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Die Feuer der Inquisition von Anselm Audley

Reihe: Die Sturmwelt-Saga Bd. 2

Rezension von Jan Dotzlaw

 

Klappentext:

Während der junge Fürstensohn Cathan das Geheimnis seiner magischen Kräfte entschlüsseln will, drängen ihn bereits die Rebellen, den Aufstand gegen die Inquisition anzuführen. Noch zögert Cathan, denn er sucht seine wahre Bestimmung ...

 

Beurteilung:

Die Invasion von Lepidor ist überstanden und dank Ravenna und Cathan magischen Kräften ist sie ohne größere Verluste abgelaufen. Und es scheint als ob das Leben wieder in geregelten Bahnen verläuft und so setzen sich Cathan und seine Freunde kurz zur Ruhe. Jedoch wird die Ruhe schnell gestört denn ihrem Ziel die Vernichtung der Domäne kommen sie nicht näher und die Suche nach der sagenumwobenen Aeon, einem riesigen Unterseeboot, bleibt ohne Ergebnisse. Und so beschließen sie nach Qalathar zu reisen, um dort den Widerstand zu unterstützen und Waffen zu verkaufen. Doch allzu schnell holt die Vergangenheit Cathan ein und er muss erkennen wer sein wirklicher Bruder ist. Unversehens wird er an die Spitze einer weiteren Verschwörung gestellt und muss sich zwischen den Aufständischen und seinen Freunden entscheiden. Und jedes Mal so scheint es sind seine Feinde ihm einen Schritt voraus und Verräter sind selbst in den eigenen Reihen zu finden.

 

Gespannt öffnet man das Buch und freut sich auf ein Wiedersehen mit Cathan und seinen Freunden, will mit ihm wieder gegen die Domäne kämpfen. Wie beim ersten Buch ist der Anfang etwas zähflüssig, doch man weiß das dies auch beim ersten Teil so war und deswegen kämpft man sich durch die ersten Seiten. Doch leider hat man sich zu früh gefreut, denn ab da zieht sich das Buch zähflüssig dahin und es werden immer wieder die gleichen Probleme aufgeworfen die auch schon im ersten Band zwischen den Charakteren vorhanden waren. Und so teilt sich das Buch eigentlich in drei Teile, der erste besteht aus den Sachen die so scheint es aufgewärmt aus dem ersten Band übernommen wurden. Der zweite Teil ist eine verwirrende Zusammenstellung aus Familienzugehörigkeiten und auch deren Problemen. Und der dritte Teil ist einfach nur ein herumirren, hier hat man das Gefühl das selbst der Autor des Buches nicht wusste wie es weiter gehen soll. Einzig die letzen 150 Seiten retten das Buch dann doch wieder da sie in ihrer Dynamik an den ersten Teil erinnern und das Ende ist zwar vorhersehbar aber dennoch überraschend.

 

Fazit:

Leider hat der zweite Band mehr Längen als ihm gut tut und so kommt es das man entweder Seiten überfliegt oder gar das Buch zur Seite legt. Einen Hoffnungsschimmer bildet das Ende und man kann hoffen das der nächste Band wieder so wird wie der erste. Für Leute die Cathan liebten ist das Buch Pflicht, alle anderen sollten es sich zweimal überlegen ob sie das Buch wirklich brauchen.

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Titel: Die Feuer der Inquisition

Autor: Anselm Audley

Reihe: Die Sturmwelt-Saga Bd. 2

Übersetzer: Gerd Rottenecker

Verlag: Blanvalet

Taschenbuch, 576 Seiten

ISBN: 3442241510

Erhältlich bei: Amazon

Weitere Infos:


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Erstellt: 14.09.2005, zuletzt aktualisiert: 18.07.2019 19:45