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Dungeoneer EPIC: Schattenzepter (Brettspiel)

Rezension von Katrin Kress

 

Bei Dungeoneer handelt es sich um eine Spielreihe, deren Karten man kombinieren kann. Jedes Spiel ist jedoch auch für sich alleine spielbar.

 

Die Spielregeln sind sehr umfangreich und daher nichts für Regelmuffeln. Jeder Spieler übernimmt die Rolle eines Helden, der in einem während des Spiel entstehenden labyrinthartigen Verlies versucht, als Erster drei „Heldentaten“ zu vollbringen. Außerdem übernimmt aber Jeder Spieler zugleich auch in seinem Zug zwischenzeitlich die Rolle des Hexenmeisters, der versucht die unliebsamen Eindringlinge wieder loszuwerden – vorzugsweise indem er ihnen mit Hilfe von Monstern das Lebenslicht ausbläst. Jeder Spieler bekommt eine Heldenkarten welche ihn mit einer Rasse und unterschiedlichen Fähigkeiten ausstattet. Rollenspieler werden mit diesen Fähigkeiten und den Spielregeln daher auch sehr viel schneller klar kommen als Nichtrollenspieler.

 

Das Kampfsystem ist umfangreich, die Spielregeln detailreich, die Karten sehr unterschiedlich. Das Spiel lebt eben von diesen, denn diese überzeugen mit den überaus reichhaltigen Ideen für Monsterarten, Räume, Fallen und ähnlichem. Jede dieser Karten ist mit einer sehr schönen und detailverliebten Zeichnung. Oft hat ihr Einsatz Zusatzfunktionen, die, die Regeln erweitern oder sich über sie hinwegsetzen.

 

Ausstattung:

Leider sind nicht alle spielrelevanten Materialien im Packungsumfang enthalten. Eine Reihe Marker sind nötig - Münzen zum Beispiel erfüllen zwar diesen Zweck, sind aber natürlich nicht besonders stimmungsvoll, ein paar Glassteine aus anderen Spielen sind reizvoller. Die Spielpappfiguren muss man sich leider auch selbst ausschneiden. Weiterhin wären pro Spieler zwei Würfel nützlich. Dem Spiel selber liegen nur 110 Karten, ein Würfel, und die Spielanleitung bei.

 

Apropos Spielanleitung: Man wird beim Lesen das Gefühl nicht los, das sie von jemandem geschrieben wurde, der das Spiel (und wohl auch Rollenspiele) gut kennt und es nun anderen erklären möchte. Das Ergebnis ist alle andere als übersichtlich. Außerdem ist die Regel bezüglich Beispielen und Bildern äußert sparsam, was nicht gerade die Verständlichkeit erhöht. Angesichts der nicht wenige Regeln ist eine "Lernrunde" vor der ersten richtigen Partie dringend zu empfehlen.

 

Fazit:

Diese Spiel ist wohl eher etwas für versierte Rollenspieler welche mal etwas anderes als „Pen and Paper“ spielen möchten. Diesen bietet Dungeoneer auch viele Möglichkeiten und eine Menge Spielspass. Wenn man diesen Zugang jedoch nicht mitbringt ist es sehr schwer sich in die Spielweise und die Atmosphäre einzudenken.

 

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Dungeoneer EPIC: Schattenzepter (Brettspiel)

von Truant Verlag

ASIN: B000WIN8NQ

Erhältlich bei: Amazon

 

Inhalt:

 

  • Regelwerk
  • 110 Karten
  • 2 Karten mit Markern zum Ausschneiden
  • 1 W6 (sechsseitiger Würfel)

 


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Erstellt: 16.01.2008, zuletzt aktualisiert: 16.02.2018 17:50