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Final Fantasy XII: Revenant Wings (Nintendo DS)

Rezension von Christoph Weidler

 

Verlagsinfo

Final Fantasy XII Revenant Wings ist die direkte Fortsetzung des PS2-Hits Final Fantasy XII! Ein Jahr ist seit den Ereignissen in Final Fantasy XII vergangen. Der junge Luftpirat Vaan und seine Navigatorin Penelo jagen noch immer ihren Träumen nach, als sie auf das geflügelte Volk der Aegil stoßen. Deren Kontinent Lemures wird von skrupellosen Schatzjägern bedroht, und es liegt an Vaans Truppe, zusammen mit einigen alten Bekannten für Gerechtigkeit nach Piraten-Art zu sorgen. Revenant Wings transportiert die klassische Final-Fantasy-Atmosphäre in ein neues Szenario und konfrontiert bekannte Charaktere mit taktischen Echtzeitkämpfen, einer intuitiven Stylus-Steuerung und neuen Herausforderungen, die Neulinge und Veteranen gleichermaßen fesseln.

 

FEATURES:

 

  • Taktische Echtzeit-Gefechte mithilfe des bewährten Gambit-Systems
  • Direkte Fortsetzung des PS2-Hits Final Fantasy XII
  • State-of-the-Art in Grafik und Sound

 

 

 

Technik / Handlung

Nachdem die DS-Umsetzung des rundenbasierenden Final Fantasy III bei den Spielern nicht ganz überzeugte, wurden ein paar Teile übersprungen und es geht nun mit „Final Fantasy XII: Revenant Wings“ in die Vollen und rein in die rollenspielbasierenden Echtzeitkämpfe! „Final Fantasy XII: Revenant Wings“ ist der Nachfolger des zwölften Final-Teil, welches für die PS2 erschien und gibt für den Bereich DS ganz neue Maßstäbe in Punkto Rollenspiele auf dem Nintendo DS.

 

Doch erst ein paar kurze Worte zur Handlung. Der Junge Vaan findet mit seinen Freunden ein verschollen geglaubtes Luftschiff und sie machen sich zusammen mit diesem Luftschiff auf zu den geheimnisvollen Luftkontinente, wo sie auf das Volk der Aegil stoßen. Deren Land wird von Schatzjägern bedroht und Vaan und seine Freunde beschließen den Aegils zu helfen. Doch dieses ist erst der Anfang einer langen und abenteuerlichen Reise, voller Bedrohungen, unbekannten Ländern und gefährlichen Gegnern.

 

Grafisch ist „Revenant Wings“ schon ein Leckerbissen, und steht bei den Zwischensequenzen den PS2 Versionen in nichts nach. Mit viel Detailliebe und hoher Qualität bieten die gerenderten Zwischensequenzen ein Hochgenuss für die Augen und machen einfach nur Spaß. Aber auch die Spielegrafik an sich zeigt sich in guter Qualität und viel Liebe für die unzähligen Details. Passend dazu bietet das Spiel eine stimmungsvolle musikalische Kulisse mit einer Mischung aus bekannten Final Fantasy Melodien und guten Soundeffekten.

Abgerundet wird das Gesamtbild noch durch die einfache Steuerung per Touchpen, womit sich fast das ganze Spiel steuern lässt. Einzig einige wenige Funktionen wurden auf die Aktionstasten ausgelagert um somit die Steuerung noch ein wenig zu erweitern.

Die Gesamtübersicht im Spiel wird durch den zweigeteilten Monitor erleichtert, wobei man hier Mithilfe der L-Taste bzw. R-Taste beide Monitore durchtauschen kann. So kann man z.B. mit einem Klick die schnell die obere Übersichtskarte mit der unteren Direktansicht wechseln, um so sich einen Überblick zu verschaffen und sich den optimalsten Weg zu seinen Ziel suchen und gleich einen Blick auf die zu erwarteten Gegner werfen. Ansonsten ist die Übersicht im Spiel, gerade wenn es in den Echtzeitkämpfen geht, ein wenig gewöhnungsbedürftig, denn in dem Gewusel von eigenen Figuren und den Gegnern verliert man schnell den Überblick. Doch dank der Steuerung über ein Karteireitersystem hat man seine Figuren und ihre Helfer (Esper) schnell wieder im Griff, wobei schon ein gewisses strategisches Geschick von Nöten ist um die Missionen und Echtzeitkämpfe erfolgreich zu meistern. Und schafft man eine Mission nicht, ist sie nicht verloren, denn man hat jederzeit die Möglichkeit sie zu wiederholen. Somit besteht auch die Möglichkeit schon erfüllte Missionen so oft zu spielen wie man möchte, welches eine gute Option ist um sein Geldbeutel aufzufüllen. Und wie in jedem Rollenspiel sind ein gut gefüllter Geldbeutel und viele gefundene Objekte und abbaubare Materialvorkommen hilfreich, denn man kann nicht nur neue Ausrüstungsgegenstände kaufen, sondern mit den richtigen Zutaten und einem passenden Rezeptbuch auch magische Waffen schmieden.

