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Feuermuse von Robin Gates

Rezension von Frank W. Werneburg

 

Klappentext:

Auf der Suche nach seinem Skizzenblock, den ihm Mitschüler gestohlen haben, betritt David eine verlassene Villa. Was er nicht weiß: Die Villa gehörte einem verstorbenen Ritualmagier. Von der schönen rothaarigen Elára angelockt, stolpert er durch einen magischen Spiegel und findet sich in einer Parallelwelt wieder, die aus einem Haus mit zahllosen Räumen besteht. Elára ist ein Feuerwesen, dessen größter Wunsch es ist, ein Mensch zu werden. Allerdings sind David Unbekannte gefolgt, die es auf einen von Elára bewachten mächtigen Rubin abgesehen haben. Ein Kampf auf Leben und Tod entbrennt.

 

Rezension:

Der 15-jährige David ist erst vor kurzem mit seinem Vater nach Berlin gezogen. In seiner neuen Klasse hat er bisher keine Freunde gefunden, sich dafür aber schon ein paar Feinde gemacht. In Gedanken versunken, zeichnet er während des Unterrichts eine erstaunlich realistisch wirkende, brennende Eidechse. Nach Schulschluss lauern ihm seine Feinde auf. Es kommt zu einem Kampf, währenddessen sie ihm seinen Skizzenblock entwenden. Um sich diesen zurückzuholen, folgt er seinen Gegnern in eine leerstehende Villa, in der sie sich einen geheimen Treffpunkt angelegt haben. Als er dort vor einem Spiegel steht, wird David plötzlich in diesen hineingezogen. Auf der anderen Seite erwartet ihn ein Mädchen, das diese, von ehemaligen Eigentümer der Villa magisch erschaffene, Welt bewohnt. Sie hat Davids gezeichnete Feuereidechse gesehen und hofft, dass dieser ihr helfen kann.

 

Dem Autor gelingt es, eine magische Welt zu erschaffen, die den Leser schnell in ihren Bann zieht. Was David zusammen mit dem Mädchen Elára und anderen Bewohnern dieser abgeschlossenen Welt, die ähnlich ihm dort gestrandet sind, erlebt, bietet dem Leser manche Überraschung. Es treffen Handlungselemente aufeinander, die man in dieser Kombination kaum erwarten würde. Mittelalter meets Computer-Zeitalter und griechische Antike, nicht zu vergessen einen Geheimorden im Stil der Illuminati. Ständig fiebert der Leser mit den verschiedenen Personen mit. Die Geschichte ist dabei so spannend geschrieben, dass man das Buch am liebsten nicht aus der Hand legen möchte.

 

Von der Rahmenhandlung in der realen Welt kann man das leider nicht sagen. Diese stellt eher ein Sozial-Drama dar und will in meinen Augen nicht so richtig zur Haupthandlung passen. Allerdings betrifft das nur wenige Kapitel am Anfang sowie das letzte Kapitel.

 

Fazit:

Wer mit der etwas schwachen Rahmenhandlung leben kann, sollte Feuermuse eine Chance geben. Die eigentliche Fantasy-Story wird jeden Fan der Urban Fantasy in ihren Bann ziehen.

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Eure Meinung:

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eBook:

Feuermuse

Autor: Robin Gates

eBook, 1762 KB

GMEINER, 1. August 2015

 

ASIN: B00WMECTQK

 

Erhältlich bei: Amazon

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Erstellt: 04.11.2015, zuletzt aktualisiert: 10.02.2020 18:41