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Disjunction

Rezension von Max Oheim

 

Verlagsinfo:

Disjunction ist ein Cyberpunk-Stealth-Action-RPG, das 2048 in der dystopischen Unterwelt New Yorks spielt. Erlebe die interaktive, ineinander greifende Geschichte von drei spielbaren Charakteren, die versuchen, die traurige Wahrheit, die das Schicksal der Stadt für immer verändern wird, aufzudecken.

 

Story:

»Disjunction« entführt die Spieler·innen in eine ferne Zukunft: New York im Jahre 2048. Man schlüpft nicht nur in die Rolle eines Hauptcharakters, sondern hat die Wahl aus drei unterschiedlichen. Hierbei gewährt jeder Charakter einen anderen Spielstil. Frank Monroe ist ein abgewrackter Privatschnüffler, der sich mit seinem Elektroschocker und Rauchbomben in den nächsten Fall stürzt und eine ausgeglichene Mixtur an Action und Stealth mitbringt. Der zweite im Bunde ist Joe, ein ehemaliger Schwergewichtsboxer aus dem Untergrund, dessen Fähigkeiten eher auf die direkte Konfrontation ausgelegt sind. Und zu guter Letzt wäre da noch die Hackerin Spider, die sich mit ihrem Holoprojektor auf die Vorzüge der Täuschung verlässt. Die Geschichten der drei Protagonisten sind ineinander verwoben und passen sich je nach Spielerentscheidung an.

 

Gameplay:

Jeder unserer spielbaren Charaktere hat unterschiedliche Fähigkeiten. So kann man stets selbst entscheiden wie man das Level abschließen möchte. Der Berufsboxer Joe Kontrahenten vermag es, mittels gezieltem Wurf einer Granate Gegner aus dem Verkehr ziehen, oder aber kurze Distanzen per Tastendruck schnell zu überwinden. Die Hackerin Spider hingegen kann unter anderem eine holographische Katze erscheinen lassen, um für Ablenkung zu sorgen. Diese Fähigkeiten können wir auch öfter einsetzen, das kostet allerdings Energie. Ist unsere Energie erst einmal aufgebraucht, so müssen wir sie mit Energiezellen wieder aufladen. Solche Zellen werden gelegentlich von Gegnern fallen gelassen.

 

Immer wieder klicken wir uns durch Dialoge, die mit verschiedenen Antworten gespickt sind. Das wirkt sich durchaus auf die Story aus. So kann es auch zur Wahl zwischen Leben und Tod kommen oder ob bestimmte Figuren oder gar Fraktionen unsere Aufklärungsmission unterstützen. So ist es auch möglich zu schleichen, sodass wir uns nahezu unbemerkt voran bewegen können. Doch jeder Feind hat einen bestimmten Sichtradius, der einem auch angezeigt wird. Das ist bei den menschlichen Kollegen noch sehr berechenbar, da diese auch oftmals eine feste Route haben. Kompliziert wird es da bei Drohnen oder Überwachungskameras.

 

Damit die Leiche nun nicht mitten im Raum herum liegt und von einer Patrouille entdeckt wird, kann sie auch in dunklere Ecken gezogen werden. Zusätzlich gibt es diverse Fähigkeiten. Jeder der drei Figuren hat andere Skills. Während sich einer etwa mit einem kraftvollen Dash nach vorne schmeißen kann, besitzt ein anderer Rauchgranaten, mit denen er kurzzeitig das Sichtfeld der Wachen behindern kann. Nach einer Mission können wir die Fähigkeiten auch verbessern oder generell die Eigenschaften unseres Charakters. Je nach Spielstil können wir unsere Figuren also auch in diese Richtung entwickeln.

 

Fazit:

»Disjunction« ist ein klasse Stealth-Action-Spiel, das im Cyberpunk-Stil daherkommt. Das Spiel präsentiert eine toll erzählte Story und ein abwechslungsreiches Gameplay. »Disjunction« lohnt sich definitiv.

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PC-Game:

Disjunction

Entwickler: Ape Tribe Games

Publisher: Sold Out

Veröffentlichung: 28. Januar 2021

 

Erhältlich bei: Steam


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Erstellt: 09.02.2021, zuletzt aktualisiert: 16.11.2022 17:38