, Viren in Irrgärten zu finden und Schatzkarten zu puzzeln. Alles kleine Minispiele, die, sobald sie einmal Freigeschalten sind, jederzeit erneut gespielt werden können. Doch wer möchte immer wieder das Gleiche spielen, wenn irgendwo auf dem Meeresgrund ein Schatz wartet, der gefunden werden will?

 

Die Bedienung des Spiels erfolgt mittels Touchscreen oder alternativ mit Steuerkreuz und vorhandenen Knöpfen sowie dem eingebauten Mikrofon. Am Anfang des Spiels kann zwischen fünf Sprachen gewählt werden. Des Weiteren gibt es die Möglichkeit drei Profile anzulegen bzw. drei verschiedene Spielstände zu speichern. Eine Speicherung ist jederzeit möglich und erfolgt, indem der Spieler sein Ferienhaus aufsucht. In diesem Haus beendet er auch den Tag und kann nicht genutzte Gegenstände lagern. Die Insel insgesamt ist sehr übersichtlich gestaltet und mittels geringfügiger Verschiebung kommt der Spieler kinderleicht an jeden Ort, den er aufsuchen möchte. Die zu lösenden Aufgaben sind recht moderat und mit ein wenig Übung jederzeit erfüllbar. Als Nachteilig erweist sich allerdings, dass einige von ihnen zu oft ausgeführt werden müssen und somit stellenweise etwas Eintönigkeit in das Spiel bringen. Hier wäre eine größere Vielfalt wesentlich spannungsfördernder gewesen.

Die Grafik ist schlicht, aber völlig ausreichend und mit einem wunderbaren karibischen Flair untermalt. Der Sound basiert auf typischer Aloha-Musik und wechselt je nach Tätigkeit zu signifikanten Geräuschen wie Wellenrauschen oder das Brummen eines Motors. Die vorhandenen Charaktere sind allesamt sehr sympathisch und ihre Funktion auf der Insel nachvollziehbar. Das Spiel eignet sich für Spieler ab acht Jahren und ist für Jungs und Mädchen gleichermaßen geeignet.

 

Fazit:

Das Spiel „Der Schatz der Delfine“ versteht es, mit einer spannenden Geschichte, einem herrlich karibischen Flair, einer angenehm bunten Optik und leichter Bedienbarkeit zu begeistern. Ist allerdings aufgrund einiger stets zu wiederholender Tätigkeiten für sehr ungeduldige Spieler nur bedingt geeignet.

 

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Oje, das hat nicht geklappt, Elfenwerk! 202407242009196377eb75
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MEDIUM:

Der Schatz der Delfine

von Tivola Publishing GmbH

Plattform: Nintendo DS

USK-Einstufung: Freigegeben ohne Altersbeschränkung gem. 14 JuSchG

Erhältlich bei: Amazon


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Erstellt: 31.08.2009, zuletzt aktualisiert: 21.10.2022 08:12, 9090