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Die Kinder der Drachenlanze 1 + 2 von Margaret Weis und Tracy Hickman

Reihe: Drachenlanze

Rezension von Holger Hennig

 

Rezension

Die Drachenlanze ist eine legendäre Saga, kaum ein Rollenspieler oder Fantasy-Fan, der nicht mal irgendwann in seiner Vorstellung nach Krynn gereist ist. Blanvalet bringt die alten Serien neu heraus – und interessanterweise ist es jetzt möglich die Bücher in Originallänge herauszubringen: Bei der Erstausgabe wurden die amerikanischen Originalbände jeweils in zwei Teile geteilt. Die vorliegenden Bände „Drachensturm“ und „Die Drachenkönigin“

 

Von den legendären Helden der Drachenlanze ist nur noch Caramon Majere übrig, ein uralter Mann, der immer noch die Wirtschaft in Solace betreibt, in der sich einst die Freunde trafen. Doch alles ändert sich, als im Grab des Kenderhelden Tolpan Barfuß eine Stimme erklingt. Ein Kender möchte aus dem Grab herausgelassen werden. Und auch wenn der wachende Solamnier Gerard das nicht wahrhaben will, es ist Tolpan selbst, der die Beerdigungsrede Caramons halten will. Der ist mit dem gleichen Gerät in die Zukunft gereist, mit dem er einst mit Caramon in die Vergangenheit reiste. Kaum hat er Caramon erzählt, was er auf dessen Beerdigung erzählen will, stirbt dieser. Aber irgendwas stimmt nicht, Caramon wird nicht von seinem Zwilling Raistlin im Tode erwartet. Er schickt Gerard und Tolpan zu seinem Sohn Palin.

 

Gleichzeitig taucht bei einer Abteilung der schwarzen Ritter von Neraka eine junge Frau auf, die sich nur „Mina“ nennt und wahre Wunder wirken kann – und das, obwohl die Magie überall verschwindet. Sie wird die neue Befehlshaberin der Abteilung und bald führt sie ganze Armeen an.

 

Prinz Silvanoshei wird auf einen Botengang geschickt, den sein Stamm, aus Silvanesti ausgeschlossen, wird von Ogern angegriffen. Über Silvanesti steht ein Schild, vom magischen Schildbaum gebildet, undurchdringlich für Freund und Feind. Dennoch kommt Silvanoshei irgendwie durch und wird bald zum neuen König gekrönt. Doch was hat der überirdisch schöne Glaukus vor?

 

Insgesamt hat dieses Buch fast siebenhundert Seiten – allerdings noch unterteilt, denn offenbar war die Investition, ein geschlossenes Buch mit durchgehender Seitenzahl zu kreieren, dem Verlag dann doch zu teuer – aber die ersten gut zweihundert Seiten braucht man schon, um überhaupt in das Buch hineinzukommen. Ständig wird von der einen zu nächsten Geschichte gesprungen, viele davon sind sehr schwergängig. Natürlich ist es nett, Tolpan Barfuß, den legendären Kender, in Aktion zu erleben, aber der ist genauso stereotyp, wie alle anderen Charaktere. Margaret Weis und Tracy Hickman haben mit den ersten Zyklen zur Drachenlanze großartige Bücher geschrieben, auch die Trilogie zum Stein der Könige in einer ganz anderen Welt, ist sehr gelungen. Aber diese Kinder der Drachenlanze sind wirklich nur ein müder Abklatsch. Und gerade die Charaktere sind überhaupt nicht gelungen. Dazu muss immer so viel aufgeklärt werden, ständig weit ausgeholt, es werden Geschichten erzählt, die doch eigentlich niemand lesen will.

 

Fazit:

Das ist wirklich nur was für große Fans der Drachenlanze, ansonsten sollte man sich das wirklich schenken.

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Die Kinder der Drachenlanze 1 + 2

Autorin: Margaret Weis und Tracy Hickman

Blanvalet, Juli 2006

Broschiert, 316 Seiten

ISBN: 3442244056

Erhältlich bei: Amazon

Weitere Infos:


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Erstellt: 11.08.2006, zuletzt aktualisiert: 18.07.2019 19:45