Have a Nice Death (PC)
 
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Have a Nice Death

Rezension von Max Oheim

 

Verlagsinfo:

Have a Nice Death ist ein Action-Roguelike, in dem du einen überarbeiteten Tod spielst, dessen Mitarbeiter·innen durchdrehen und das Gleichgewicht der Seelen durcheinanderbringen. Um die Ordnung wiederherzustellen, musst du zu deiner Sense greifen und ihnen zeigen, wer die Cheffin oder der Chef ist.

 

Story:

Der Mantel am Haken, die Sense in der Ecke und viele Angestellte, die ihre eigene Arbeit erledigen. So ungefähr muss es sich der Sensenmann vorgestellt haben, als er die Death Inc. gründete. Leider klappt das nicht ganz so gut, wenn massenhaft gestorben wird, das eigene Personal durchdreht und man selbst im nervigen Papierkram erstickt. Da hilft nur eins: der Tod muss wieder selbst losziehen, um den Laden auf Vordermann zu bringen.

 

Gameplay:

Unterteilt ist die Spielwelt in diverse Ebenen, die jeweils aus eigenen Levels bestehen, die per Aufzug miteinander verbunden sind. Denn passend zum Szenario sind die einzelnen Abschnitte nach typischen Firmenabteilungen benannt. Am Ende einer größeren Ebene wartet stets ein Oberboss. Dazu gesellen sich regelmäßig Zwischenbosse.

 

Der Tod steuert sich dabei butterweich und hat von Anfang an alle nötigen Fähigkeiten, um theoretisch bis zum Schluss durchzukommen.

 

 

Außerdem finden wir PowerUps, die unsere Lebens- und Manaleiste aufwerten und spezielle Boni, die z. B. unseren Nahkampfschaden erhöhen. Einige davon haben allerdings auch Nachteile, wie die dauerhafte Reduktion unseres Manavorrats. Das zwingt uns bei der Auswahl zum genauen Abwägen. All diese Fundsachen verlieren wir genretypisch nach jedem Bildschirmtod. Lediglich die Währung können wir über das Ableben hinaus behalten.

 

 

Wir haben in »Have a Nice Death« stets die Möglichkeit, unsere Waffe zu verbessern, denn während die stets mitgeführte Sense zunächst von Beginn an ordentlich schneidet, hinterlässt sie erst auf Stufe zwei oder drei so richtig Eindruck. Zusätzlich kann man sogar ihre Grundeigenschaften verändern und eine Kettensichel daraus machen, mit der man auf Distanz bleiben kann. Auch zu einer Doppelklinge lässt sie sich umwandeln. Hat man erst mal ein paar Erweiterungen aktiviert, gewinnt das Ganze jedenfalls ordentlich an Schwung.

Mit leichten, aufgeladenen und Angriffen in der Luft kann man zudem ausreichend viel variieren.

 

 

Doch wie es sich für ein Roguelike gehört, kommt sogar der Tod aus dem Tod gestärkt zurück. Denn eine gute Firma hat auch ein Bewertungssystem für die Leistung ihrer Mitarbeiter·innen.

Daher bekommt man für alle möglichen Dinge Erfahrungspunkte und beim Aufleveln schaltet man neue Goodies frei, wie z. B. einen besseren Heiltrank (genannt Anima) frei Haus zu Beginn eines Runs.

 

Gleichzeitig sammelt man auch Gold, mit dem man neue Waffen und Nahrungsmittel – Buffs – freischalten kann.

 

Ein gelungenes Gameplay-Element ist, dass man die Preise im Shop drücken kann, indem man bestimmte Aufgaben löst. Wer also bestimmte Gegner·innen x-Mal tötet, bekommt einen Rabatt auf das neue Schwert. Nach dem Freischalten, kann diese Waffe dann in jedem Run fallen. Man kann aber natürlich auch bereits zum teuren Preis kaufen, falls man die Aufgabe nicht vervollständigen möchte.

 

Fazit:

Das Kampfsystem spielt sich sehr flüssig, fordert uns von Anfang an und macht so sehr viel Spaß. Die Gadgets sorgen für die nötige Abwechslung und laden dazu ein, neue Durchgänge etwas anders anzugehen. Zudem hat »Have a Nice Day« eine schöne Optik und einen supertollen Soundtrack.

 

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PC-Game:

Have a Nice Death

Entwickler: Magic Design Studios

Publisher: Gearbox Publishing

Veröffentlichung: 22. März 2023

 

Erhältlich bei: Steam


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Erstellt: 21.03.2023, zuletzt aktualisiert: 16.02.2024 16:21, 21732