 

Bevor es in eine Mission geht stellt man sich erst einmal seine Gruppe zusammen, hierzu wählt man aus seinen Figuren die Charaktere (maximal fünf) aus, welche man mit in die Mission nehmen möchte. Zusätzlich wählt man noch ein von drei Esper-Deck aus, welches die Zusammenstellung der Helfer gibt die die eigenen Charaktere in die Mission als Kampfunterstützung begleiten. Hierzu kann man sich jedes der drei Esper-Deck individuell zusammenstellen. Hat man anfänglich noch eine sehr begrenzte Auswahl an Esper, nimmt diese im Laufe des Spiels zu, was immer weitere Kombinationsmöglichkeiten in Punkto Esper-Zusammenstellung bietet. In den Missionen hat man meistens einen Teil der Esper aus seinem Esper-Deck schon von Anfang an dabei, und zusätzlich besteht die Möglichkeit mit Hilfe von eroberten Beschwörungsportalen weitere Esper zu beschwören bzw. somit getötete Esper durch neue Helfer zu ersetzen. Grundlegend muss man hierbei aber schon auf die Grundfähigkeiten der jeweiligen Kreaturen achten, denn, ebenso wie die Hauptcharaktere, gibt es hierbei drei Basisgruppen. So gibt es

 

  • Nahkampfeinheiten, effektiv gegen Fernkampfeinheiten aber schwach gegen Flugeinheiten
  • Flugeinheiten, effektiv gegen Nahkampfeinheiten aber schwach gegen Fernkampfeinheiten
  • Fernkampfeinheiten, effektiv gegen Flugeinheiten aber schwach gegen Nahkampfeinheiten

 

Es besteht also ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den drei Gruppen, und somit sollte man schon sehr darauf achten wen man gegen welchen Gegner einsetzt.

 

Hat man dann seine Charaktere und Esper-Deck zusammengestellt, geht es in die Mission und nun heißt es mit strategischen Geschick die gestellte Aufgabe meistern. Die Missionen selber teilen sich in wichtige Questen, welche für das Vorankommen im Spiel notwendig sind, und Nebenquesten, durch die man primär Erfahrungspunkte, Geld (Gil), Rohstoffe und Ausrüstungsgegenstände erlangen kann. Beides zusammen ergeben ein umfangreiches Gesamtabenteuer mit vielen Missionen, welches niemals unfair wirkt, hat man doch als Spieler immer eine reale Chance die Aufgabe zu meistern.

 

Spielspaß

„Final Fantasy XII: Revenant Wings“ hat alles was das Rollenspielerherz erfreut, gutes Gameplay, schöne Story, ansprechende Grafik, gut umgesetzte musikalische Begleitung, witzige Dialoge, dazu die feurige Mischung aus erlangen von neuen Fähigkeiten, Erfahrungspunkte, Stufenanstiege, Esper, Beschwörungen, magische Waffen schmieden, Ausrüsten, Echtzeitkämpfe, Sonderfähigkeiten (Gambit), Hauptmissionen, Nebenmissionen, strategische Kampfplanungen, Monster, harte Gegner u.v.m. .

Das Spiel bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, die erst einmal im Laufe des Spieles ausgenutzt werden möchten, und gerade diese Vielzahl macht Spaß und wenn man sich an die erst etwas ungewohnte Steuerung der Figuren samt ihrer Helfer gewöhnt hat, geht man mit Freuden und gezückten Schwert in die nächste Schlacht denn „Revenant Wings“ bietet eine erstklassige Mischung aus Strategie und Rollenspiel, in dem man dank der guten Einführung auch ohne Handbuch nach und nach, und gut erklärt reinrutscht und das einen dann nicht mehr so schnell aus seinen Klauen lässt. Vom Alter her würde ich das Spiel ab acht Jahre empfehlen, da hier doch schon flüssige Lesenkenntnisse notwendig sind.

 

Fazit

„Final Fantasy XII: Revenant Wings“ ist ein optisches und spielerisches Highlight welches einfach nur Spaß pur bedeutet.

 

Eure Meinung:

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Anzeige: 1 - 1 von 1.

Kevin
Montag, 10. März 2008 00:01 Uhr
Also die story ist wirklich super aber das kampfsystem ist ....... das alte kampfsystem war viel besser

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Final Fantasy XII: Revenant Wings (Nintendo DS)

von Koch Media GmbH

Plattform: Nintendo DS

USK-Einstufung: ab 12 Jahren gem. 14 JuSchG

ASIN: B0011NNO9O

Erhältlich bei: Amazon

 

 

 

 


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Erstellt: 07.03.2008, zuletzt aktualisiert: 16.02.2017 13:47