Die Minimenschen Maxiausgabe Bd.4
 
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Die Minimenschen Maxiausgabe Bd.4

Rezension von Cronn

 

Der Comic-Markt ist einem steten Wandel unterworfen. So ist nach dem hoffnungsfrohen Start in den fünfziger und vor allem sechziger Jahren eine moderater Aufwärtstrend in den siebziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts festzustellen gewesen.

In den achtziger Jahren setzte sich dies fort und auch in den frühen bis mittleren neunziger Jahren konnte man erkennen, dass hier auf dem deutschen Comic-Markt sich beim Bereich der Kinder- und Mainstream-Comics einiges tat.

Aber seit einigen Jahren ist ein rückläufiger Trend in diesem Marktsegment zu beobachten. Da ist es erfreulich, dass der Verlag Ehapa mit seiner „Comic Collection“ in die Bresche springt und Comic-Alben herausbringt, die sowohl Kinder als auch Erwachsene ansprechen. Im vorliegenden Fall rührt dies von der Tatsache her, dass „Die Minimenschen“ ein Kindercomic aus den siebziger Jahren war.

Zwar kann es auch heute noch als Kinder-Comic gelten, aber die damaligen Kinder sind nun erwachsen, haben zumeist eigene Kids und erfreuen sich an der Neuausgabe der Comics, die schon damals gern gelesen und wahrlich verschlungen haben.

Mit „Die Minimenschen Maxiausgabe 04“ ist bereits der vierte Teil der Gesamtausgabe von Pierre Serons „Minimenschen“-Comcis erhältlich.

 

Inhalt:

Es gibt ja manche, die die Minimenschen-Comics nicht kennen. Daher sei zur Hintergrundgeschichte Folgendes gesagt:

Die Minimenschen sind ehemalige Einwohner der Ortschaft Rajevols. Dort fand man eines Tages ein Meteoritenstück, das jeden, der es berührte, auf Schlumpfgröße zusammenschrumpfen ließ. Nun erleben die Minimenschen aufregende Abenteuer in ihrer und der unsrigen Welt.

In „Die Minimenschen Maxiausgabe 04“ sind wieder viele Comic-Alben zusammengenommen enthalten. Das Hardcover-Album beginnt mit einem spannenden Vorwort, das Volker Hamann geschrieben hat. Er gibt hier Insider-Einblicke preis, die jeden Minimenschen-Comicfan interessieren dürften. Im Band 5 der Reihe wird dies fortgesetzt werden.

Es folgen in gewohnt hoher zeichnerischer und erzählerischer Qualität folgende Bände: „Das Haus zum grünen Zahn“, „Das Auge des Zyklopen“, „Moskito 417“, „Das Haus des Stahls“, „Eine kleine Reise zu zweit“, „Das Geisterschiff“, „Eine schlumpfige Reise“, „Keine Violine für den Ersten Geiger“ und „Der Doppelgänger“.

 

Kritik:

Dabei ist auffällig, dass Pierre Seron im Lauf der Jahre seinen Stil ständig weiterentwickelte. So sind seine Arbeiten nun sogar noch ein Stück weit detailverliebter geworden. Der Humor ist aber derselbe geblieben. Mit viel Witz werden die Geschichten der Minimenschen erzählt und dabei geschieht es nicht selten, dass man laut über Dinge auflacht, die einem selbst als „Maximensch“ begegnen. Der Wiedererkennungswert ist an einigen Stellen so hoch, dass man von Satire sprechen könnte.

Die einzelnen Panels folgen einer konservativen Ausrichtung und sind somit problemlos erfassbar. Das einzige Expressive, das sich Pierre Seron leistet, sind großformatige Panels, die hier und da schon mal eine halbe Seite einnehmen können.

 

Fazit:

„Die Minimenschen Maxiausgabe 04“ ist wiederum ein gelungener Band geworden, der als wunderbare Hardcover-Ausgabe daherkommt. Für Fans der Minimenschen ist er ein unverzichtbarer Pflichtkauf.

 

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Oje, das hat nicht geklappt, Elfenwerk! 202402280118130615abe4
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MEDIUM:

Die Minimenschen Maxiausgabe Bd.4

Autor: Pierre Seron

Gebundene Ausgabe: 176 Seiten

Verlag: Ehapa Comic Collection - Egmont Manga & Anime (15. August 2009)

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3770432843

ISBN-13: 978-3770432844

Erhältlich bei: Amazon


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Erstellt: 09.09.2009, zuletzt aktualisiert: 31.12.2023 11:30, 9163