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Die Magierin der tausend Inseln vom Tom Jacuba

Reihe: Kalypto Band 2

 

Rezension von Christel Scheja

 

Mit Die Herren der Wälder entführte Tom Jacuba in eine exotische Welt, in der sich ein altes Magiervolk, das für Jahrtausende in Verborgenen geruht hat, sich nun anschickt, die Lande für sich zurückzuerobern und die Menschen zu ihren Sklaven zu machen. Die Magierin der tausend Inseln schließt direkt an diesen Band an.

 

Rezension:

Zumindest in einem der Menschenreiche war der Vorstoß der Magier erfolgreich, denn Großmeisterin Catholis hat sich zur Hohepriesterin über ein Inselreich aufschwingen können und kommandiert nun deren Flotte und Armee.

Anders sieht es auf dem Festland aus. Zwar ist Ayrin, die Königin von Garona von ihrer jüngeren Schwester vom Thron gestoßen worden, aber sie hat sich mit Lascar, dem jungen Waldfürsten zusammengetan. Gemeinsam wollen die beiden nun auch die anderen Magier finden, die sich inmitten ihrer Völker versteckt haben und ausschalten, um dann gemeinsam gegen die Magier vorzugehen.

Allerdings scheinen sie nicht die einzigen mit diesem Ziel zu sein, denn auch die neue Herrscherin von Garona will sich nicht nur mit ihrem kleinen Reich zufrieden geben sondern wesentlich mehr, da auch sie erst jetzt hinter ein düsteres Geheimnis um ihren Vater kommt.

 

Der zweite Band fügt sich nahtlos an den ersten an und macht genau an der Stelle weiter, an dem der andere aufhörte. Diesmal erfährt man auch etwas mehr über Ayrins jüngere Halbschwester, die ganz offensichtlich auch noch eine besondere Rolle zu spielen hat auch wenn sie zunächst wieder einmal wie eine verwöhnte Prinzessin auftritt, die nicht wirklich weiß, was sie gerade will und entsprechend herumzickt. Im Gegensatz zu den anderen bleibt sie noch das Kind, das aber gerade deswegen so unberechenbar und schwer einzuschätzen ist.

Alles in allem werden die Figuren aber nicht weiter charakterisiert, als es für die Geschichte notwendig ist, sie erhalten aber genug Profil, um Interesse zu wecken.

Die Geschichte bleibt deshalb auch spannend und unterhaltsam genug, um den Leser bei der Stange zu halten, geht es nun wesentlich konfliktreicher, sorgen genügend Gefahren dafür, dass man mit den Figuren mitfiebert und ihr Schicksal gerne verfolgt.

Immerhin sind Lascar und Ayrin mittlerweile in ihre Rollen hinein gewachsen. Für romantische Herzen bietet der Autor hier eine nette kleine Liebesgeschichte, die aber nicht die Hauptrolle im Geschehen einnimmt.

Dadurch dass nun auch die Magier mehr Bedeutung verliehen bekommen gibt es eine Menge mehr zu erfahren und das erhöht die Spannung zusätzlich.

Alles in allem ist das Buch routiniert geschrieben, weitere Mosaiksteine werden dem Gesamtbild hinzugefügt und die Geschichte wartet mit einigen sehr interessanten Wendungen auf, die nach diesem zweiten Band sogar die Karten neu mischen.

 

Fazit:

Wie auch schon im ersten Band bietet auch der zweite Roman der Kalypto-Trilogie, spannende Unterhaltung mit vielen bekannten Elementen, die jedoch in »Die Magierin der tausend Inseln« sehr interessant und stellenweise auch neu zusammengefügt werden, so dass trotz aller Klischees eine neue Geschichte entsteht, die sich sehen lassen kann.

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Buch:

Die Magierin der tausend Inseln

Reihe: Kalypto Band 2

Autorin: Tom Jacuba

Bastei Lübbe, Januar 2016

Taschenbuch, 608 Seiten

 

ISBN-10: 3404208064

ISBN-13: 978-3404208067

 

Erhältlich bei Amazon

 

Kindle-ASIN: B00ZI8B09O

 

Erhältlich bei Amazon Kindle-Edition

weitere Infos:


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Erstellt: 13.01.2019, zuletzt aktualisiert: 17.01.2019 10:19