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Die Pläne der Trickster von Katharina Klinski

Rezension von Frank W. Werneburg

 

Klappentext:

Zoe liebt Märchen und Sagen, und sie glaubt, der kaputte Traumfänger ist schuld an ihrem Albtraum. Ihr bester Freund Felix sucht lieber eine logische Erklärung. Von den seltsamen Wesen, die um sie herum ihr Unwesen treiben, ahnen die beiden zunächst nichts. Einige kommen ihnen gefährlich nah, allen voran die listigen Trickster. Sie sind auf der Jagd nach dem geheimnisvollen Aitialith, der Allwissenheit verleihen soll. Gelingt es Zoe und Felix, die dunklen Machenschaften um Macht, Rache und Betrug aufzudecken?

 

Rezension:

Weil ihre Mutter dringend dienstlich verreisen muss, ist die 13-jährige Zoe für 3 Wochen auf sich allein gestellt. Prompt hat sie einen Albtraum. Sie ist sich sicher, dass ihr Traumfänger defekt ist, doch ihr bester Freund Felix versucht sie zu überzeugen, dass das Quatsch ist. Schon bald häufen sich eigenartige Vorkommnisse, und Zoe sieht überall Spinnweben. Zunächst schenkt nicht mal Felix ihr Glauben. Ein zufällig belauschtes Gespräch macht alles noch mysteriöser. Was soll dieser Aitialith sein, und wieso suchen den alle ausgerechnet an ihrer Schule?

 

Bei Katharina Klinskis Geschichte handelt es sich um keine typische Urban Fantasy. Das fängt schon damit an, dass sich die Autorin bewusst vom (deutlich erkennbaren) Handlungsort Pforzheim löst, indem sie den alten römischen Namen »Porta« benutzt. Zudem ist ein gewisses Maß an Magie in dieser Welt so normal, dass selbst die gänzlich unmagischen Mitschüler es als normal akzeptieren. So verwundert es den Leser anfangs etwas, dass die beiden Protagonisten vieles als selbstverständlich akzeptieren, während sie bei anderen – eigentlich weniger anormalen – Ereignissen sofort feststellen, dass es das doch gar nicht geben kann.

 

Auf diese Weise schickt Katharina Klinski ihre Protagonisten in die Götterwelt verschiedener Kulturkreise und schafft es dabei, diese Sagenwelt mit naturwissenschaftlichen und philosophischen Gedanken zu verknüpfen. Was das ›normale‹ Zusammenleben mit den Klassenkameraden betrifft, werden die für Jugendbücher üblichen Reibereien zwischen Teenagern thematisiert.

 

Die Autorin erzählt ihre Geschichte in einem gut lesbaren Stil und bedient sich dabei einer Beobachterperspektive. Das Geschehen folgt überwiegend der Hauptprotagonistin Zoe, wechselt aber stellenweise immer wieder zu anderen Personen, sodass der Leser auch Ereignisse erfährt, von denen Zoe zu diesem Zeitpunkt nichts weiß. Obwohl die Geschichte abgeschlossen ist, bleibt eine Tür für eine Fortsetzung offen, die dem Vernehmen nach im Werden begriffen ist.

 

Fazit:

Diese Jugend-Urban-Fantasy verlässt einige fürs Genre typische Pfade und geht stattdessen eigene Wege.

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Eure Meinung:

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Buch:

Die Pläne der Trickster

Autorin: Katharina Klinski

Gebundene Ausgabe, 336 Seiten

Selbstverlag, 13. Dezember 2019

 

ISBN-10: 3000643303

ISBN-13: 978-3000643309

 

Erhältlich bei: Amazon

 

Kindle-ASIN: B081T9ZTWQ

 

Erhältlich bei: Amazon Kindle-Edition

Weitere Infos:


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Erstellt: 23.02.2020, zuletzt aktualisiert: 09.08.2020 13:31