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Die Traumprinzessin von Jill Monroe

Reihe: Royal House of Shadows, Bd. 2

Rezension von Christel Scheja

 

Das „Royal House“ of Shadows ist eine bunte Mischung aller Klischees der märchenhaften Fantasy garniert mit Elementen der paranormalen Romanzen, denn nicht nur Blutmagier, sondern auch Werwölfe, Vampire und andere magische Wesen bevölkern die exotische Welt auf der das Reich Elden liegt. Mit „Die Traumprinzessin“ ist nun der zweite Band der Reihe erschienen, verfasst von der Autorin Jill Monroe.

 

Auch Brenna erlebte mit, wie der grausame Blutmagier vor vielen Jahren ihre Heimat Eldon eroberte, Mutter und Vater grausam niedermachte und das Volk versklavte. Im Gegensatz zu ihrem Bruder, dem Kronprinzen Nicolai konnte sie aber mit Hilfe treuer Soldanten entkommen.

Seit der Nacht ihrer Flucht träumt sie immer wieder von einem mächtigen Krieger im Schatten eines Bären, der sie mit Kraft und Leidenschaft verteidigen wird. Da sie das volle Ausmaß ihrer Gabe kennt, weiß sie, dass die Begegnungen mit jungen Mann auf ihre Weise real sind und es vielleicht das Beste ist, auch in Wirklichkeit seinen Schutz zu suchen.

Tatsächlich kann sie ihn gerade in dem Moment aufspüren, in dem die Schergen des Blutmagiers von ihrem Überleben erfahren haben und ihr dicht auf den Fersen sind.

Doch wird Osborn, der selbst genug mit dem magischen Geist in seinem Inneren zu kämpfen hat und drei Brüder beschützen muss, sie bei sich aufnehmen und beschützen?

Tatsächlich gibt er nach, da er sie aus seinen Träumen wiedererkennt ... und von nun an kommt zu der Gefahr von außen noch die ungestillte Leidenschaft im Inneren, denn es ist etwas anderes, in einer Vision als wirklich körperlich zu lieben...

 

Dieses mal bleibt die Geschichte ganz im magischen Reich und verzichtet darauf, eine Erdenfrau oder einen Erdenmann nach Eldon zu holen. Allerdings ändert sich an dem Aufbau der Geschichte nichts. Es geht wie auch schon in „Der Vampirprinz“ um die Leidenschaft zweiter bereits durch leidenschaftliche Träume verbundener Menschen. Brenna und Osborn dürfen sich eine ganze Weile umkreisen, ehe sie das körperlich wahrmachen, was sie im Geist schon oft genug miterlebt haben.

Der Blutmagier und seine Schergen sind da eher Staffage, die Bedrohung wird nur mit einem nachlässigen Wink abgetan, da es viel, viel wichtiger ist, die Helden zusammenzubringen und das ganze mit leidenschaftlich-erotischen Beschreibungen zu garnieren.

Alles in allem dürfte der Fantasy-Fan eher enttäuscht sind, da das durchaus interessante Setting nicht genutzt wird. Leserinnen, die in ihren Liebesgeschichten exotische Umgebungen und Wesen mögen, werden dagegen eher zufriedengestellt.

Die Handlung selbst bietet keine besonderen Überraschungen. Sie verläuft auf breit ausgetretenen Pfaden und bietet keinerlei Überraschungen.

 

Auch „Die Traumprinzessin“ ist nur ein solider leidenschaftlicher Liebesroman, der kaum mehr als ein wenig Beziehungsclinch, garniert mit Sex, bietet. Figuren und Handlung sind durchweg Klischee und bietet absolut nichts neues. Damit dürfte abzusehen sein. Dass die „Royal House of Shadows“-Reihe, den Kurs vermutlich weiterführen wird und damit für den Genre-Fan absolut uninteressant wird. Romantiker können sich immerhin bei der leichten Lektüre entspannen, da man bei ihr nicht mitdenken muss.

 

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Eure Meinung:

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Buch:

Die Traumprinzessin

Autorin: Jill Monroe

Reihe: Royal House of Shadows, Bd. 2

broschiert, 300 Seiten

Mira, erschienen November 2012

Übersetzung aus dem Englischen von Justine Kapeller

Titelbild von Harlequin Enterprises

ISBN-10: 3862784789

ISBN-13: 978-3862784783

Erhältlich bei: Amazon

Kindle-Edition

ASIN: B009SP4KSQ

Erhältlich bei: Amazon

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Erstellt: 07.11.2012, zuletzt aktualisiert: 16.05.2019 14:35