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Doctor Strange 2: Die letzten Tage der Magie Teil 1

Rezension von Christel Scheja

 

Nachdem nun auch „Doctor Strange“ ein Teil des „Marvel Cinematic Universe“ geworden ist, scheint Panini beschlossen zu haben, zumindest einige seiner Comic-Abenteuer nach Deutschland zu holen. Darunter ist auch die aktuelle Serie mit all ihren Nebengeschichten, die den „Sorcerer Supreme“ mit ganz eigenen Problemen kämpfen lassen.

 

Harmlos geht es ja noch am Anfang zu, als er sich nicht nur mit dem üblichen Ärgernissen, seinen Zunft-Kollegen, sondern auch den Problemen, die sein Haus und die magischen Bücher machen, herumschlagen muss.

Aber es kündigt sich bereits an, dass irgendwo in den magischen Dimensionen eine Macht wütet, die es darauf abgesehen hat, alle Zauberkraft und deren Nutzer auszulöschen. Die richtige Warnung davor aber kommt zu spät.

Denn nun sind die Empirikul, die einen grausamen Kreuzzug gestartet haben, auch auf die Erde aufmerksam geworden, so dass sich der Sorcerer Supreme und seine Freunde schon bald zahlreicher Angriffe erwehren muss. Es kommt wie es kommen muss – die Magie der Erde stirbt. Ist damit auch das Ende von Doctor Strange besiegelt?

 

Auch die Geschichten, die noch nicht zur eigentlichen Miniserie um „Die letzten Tage der Magie“ gehören, stehen schon ganz im Zeichen der Empirikul, deren Invasion erst sehr punktuell und dann immer massiver vonstatten geht.

Dafür lernt der Leser nun auch noch die anderen Helden der kommenden Geschichte kennen – diejenigen, die wie Strange die Magie nutzen und sich ihm bisher nur locker untergeordnet haben, nun aber wie der Sorcerer Supreme erkennen müssen, dass sie zusammenarbeiten müssen, um doch noch etwas zu retten. Allerdings endet die Geschichte natürlich mehr oder weniger mit einen Cliffhanger, so dass man auf den nächsten Band warten muss.

Wie immer geht es sehr seltsam und bizarr zu, da die Magie keinen Naturgesetzen zu unterliegen scheint, wenn das auch nicht ganz so abgedreht wirkt wie im ersten Band der Reihe.

Dafür arbeitet die Geschichte sehr zielstrebig und actionreich auf den dramatischen Höhepunkt zu und erweitert das magische Universum ein Stück, zeigt, wie die teilweise aus anderen Serien bekannten Helden eigentlich dort hinein passen. Und das sorgt dafür, dass man das Geschehen gerne weiter verfolgt.

Alles ist detailreich und vor allem sehr sauber gezeichnet, allein der Übergang von Story zu Story kann einen durch nicht ganz zusammenpassende Enden und Anfänge kurz aus dem Lesefluss reißen. Aber immerhin ist der Einstieg einfach genug, um auch Neuleser mitzureißen.

 

Nach dem Geplänkel des ersten Bandes, der nur den Helden und seine Welt vorstellte, geht es jetzt ordentlich zur Sache und das wird mit dem, der Serie eigenen Witz, und viel Action bis zum Cliffhanger voran getrieben und macht Lust auf mehr.

 

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Eure Meinung:

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Comic:

Doctor Strange 2: Die letzten Tage der Magie (Teil 1 von 2)

Jason Aaron, Garry Duggan, James Robinson

Original: Doctor Strange 6+7, Last Days of Macic 1+2

Panini Comics, 01/2017

Übersetzer: Marc-Oliver Frisch

Zeichnungen und Tusche: Chris Bachalo, Danilo Beyruth, Mike Deodato jr., Jorge Fornes, Kevin Nolan

Farben von Jordi Bellaire, Rain Beredo

 

ISBN-10: 3741601209

 

Erhältlich bei: Amazon

 

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Erstellt: 28.02.2017, zuletzt aktualisiert: 12.07.2019 19:51