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Floodland

Rezension von Max Oheim

 

Verlagsinfo:

Ein Society-Survival-Spiel in einer vom Klimawandel zerstörten Welt. Erkunde, plündere und baue eine Stadt, um die Clans zu vereinen. Gegensätzliche Kulturen und begrenzte Ressourcen erfordern harte Entscheidungen. Hast du das Zeug dazu, dein Volk in ein neues Zeitalter der Menschheit zu führen?

 

Story:

Floodland ist in einer postapokalyptischen Welt angesiedelt. Allerdings resultiert sie nicht etwa aus einem Atomkrieg oder einer ähnlich gearteten Katastrophe, sondern aus dem globalen Klimakollaps. Der hat weite Teile der Erde überflutet, nur wenige Landstriche sind überhaupt noch zugänglich und somit bewohnbar. Entsprechend herrschen heftige Konflikte zwischen den Überlebenden, die allesamt um kostbare Rohstoffe und Land kämpfen.

 

Gameplay:

Zuerst müssen wir für die gewählte Gruppe eine Unterkunft schaffen und Quellen für Nahrung und sauberes Wasser finden. Also schicken wir aus der Vogelperspektive erstmal Sammler·innen los, die Beeren ernten und außerdem lose herumliegenden Plastikmüll oder Holz aufklauben, um erste Einrichtungen zur Wasserentsalzung und -säuberung zu errichten. Denn Wasser gibt es in »Floodland« mehr als genug: Die Grüppchen Überlebender haben sich auf kleine Inseln zurückgezogen, die aus den Fluten einer überschwemmten Stadt ragen.

Wie bei einem Archipel muss man die raren trockenen Plätzchen dabei effizient nutzen, um alle wichtigen Gebäude unterzubekommen. Denn wie für klassische Aufbau-Strategie üblich, sind die Siedlungsanfänge zwar bescheiden, eskalieren im weiteren Spielverlauf aber schnell zu echten Dörfchen mit Holzfällern, Muschelzuchten, Stahlhütten und einer eigenen Betonproduktion.

Die Bewohner·innen folgen dabei in Echtzeit einem Tagesrhythmus, arbeiten von morgens bis abends, gönnen sich in den Abendstunden ein paar Stunden Freizeit und schlafen in der Nacht. Entsprechend wird auch nur bei Tageslicht produziert, transportiert oder gebaut.

 

 

Doch auch in der eigentlich noch recht ruhigen Anfangsphase kann es schon mal passieren, dass ihr zu einem Neustart gezwungen seid. Das liegt vor allem am »Politiksystem« von »Floodland«.

So teilen sich die Überlebenden in mehreren Clans auf, die mitunter extrem unterschiedliche Ansichten vertreten und entgegengesetzte Ziele verfolgen. Das reicht von autoritär denkenden Clans, die sowohl auf klare Hierarchien als auch auf Strukturen setzen. Denen gegenüber stehen Freigeister, die solche Ansichten verachten und eine sehr viel lockere Gesellschaftsform bevorzugen. Wenn diese Clans aufeinandertreffen oder dazu gezwungen sind zusammenzuarbeiten, kommt es unweigerlich zu Spannungen.

 

 

Im Laufe des Spiels treffen wir immer wieder auf Überlebende, die wir in unser Lager aufnehmen können. Zwar können wir ihnen die Hilfe auch verweigern, weil jede zusätzliche Arbeitskraft hilft, ist das aber nicht zu empfehlen. Manche dieser Überlebenden gehören bereits einem anderen Clan an und verfügen damit über unterschiedliche Bonusfähigkeiten und Ansichten als der Rest der Bevölkerung.

 

 

Relativ früh können wir eine Forschungsstation errichten, mit der wir die nötigen Punkte für das Freischalten neuer Technologien erwirtschaften können.

Das Technologiesystem ist in einzelne Bäume aufgeteilt, mit denen wir unser Volk in den diversen Aspekten des Überlebenskampfes weiterentwickeln können. Dabei müssen wir darauf achten, in allen Disziplinen möglichst schnell voranzukommen. So ermöglicht uns zum Beispiel die Technologie »Taucheranzug« im Erkundungsbaum, versunkene Ruinen nach Schätzen und Rohstoffen zu durchsuchen.

 

Fazit:

»Floodland« bietet eine Menge an verschiedene Gebäude und eine Menge an unterschiedlichen Berufen für unsere Bewohner·innen. Neben dem Ressourcen-Management haben alle Bürger·innen auch noch Bedürfnisse, die erfüllt werden möchten. Ansonsten kriegen sie schlechte Laune, werden krank, verhungern, verdursten oder lassen ihren Unmut an uns aus. »Floodland« ist ein klasse Aufbauspiel, bei dem die Spieler·innen eine Menge zu tun haben.

 

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PC-Game:

Floodland

Entwickler: Vile Monarch

Publisher: Ravenscourt

Veröffentlichung: 15. November 2022

 

Erhältlich bei: Steam


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Erstellt: 13.12.2022, zuletzt aktualisiert: 19.01.2023 13:46