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Doctor Who – Der zwölfte Doktor 4: Die Schule des Todes

Rezension von Christel Scheja

 

Der zwölfte Doctor ist noch immer mit seiner Begleiterin Clara unterwegs und erlebt auch diesmal wieder zwei Abenteuer die es in sich haben und für beide eine überraschend persönliche Note besitzen, da „Die Schule des Todes“ mit einer sehr bösen Überraschung aufwartet.


Anfangs aber gehen die beiden erst einmal wieder getrennter Wege. Der Doctor weilt irgendwo draußen in Raum und Zeit und schafft es wieder einmal durch seine unnachahmliche Art, die Besucher einer Raumstation zu ärgern, obwohl mit einigen nicht gerade gut Kirschen essen ist und die sich als sehr nachtragend erweisen.

Derweil unterrichtet Clara wieder und erfährt, dass ihre gute alte Freundin Christel bei einem Unfall in dem Internat, in dem diese zuletzt gearbeitet hat, ums Leben gekommen ist. Da sie irgendwie das Gefühl hat, es würde etwas nicht stimmen, reist sie in diese absolut unwirtliche Ecke von Schottland und bemerkt, dass die Jugendlichen in der Schule in Angst leben.

Nach und nach bekommt sie heraus, was dort nicht mit rechten Dingen vor sich geht und was es mit den Erzählungen über eine seltsame Kreatur und der Andeutung „Ich darf meine Lehrerin nicht töten“, auf sich hat …


Wie man sich denken kann ist der Doktor natürlich nicht lange abwesend, sondern erscheint nach dem kurzen Intermezzo im All schnell wieder zu seiner Begleiterin zurück, die einer Gefahr aus der Tiefe auf der Spur ist.

Denn die Geschehnisse in der schottischen Schule haben es in sich, kosten nun auch anderen Leuten das Leben – und genau das kann er nicht weiter zulassen, erkennt er doch die Feinde wieder, mit denen er bereits in seiner dritten Inkarnation zu tun hatte.

Schon damals war es schwer, diese aufzuhalten und dazu zu bringen, von den Menschen abzulassen, und nun scheint das fast noch schwieriger zu sein.

Aber der Doctor wäre nun nicht der Timelord, als der er bekannt ist, wenn er dafür nicht eine passende Lösung fände.

Das ganze wird spannend und unterhaltsam erzählt, arbeitet viele Anspielungen aus der klassischen Serie ein, die aber gut genug für die erklärt werden, die diese nicht kennen.

Etwas anders sieht es mit dem zweiten und kürzeren Abenteuer aus, dass eher wie ein Füllband wirkt und weder eine ansprechende Handlung noch gute Zeichnungen besitzt. Aber immerhin entschädigt der erste Part für die Schwächen, besitzt er doch alles, was die Saga letztendlich haben muss – interessante Nebenfiguren und natürlich auch eine Handlung voller netter bis überraschender Wendungen.


„Die Schule des Todes“ weiß zumindest durch die Hauptgeschichte zu gefallen, die durchweg unterhaltsam ist und wieder einmal nett die klassische Serie zitiert, ohne Neufans zu überfordern. Auch die Neben-Charaktere wissen durchweg zu gefallen. Nur die zweite Erzählung des Bandes ist ein Reinfall ohne Hand und Fuß – inhaltlich wie künstlerisch nicht mit der Hauptgeschichte zu vergleichen.


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Eure Meinung:

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Comic:

Doctor Who – Der zwölfte Doktor 4: Die Schule des Todes

Original: Doctor Who – The Twelfth Doctor # 16-20, USA 2016

Panini, 11/2016

Autor: Robbie Morrison

Zeichnungen: Rachael Stott und Simon Fraser

Farben: Ivan Nunes und Marcio Menes

Übersetzerin: Claudia Kern

Softcover, 128 Seiten

 

ISBN-10: 374160447X

ISBN-13: 978-3741604478

 

Erhältlich bei: Amazon

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Erstellt: 10.12.2017, zuletzt aktualisiert: 14.07.2019 13:58